Dein Galaxy hat gerade eine Einladung erhalten: Samsung holt die One UI 9 Beta schrittweise aus dem Labor auf weitere Smartphones. Für Besitzer der neuen S25-Familie ist sie der erste echte Vorgeschmack auf Android 17 vor dem breiten Rollout.

Ursprünglich wurde One UI 9 im Mai zusammen mit dem Galaxy S26 als Vorschau auf Android 17 vorgestellt. Nun ist die Beta in weiteren Märkten verfügbar: Indien, Südkorea, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Die Ausweitung auf Foldables und die S25-Reihe zeigt, dass Samsung Feedback von einer größeren Nutzerbasis einholen möchte.

Teilnahmeberechtigte Modelle sind:

  • Galaxy Z Fold7
  • Galaxy Z Flip7
  • Galaxy S25
  • Galaxy S25+
  • Galaxy S25 Ultra
  • Galaxy S25 FE

Eine Unstimmigkeit gibt es allerdings: In der Pressemitteilung taucht das Galaxy S25 Edge nicht auf. Das wirft Fragen auf. Erhält das Edge ebenfalls die Beta, oder überspringt es diese und bekommt direkt die stabile Version? Samsung hat sich dazu bislang nicht geäußert.

So nimmst du teil

Wenn du eines der teilnahmeberechtigten Geräte besitzt und neue Software früh ausprobieren möchtest, kannst du dich über die Samsung Members App anmelden. Es gelten die üblichen Hinweise: Betas können noch holprig laufen. Sichere deine Daten vor der Teilnahme und rechne mit gelegentlichen Fehlern, schwankender Akkulaufzeit und noch fehlenden Funktionen, während Samsung Feedback sammelt.

Für frühe S25-Nutzer ist das Timing interessant. Einige S25-Modelle haben in Indien bereits ihre ersten Beta-Builds erhalten; die Updates werden schrittweise auf weitere Regionen ausgeweitet. Falls dir die Option noch nicht angezeigt wird, hilft nur Geduld: Solche Programme werden häufig gestaffelt ausgerollt, um Serverlast und eingehende Fehlermeldungen zu steuern.

Warum ist das wichtig? One UI 9 steht nicht nur für neue Symbole oder überarbeitete Gesten, sondern auch für Samsungs aktuelle Interpretation der Neuerungen von Android 17: Leistungsoptimierungen, verbesserter Datenschutz und Feinschliff an der Oberfläche, die den Kurs für Smartphones im kommenden Jahr vorgeben. Tester können das Endergebnis beeinflussen – deshalb weitet Samsung das Programm so stark aus.

Wenn du mitmachen möchtest, solltest du eines bedenken: Betas richten sich an Nutzer, die zur Verbesserung der Plattform beitragen wollen, nicht an unverzichtbare Alltagsgeräte. Installiere sie, probiere sie aus und melde Fehler – oder warte auf die stabile Version, wenn du ein möglichst störungsfreies Erlebnis bevorzugst.