12. Oktober 2026: Analysten von JP Morgan zufolge ist die Nachfrage nach den iPhone-18-Pro-Modellen in China stärker als nach den iPhone-17-Pro-Modellen im Vorjahr – obwohl Apple vor dem Hintergrund von Berichten über eine insgesamt schwächere Nachfrage die Bestellungen von Komponenten reduziert hat.
In einer Mitteilung an Investoren bezeichneten die Analysten die Produktionskürzung als routinemäßige Anpassung nach einer großen iPhone-Einführung. Als Grund nannten sie Apples gestaffelte Markteinführung: Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max kamen im September auf den Markt, während die Nicht-Pro-Modelle erst Anfang nächsten Jahres vorgestellt werden sollen. Nach Einschätzung des Unternehmens erklärt diese Staffelung den Rückgang der Bestellungen weitgehend – und nicht ein tieferliegendes Marktproblem.
Die Analysten von JP Morgan sehen die Produktionskürzung als routinemäßige Anpassung nach einer großen iPhone-Einführung.
Die Mitteilung der Bank bestätigt zudem das Bild aus China: Die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro liegt über der nach der vergleichbaren iPhone-17-Pro-Generation im Vorjahr. Der Anstieg sei allerdings moderat, warnt JP Morgan – nicht deutlich höher, aber vorhanden.

Ein Teil dieser Entwicklung dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Käufer auf das Standard-iPhone 18 warten, das üblicherweise das absatzstärkste Modell ist. JP Morgan erwartet für diesen Zyklus einen Rückgang der iPhone-Verkäufe um rund 2 Prozent, da das Standard-iPhone 18 noch nicht verfügbar ist. Gleichzeitig haben nicht alle Käufer gewartet, was den Absatz der iPhone-18-Pro-Modelle begünstigt haben könnte.
JP Morgan weist außerdem darauf hin, dass sich die iPhone-17-Pro-Generation weiterhin gut verkauft, obwohl sie auf Apple.com nicht mehr gelistet ist.
Debüt des Faltgeräts und Marktkontext
Apple steht eine bedeutende Markteinführung bevor: Das iPhone Duo, das erste faltbare Gerät des Unternehmens, soll bereits nächste Woche verfügbar werden. JP Morgan rechnet mit einer hohen Nachfrage und prognostiziert bis Jahresende rund 8,5 Millionen verkaufte Einheiten.
Zum Vergleich verweist JP Morgan auf Branchenschätzungen, wonach die weltweiten Auslieferungen faltbarer Geräte in diesem Jahr zwischen 20 und 27 Millionen Einheiten liegen werden.




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