Stellen Sie sich vor, Sie klappen ein Smartphone zweimal auf und erleben, wie es sich im Handumdrehen von einem taschentauglichen Gerät in ein Tablet verwandelt. Genau das verspricht Huaweis nächster mutiger Schritt: Das dreifach faltbare Mate XT 2 kann in China bereits vorbestellt werden – noch vor der offiziellen Vorstellung.
Bei den Farben stehen Tiefschwarz, Reinweiß und Jin-Purpur zur Auswahl, wobei letzterer Name wörtlich aus dem Chinesischen übernommen wurde. Auch bei der Speicherausstattung setzt Huawei auf hohe Kapazitäten. Käufer können zwischen 16 GB RAM mit 512 GB oder 1 TB internem Speicher wählen. Darüber hinaus gibt es eine Variante mit mattem Sichtschutzdisplay und 16 GB RAM sowie 1 TB Speicher. Die Spitzenkonfiguration kombiniert 16 GB RAM mit 2 TB Speicher und wird mit einem Eingabestift für kreative Nutzer unterwegs ausgeliefert.

Nach innen statt nach außen gefaltet
Ein Detail der von Huawei veröffentlichten Vorschaubilder fällt sofort ins Auge: das achteckige Kameramodul auf der Rückseite, das an das ursprüngliche Mate XT erinnert. Es bleibt ein prägendes Designelement. Der Faltmechanismus wurde jedoch verändert. Während frühere Modelle auf eine nach außen faltende Konstruktion setzten, nutzt das Mate XT 2 ein nach innen faltendes Design samt zusätzlichem Außendisplay. Dadurch wirkt es eher wie ein taschentaugliches Smartphone, das sich in eine Arbeitsfläche verwandelt, als wie ein starres Tablet, das flach zusammengeklappt wird.

Huawei hat zudem kurze Videos veröffentlicht, die das Gerät aus mehreren Perspektiven zeigen und die Bewegung der Scharniere sowie das Verhalten des Außendisplays demonstrieren. Die Clips geben zugleich einen Überblick über die Funktionen: Multitasking über mehrere Panels, die Reaktionsfähigkeit des Eingabestifts in der 2-TB-Variante und die matte Sichtschutzoption, die Einblicke durch Umstehende erschwert.
Im Inneren soll das Mate XT 2 mit einem Kirin 9050 Pro-Chipsatz und einem leistungsstarken 6.000-mAh-Akku ausgestattet sein. Erste Berichte verweisen bei der Kamera auf das Mate X7, was darauf hindeutet, dass Huawei trotz des komplexen Faltmechanismus nicht beim Kamera-Setup gespart hat. Kurz gesagt: Leistung, Ausdauer und Ausstattung sollen mit aktuellen Flaggschiffmodellen mithalten können.

Offizielle Preise für den globalen Markt hat Huawei noch nicht genannt, auch zur internationalen Verfügbarkeit hält sich das Unternehmen bislang bedeckt. Wer sich in China befindet und neugierig ist, kann das Gerät allerdings bereits vorbestellen. Der Launch ist für den 7. September vorgesehen.
Ob das dreifach faltbare Design ein breiteres Publikum erreicht, bleibt abzuwarten. Vorerst will Huawei experimentierfreudige Käufer mit hochwertiger Hardware, großzügigen Speicheroptionen und der kompakteren Innenfaltung überzeugen.



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