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Samsung versammelte Medien, Creator und Partner im Humboldt Carré an der Berliner Behrenstraße zu Samsung Connect – einem Abend, der ganz im Zeichen einer zentralen Idee stand: Künstliche Intelligenz soll im Alltag wirklich nützlich sein.
BERLIN, Deutschland: Samsung eröffnete seine IFA-2026-Präsentation nicht mit einem Produkt.
Stattdessen begann Benjamin Braun, Chief Marketing Officer von Samsung Europe, mit Alexander von Humboldt.
Vor den versammelten Medien, Creatorn und Partnern im Humboldt Carré in der Berliner Innenstadt erinnerte Braun an die Faszination des Forschers für die Zusammenhänge in der Natur. Daraus schlug er die Brücke zu einem Begriff, der aus der Unterhaltungselektronik kaum noch wegzudenken ist: Ökosystem.
Samsung hat allen Grund, diesen Begriff zu verwenden.

Die SmartThings-Plattform erreicht inzwischen mehr als 430 Millionen Nutzer weltweit und verbindet Samsung-Produkte mit kompatiblen Geräten anderer Hersteller. Bei Samsung Connect, dem neuen immersiven IFA-Standort des Unternehmens, der vom 2. bis 6. September geöffnet ist, bildete dieses Ökosystem den Rahmen für nahezu alles, was an diesem Abend gezeigt wurde: von Waschmaschinen und Kühlschränken über Fernseher und Gaming-Monitore bis hin zu Galaxy-Smartphones und Laptops.
Die Produkte waren vielfältig. Die Botschaft dagegen war eindeutig.
Samsung will, dass KI nicht länger wie eine Sammlung isolierter Funktionen wirkt, sondern eher wie eine unauffällige Schicht, die sich über die Geräte legt, die Menschen ohnehin bereits nutzen.
„KI sollte greifbare Vorteile liefern, die Menschen im Alltag sehen und erleben können“, sagte Braun in Samsungs offizieller IFA-Erklärung.
Diese Idee – praktische KI statt KI um ihrer selbst willen – zog sich durch die gesamte Veranstaltung.
Samsung verlagert die IFA in die Berliner Innenstadt
Samsung Connect selbst ist Teil eines umfassenderen Wandels in Samsungs IFA-Präsenz.
Statt seine Aktivitäten auf die Messe Berlin zu beschränken, hat Samsung im Humboldt Carré eine zweite Erlebnisfläche in der Innenstadt geschaffen – mit Produktvorführungen für Medien, Creator, Einzelhändler und Geschäftspartner. Zudem ist Samsung Hauptsponsor des IFA Creator Hub auf dem Messegelände.
Der Ort passte hervorragend zu dem, was Samsung vermitteln wollte.

Der Abend war nicht auf die Vorstellung eines einzelnen Flaggschiffprodukts zugeschnitten. Besucher bewegten sich zwischen verschiedenen Bereichen für Haushaltsgeräte, Mobilprodukte, Unterhaltungselektronik und Gaming-Hardware. So ließ sich das Ökosystem-Konzept deutlich anschaulicher vermitteln als von einer klassischen Keynote-Bühne aus.
Brauns eigenes Beispiel war bewusst alltäglich gewählt.
Wenn seine Waschmaschine mit dem Waschgang fertig ist, erklärte er, kann SmartThings seine Uhr, sein Smartphone oder seinen Fernseher benachrichtigen. Für jemanden mit drei Kindern und vielen Schuluniformen geht es beim vernetzten Zuhause dann weniger um futuristische Automatisierung als darum, rechtzeitig daran erinnert zu werden, die Wäsche aufzuhängen.
Dieses kleine Beispiel fasst einen großen Teil von Samsungs IFA-Strategie zusammen.
Die Technik im Hintergrund soll hochentwickelt sein, der Nutzen aber einfach erklärt werden.
Eine Waschmaschine, die Effizienz weiter steigert
Energieeffizienz war eines der deutlichsten Beispiele dafür.
Samsung gab einen Ausblick auf kommende Bespoke AI Washer-Modelle mit 10 und 13 kg Fassungsvermögen. Die neue 10-kg-Maschine soll laut Samsung bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen als die Mindestanforderungen der europäischen Energieeffizienzklasse A vorsehen.

Das größere 13-kg-Modell verfolgt einen anderen Ansatz. Dank SpaceMax-Technologie hat Samsung das Trommelvolumen vergrößert, während die Maschine bei der in europäischen Haushalten üblichen Standardtiefe von 600 mm bleibt.
Ein wichtiger Vorbehalt: Samsung bezeichnet die auf der IFA gezeigten Bespoke AI Washer als Entwicklungsmodelle. Die Spezifikationen können sich bis zur Markteinführung also noch ändern.
Die Richtung ist dennoch klar.
Samsung sieht KI-Haushaltsgeräte auch als Mittel, die unsichtbaren Kosten des Alltags zu senken – insbesondere den Energieverbrauch. In Europa gewinnt dieses Argument an Gewicht, da Verbraucher zunehmend sensibel auf die Energiekosten im Haushalt reagieren.
Der Kühlschrank weiß immer besser, was in ihm steckt
Der jüngste Bespoke AI Refrigerator Family Hub überträgt dieses Konzept auf das Lebensmittelmanagement.
Sein AI-Vision-System wurde erweitert, um mehr Lebensmittel zu erkennen und nachzuverfolgen, was in den Kühlschrank hinein- und herausgenommen wird. Diese Informationen können anschließend Rezeptempfehlungen und weitere vernetzte Küchenfunktionen innerhalb des Samsung-Ökosystems unterstützen.
Samsung verfolgt diese Richtung bereits seit mehreren Jahren, doch die jüngste Generation zeigt, wie schnell sich die Rolle des Kühlschranks verändert.
Er wird nicht mehr nur als Gerät präsentiert, das Lebensmittel kühl hält. Samsung möchte ihn zunehmend zu einem Informationszentrum in der Küche machen.
Ob Verbraucher letztlich ein solches Maß an Intelligenz in jedem Gerät wollen, steht auf einem anderen Blatt. Samsung setzt jedoch klar darauf, dass Bequemlichkeit überzeugender ist als der bloße Neuheitseffekt.

Gaming kommt direkt von der Gamescom nach Berlin
Samsung Connect fand nur wenige Tage nach der Gamescom in Köln statt, auf der das Unternehmen seine Odyssey-Gaming-Monitorreihe für 2027 vorgestellt hatte.
Braun verwies während der Präsentation auf dieses Portfolio – und Samsung hatte gute Gründe, es im Blickfeld zu behalten.
Die neue Reihe umfasst den 49-Zoll Odyssey OLED G9, den gebogenen 42-Zoll OLED G7, den 32-Zoll OLED G8 und den Odyssey G6.
Die Werte werden zunehmend extrem.
Der OLED G9 kombiniert Dual-QHD-Auflösung mit einer Bildwiederholrate von bis zu 360 Hz. Im Dual Mode kann das Display bei geringerer Auflösung sogar bis zu 720 Hz erreichen. Der Odyssey G6 geht noch weiter und schafft in seinem schnellsten Modus eine angegebene Bildwiederholrate von 1.100 Hz.

Samsung erweitert zudem die Unterstützung für HDR10+ Gaming durch eine Partnerschaft mit Activision Blizzard, einschließlich Call of Duty: Modern Warfare 4.
Während der Samsung-Connect-Präsentation lieferte eine Fußball-Demonstration ein etwas leichteres Beispiel dafür, wie Samsung KI mit Unterhaltung verknüpfen will.
Eine kurze Frage zu Robert Lewandowskis legendärem Fünf-Tore-Auftritt als Einwechselspieler für Bayern München im Jahr 2015 wurde zur Demonstration dafür, wie Samsungs Vision AI Companion Kontext zu dem liefern kann, was Zuschauer gerade sehen.
Der Gag funktionierte, weil er etwas Grundsätzlicheres verdeutlichte: Samsung versteht den Fernseher zunehmend als Schnittstelle, nicht nur als Display.
Nach 20 Jahren an der Spitze will Samsung den Fernseher gesprächsfähig machen
Samsung feiert sein zwanzigstes Jahr in Folge als weltweit führende TV-Marke. Der Fernseher bleibt eine der stärksten Säulen der Ökosystem-Strategie des Unternehmens.
Im Humboldt Carré übernahm Eva Schwab, Director Corporate Marketing bei Samsung Electronics Germany, einen Teil der Präsentation und erklärte, wohin Samsung die Entwicklung des Fernsehers als Nächstes führen will.
Samsungs Micro-RGB-Technologie zählte dabei zu den wichtigsten visuellen Highlights.
Das Flaggschiffmodell 2026, der R95H, setzt auf einzeln steuerbare rote, grüne und blaue LEDs, die kleiner als 100 Mikrometer sind. Dadurch soll eine deutlich präzisere Licht- und Farbsteuerung möglich werden als mit herkömmlichen Mini-LED-Systemen.

Samsung zufolge deckt das Display 100 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Diese Angabe wurde vom VDE unter der Bezeichnung Micro RGB Precision Color zertifiziert. Die KI-Verarbeitung analysiert das Bild kontinuierlich und passt Eigenschaften wie Farbe, Helligkeit und Kontrast an.
Der Samsung S99H OLED steht ebenfalls am oberen Ende des TV-Portfolios 2026 und verfolgt mit OLED HDR Pro sowie einem industriellen Design einen anderen Ansatz.
Das übergeordnete Argument von Samsung drehte sich jedoch nicht wirklich um die Panel-Technologie.
Es ging vielmehr darum, was passiert, wenn der Bildschirm beginnt, den Kontext rund um die Inhalte zu verstehen.
Vision AI Companion vereint mehrere KI-Dienste auf einem Bildschirm
Vision AI Companion ist Samsungs Versuch, diese Interaktion natürlicher zu gestalten.
Statt sich durch separate KI-Apps zu arbeiten, können Nutzer Samsungs eigene Vision-AI-Funktionen ebenso wie Drittanbieterplattformen wie Google Gemini, Perplexity und Microsoft Copilot über eine zentrale Oberfläche nutzen.
Die Interaktion beginnt mit natürlicher Sprache über die Samsung Smart Remote.

Zuschauer können nach etwas fragen, das auf dem Bildschirm zu sehen ist, zusätzliche Informationen anfordern, nach verwandten Inhalten suchen oder sich Empfehlungen geben lassen. Samsung zufolge kann das System außerdem Sehgewohnheiten lernen und proaktiv Inhalte vorschlagen, die relevant sein könnten.
Braun nannte ein bewusst einfaches Beispiel von seiner Reise nach Berlin: Während er in London packte, fragte er seinen Fernseher nach der Wettervorhersage für Berlin.
Das klingt banal – vor allem, weil ein Smartphone dieselbe Frage in Sekunden beantworten kann.
Doch es zeigt, was Samsung verändern will.
Das Unternehmen möchte nicht, dass Nutzer darüber nachdenken müssen, welches Gerät eine KI-Aufgabe erledigen soll. Stattdessen soll das Gerät, das ohnehin gerade vor ihnen steht, zur Schnittstelle werden.
Schwab fasste die Idee während der Präsentation prägnanter zusammen: KI sollte „für Sie arbeiten, nicht nur mit Ihnen.“
The Frame, The Serif und The Freestyle bleiben trotz KI-Fokus wichtig
Nicht alles in Samsungs TV-Strategie dreht sich um Künstliche Intelligenz.
Das Unternehmen entwickelt weiterhin Produkte, die sich an den realen Räumen orientieren, in denen Fernseher stehen.
The Frame bleibt der Idee treu, den Bildschirm in digitale Kunst zu verwandeln, wenn er nicht als Fernseher genutzt wird. The Serif richtet sich an flexiblere Wohnkonzepte, während der Projektor The Freestyle dafür ausgelegt ist, den Zuschauer zu begleiten, statt fest an einen Raum gebunden zu sein.

Im Humboldt Carré zeigte Samsung zudem, wie Vision AI Companion mit The Frame und dem Samsung Art Store zusammenarbeiten kann, um Kunst passend zu persönlichen Vorlieben und zur Stimmung zu empfehlen.
Diese Verbindung aus KI und physischem Design zeigt, wie Samsung die Zukunft des Fernsehers versteht.
Der Bildschirm wird intelligenter, nimmt aber auch seine Umgebung stärker wahr.
Samsung TV Plus ist still und leise zu einer sehr großen Plattform geworden
An diesem Abend gab es noch eine weitere Zahl, die Aufmerksamkeit verdient.
Samsung TV Plus hat weltweit inzwischen mehr als 100 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht.
Der kostenlose, werbefinanzierte Streamingdienst bietet fast 5.000 lineare Kanäle in 30 Ländern und macht Samsungs enorme installierte TV-Basis zu einer eigenständigen Plattform für die Medienverbreitung.
Das ist ein wichtiger Bestandteil von Samsungs TV-Strategie, denn das Unternehmen konkurriert längst nicht mehr nur über Hardware.
Ein heute verkaufter Fernseher kann durch Software, KI-Dienste, Inhalte und Werbung noch lange nach dem Kauf eine fortlaufende Beziehung schaffen.
Samsungs Dominanz im TV-Hardwaregeschäft verschafft dem Unternehmen eine ungewöhnlich große Basis, auf der es dieses Dienstleistungsgeschäft aufbauen kann.

Galaxy AI erreicht mit dem S26 FE eine breitere Zielgruppe
Der mobile Teil von Samsung Connect folgte demselben Prinzip der Zugänglichkeit.
Mit dem neu angekündigten Galaxy S26 FE bringt Samsung mehr von seinem Galaxy-AI-Erlebnis in eine günstigere Produktklasse.
Das S26 FE ist das erste Modell der Galaxy-S26-Familie, das mit One UI 9 ausgeliefert wird. Es kombiniert Galaxy-AI-Funktionen mit fortschrittlichen Kamera- und Bearbeitungswerkzeugen, die auf Content-Erstellung und das Teilen von Inhalten ausgelegt sind.
Hier enthielt das Rohtranskript eine eindeutige Fehlerquelle bei der Erkennung. Es bezog sich auf das „S24 FE“ und One UI 6.1, doch Samsungs offizielle IFA-2026-Dokumentation bestätigt, dass das in Berlin gezeigte Produkt das Galaxy S26 FE mit One UI 9 war.
Diese Korrektur ist wichtig, weil Samsungs Strategie 2026 deutlich anders aussieht als noch vor zwei Generationen.
Galaxy AI ist nicht mehr primär den teuersten Smartphones vorbehalten. Samsung bringt seine KI-Tools gezielt in einen größeren Teil des Galaxy-Portfolios.
Foldables bleiben Samsungs Argument für ein großes Display in der Tasche
Braun hob auch Samsungs jüngste Galaxy-Z-Familie hervor, die im Juli in London vorgestellt wurde.
Die 2026er-Familie besteht aus Galaxy Z Fold8 Ultra, Galaxy Z Fold8 und Galaxy Z Flip8. Damit bietet Samsung drei unterschiedliche Foldable-Formfaktoren an, statt Foldables als eine einheitliche Kategorie zu behandeln.
Das reguläre Galaxy Z Fold8 ist besonders interessant, weil Samsung seine Proportionen stärker auf Medienkonsum ausgerichtet hat.
Sein 7,6-Zoll-Hauptdisplay öffnet sich im Seitenverhältnis 4:3, während der 4.800-mAh-Akku für mehr als 26 Stunden Videowiedergabe ausgelegt ist. Mit 201 Gramm ist es laut Samsung das leichteste Galaxy Z Fold, das das Unternehmen je produziert hat.
Braun beschrieb das Gerät auf der Bühne als etwas, das eher einem „TV in Ihrer Tasche“ gleiche als einem herkömmlichen Smartphone.
Die Formulierung mag nach Marketing klingen, erklärt aber auch, weshalb Samsung weiter in Foldables investiert: Das Unternehmen sieht sie als Brücke zwischen der Mobilität eines Smartphones und der größeren Arbeitsfläche eines Tablets oder Displays.
Ein neues Galaxy Book6 bindet den PC enger an Galaxy an
Samsung nutzte die IFA außerdem, um die Galaxy-Book6-Familie zu erweitern.
Das neue 14-Zoll-Modell kombiniert Intel-Core-3- und Core-5-Prozessoroptionen mit Galaxy-AI-Funktionen und einer angegebenen Videowiedergabezeit von bis zu 25 Stunden.
Samsung positioniert das Gerät als zugänglicheren Einstieg in das Premium-orientierte Galaxy-PC-Erlebnis – insbesondere für Menschen, die bereits Samsung-Smartphones und andere Galaxy-Geräte nutzen.
Auch hier identifizierte das Rohtranskript das Produkt fälschlicherweise als Galaxy Book4 Edge. Samsungs aktuelle IFA-Dokumentation bestätigt, dass der neue Rechner zur Galaxy-Book6-Generation gehört.
Die Unterscheidung geht über eine bloße Korrektur der Modellnummer hinaus.
Samsung betrachtet den PC zunehmend als weiteren Endpunkt innerhalb des Galaxy-Ökosystems – und nicht als separate Produktkategorie.

Das Ökosystem wird zunehmend zu Samsungs eigentlichem Produkt
Samsung Connect ließe sich leicht auf eine Liste reduzieren.
Eine Waschmaschine, die weniger Energie verbraucht.
Ein Kühlschrank, der Lebensmittel erkennt.
Gaming-Monitore, die Bildwiederholraten in absurde Höhen treiben.
Ein Fernseher, der mit Gemini oder Copilot sprechen kann.
Ein günstigeres Galaxy-Smartphone.
Ein neuer Laptop.
Eine weitere Generation von Foldables.
Doch eine solche Liste würde verfehlen, was Samsung in Berlin tatsächlich zeigen wollte.
Das wichtigste Produkt des Unternehmens könnte zunehmend die Schicht sein, die all diese Geräte miteinander verbindet.
SmartThings verschafft Samsung bereits Zugang zu mehr als 430 Millionen Nutzern. Galaxy AI breitet sich über Mobilgeräte und PCs aus. Vision AI Companion bringt konversationelle KI auf den Fernseher. Family Hub macht den Kühlschrank zu einer weiteren vernetzten Schnittstelle.
Die Grenzen zwischen Samsungs traditionellen Produktbereichen werden immer weniger sichtbar.
Das bietet dem Unternehmen offensichtliche Vorteile. Verbraucher, die mehrere Samsung-Produkte besitzen, können mehr Nutzen aus dem Ökosystem ziehen, werden aber auch stärker daran gebunden.
Für Nutzer wird entscheidend sein, ob diese Verbindungen tatsächlich Zeit sparen und Reibungsverluste reduzieren.
Die überzeugendste KI ist vielleicht die am wenigsten sichtbare
Der Abend im Humboldt Carré war voller KI-Begriffe. Samsungs stärkste Demonstrationen waren jedoch oft die am wenigsten futuristischen.
Eine Waschmaschine, die mitteilt, wenn der Waschgang beendet ist.
Ein Fernseher, der dabei hilft zu verstehen, was gerade zu sehen ist.
Ein Kühlschrank, der sich merkt, welche Lebensmittel darin liegen.
Ein Laptop, der natürlicher mit dem Smartphone zusammenarbeitet.
Ein Gerät, das weniger Strom verbraucht, ohne dass Nutzer darüber nachdenken müssen.
Das sind keine Science-Fiction-Szenarien.
Genau das scheint der Punkt zu sein.
Samsungs Vision „Companion to AI Living“ beruht auf der Annahme, dass Verbraucher KI nicht allein deshalb annehmen werden, weil Unternehmen die Buchstaben K und I an eine weitere Funktion hängen.
Die Technologie muss nützlich genug sein, um ihre Präsenz zu rechtfertigen.
Samsung Connect lieferte einen breiten Ausblick darauf, wie das Unternehmen dies in nahezu jeder wichtigen Kategorie der Unterhaltungselektronik umsetzen will.
Und vielleicht war das Offensichtlichste an der Veranstaltung, dass Samsung die Besucher nicht bat, sich eine ferne KI-getriebene Zukunft vorzustellen.
Stattdessen zeigte das Unternehmen, dass ein großer Teil davon bereits im Wohnzimmer, in der Küche, in der Waschküche und in der Tasche steckt.



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