Huaweis neues, ungewöhnlich breites Pura X View verzeichnet in China starke Verkaufszahlen kurz nach dem Marktstart: Laut einem Blogger, der den heimischen Smartphone-Markt beobachtet, wurden innerhalb von rund einem Monat etwa 449.800 Geräte verkauft. Die Zahl unterstreicht die hohe Nachfrage, doch für viele Käufer bleibt das Gerät schwer erhältlich.
Bei zahlreichen Händlern kommt es zu Lieferengpässen. Einige Verkäufer verlangen für das Pura X View einen Aufpreis von 500 bis 1.000 Yuan gegenüber den offiziellen Preisen. In Huaweis eigenem Shop werden für Neubestellungen Liefertermine frühestens ab dem 19. November (28. Aban) angezeigt. Die schwarze Variante ist bereits ausverkauft.

Design, Display und Hardware
Das auffälligste Merkmal des Pura X View ist sein besonders breites Displayformat. Das Gerät verfügt über ein flaches 6,39-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 2232 × 1320 Pixeln und einem ungewöhnlichen Seitenverhältnis von 16:9,5. Dadurch wirkt es breiter als die bei vielen Smartphones üblichen, länglicheren Displays. Die Ränder sind auf allen vier Seiten gleichmäßig 1,05 Millimeter schmal, das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis liegt bei 96,1 Prozent.
Das Panel unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hz, hochfrequentes PWM-Dimming mit 2160 Hz sowie eine angegebene maximale lokale Helligkeit von 6.500 Nits. Huawei schützt das Display mit Kunlun-Glas.
Im Inneren arbeitet ein Kirin-9030S-Chipsatz, ergänzt durch eine Vapor-Chamber-Kühlung mit einer Fläche von 6.400 mm².

Huaweis Preise beginnen bei 5.999 Yuan (etwa 896 US-Dollar) für die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Für 12 GB/512 GB werden 6.999 Yuan (etwa 1.045 US-Dollar) fällig, die Konfiguration mit 12 GB/1 TB kostet 8.499 Yuan (etwa 1.270 US-Dollar).
Die Kombination aus ungewöhnlichem Formfaktor, Flaggschiff-Spezifikationen und begrenzter Verfügbarkeit hält die Nachfrage nach dem Pura X View auch Wochen nach der Einführung hoch.




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