Yonhap berichtet, Samsung habe im Rahmen eines fünfjährigen Speicherchip-Abkommens mit „globalen Big-Tech-Unternehmen“ 70 % seiner DRAM-Kapazitäten und 100 % seiner HBM-Produktion für das kommende Jahr reserviert.
Bei der von Yonhap News beschriebenen Vereinbarung handelt es sich um einen fünfjährigen Langzeitvertrag für Speicherchips, über den der Großteil von Samsungs regulärem DRAM und HBM an diese Kunden gehen soll. Dem Bericht zufolge herrscht „heftiger Wettbewerb“ um die verbleibenden 30 % der DRAM-Kapazitäten. Die entsprechenden Zuteilungen werden mit dem jüngsten Gewinnanstieg der Sparte Device Solutions in Verbindung gebracht.
Preisaussichten
Yonhap zitiert Marktprognosen, denen zufolge die HBM-Preise im kommenden Jahr voraussichtlich um 150 bis 200 Prozent steigen werden. Für DRAM wird im ersten Quartal 2027 ein Preisplus im zweistelligen Prozentbereich erwartet. Der Bericht ordnet diese Prognosen in einen globalen Mangel an Speicherchips ein, der zu den starken Gewinnen von Samsung Device Solutions beiträgt.

Zuteilung und Auswirkungen auf Geräte
Bevorzugte Zuteilungen und steigende Speicherpreise bedeuten, dass Samsungs Mobile-Sparte MX mit den Kunden von Device Solutions um DRAM-Lieferungen konkurrieren wird. Dem Bericht zufolge dürften höhere RAM-Kosten die Fertigungsausgaben nahezu zwangsläufig erhöhen und damit zu teureren Geräten führen. Auch für die Galaxy-S27-Serie seien Preiserhöhungen sehr wahrscheinlich.
Yonhap wertet das fünfjährige Abkommen und die Preisprognosen als Zeichen einer sich verschärfenden Angebotslage. Diese verschiebe die Erlöse zugunsten des DS-Geschäfts von Samsung und erhöhe zugleich den Kostendruck auf Gerätehersteller.




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