Warteschlangen, Tweets und das unverkennbare Gefühl, dass Apple kräftig an der Preisschraube gedreht hat: Die iPhone-18-Pro-Familie ist offiziell und erscheint gemeinsam mit Apples erstem Foldable, dem iPhone Duo. Wer nur mit dezenten Änderungen gerechnet hat, muss umdenken.
Vorbestellungen starten in Wellen: Der Zeitpunkt ist entscheidend.
In der ersten Welle, zu der unter anderem das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich, die Vereinigten Staaten, China, Indien, Australien, Kanada und Südkorea gehören, beginnen die Vorbestellungen für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max am Samstag, dem 12. September. Die Auslieferungen starten am 18. September. Eine weitere Gruppe von Märkten erhält die Geräte ab dem 25. September.
Für das iPhone Duo gilt ein späterer Zeitplan. In denselben Startregionen beginnen die Vorbestellungen am 16. Oktober, die Auslieferungen starten am 23. Oktober. Eine zweite Länderwelle folgt ab dem 30. Oktober.

So sehen die Startpreise in Euro aus
Apples regionale Preisübersicht umfasst mehrere Währungen. Nachfolgend sind die jeweiligen Einstiegspreise als Euro-Äquivalente aufgeführt, um einen direkten Vergleich zu ermöglichen.
- Vereinigte Staaten: iPhone 18 Pro etwa €1.103, iPhone 18 Pro Max etwa €1.195, iPhone Duo etwa €1.839
- Deutschland: iPhone 18 Pro €1.449, iPhone 18 Pro Max €1.599, iPhone Duo €2.299
- Vereinigtes Königreich: iPhone 18 Pro etwa €1.403, iPhone 18 Pro Max etwa €1.520, iPhone Duo etwa €2.339
- Indien: iPhone 18 Pro etwa €1.814, iPhone 18 Pro Max etwa €1.979, iPhone Duo etwa €3.299
- China: iPhone 18 Pro etwa €1.300, iPhone 18 Pro Max etwa €1.430, iPhone Duo etwa €2.080
- Japan: iPhone 18 Pro etwa €1.319, iPhone 18 Pro Max etwa €1.439, iPhone Duo etwa €2.189
Die Zahlen sind auf volle Euro gerundet. Sobald Steuern und regionale Gebühren berücksichtigt werden, sind leichte lokale Abweichungen zu erwarten.

Wie deutlich fällt die Veränderung aus? Gegenüber dem Vorjahr verteuern sich die Pro-Modelle und das Pro Max in den Vereinigten Staaten um etwa €92. In Europa steigen die Preise um rund €150. Käufer im Vereinigten Königreich müssen mit einem Aufschlag von etwa €117 rechnen. In Indien beträgt die Steigerung rund €330, in China knapp €130. In Japan liegt der Anstieg bei etwa €240.
Das sind grobe Richtwerte. Sie zeigen die Auswirkungen von Währungsschwankungen und Apples zunehmend angeglichener Preisstrategie: höhere Basispreise plus regionale Anpassungen. Für Käufer bedeutet das, dass die neuen Pro-Modelle in mehreren Märkten vertraute psychologische Preisgrenzen überschreiten.
Ob die neuen Funktionen den Aufpreis wert sind, hängt von den persönlichen Prioritäten ab. Wer die neueste Kamera- und Displaytechnik will, wird die Frage vermutlich bejahen. Wer hingegen jeden Euro umdreht, steht bei diesen Modellen eher vor einer Abwägung als vor einem eindeutig lohnenden Upgrade.
So oder so hat Apple eine klare Entscheidung getroffen: Diese Generation ist auf einem höheren Preisniveau positioniert – und Käufer werden das spüren, wenn die Vorbestellungen im September und Oktober beginnen.



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