Omdia prognostiziert, dass die Auslieferungen interner Displays für faltbare Geräte 2026 um 44 % auf 29 Millionen Einheiten steigen werden. Damit würde der Rückgang von 12 % im Jahr 2025 wettgemacht.
Die Prognose bezieht sich auf interne Displays, nicht auf fertige Geräte. Die Auslieferung von Displaykomponenten kann der von Endprodukten zeitlich vorausgehen und lässt sich daher nicht zwingend eins zu eins auf die Stückzahlen der Geräte übertragen.
Displays für breite Faltgeräte werden 2026 voraussichtlich 44 % aller ausgelieferten faltbaren Displays ausmachen. Zu den übrigen Formfaktoren zählen größere, eher quadratische Panels im Buchformat sowie kleinere Flip-Panels.

Als Treiber der Nachfrage nach breiten Faltgeräten nennt Omdia das Samsung Galaxy Z Fold8 und das Apple iPhone Duo. Samsung Display fertigt die Panels für beide Modelle. Omdia erwartet, dass Samsung Display einen Marktanteil von 66 % halten wird, während BOE, China Star, Tianma und Visionox Anteile verlieren.
Laut den Omdia-Analysten ist die Nachfrage nach faltbaren Geräten in China derzeit schwach. Dennoch richten immer mehr chinesische Hersteller ihren Fokus auf das Segment breiter Faltgeräte. Huawei hat diesen Formfaktor erstmals etabliert, andere Hersteller haben sich erst kürzlich dazu bekannt.

Omdia erwartet, dass die überwiegende Mehrheit der 2026 produzierten faltbaren Displays LTPO-Backplanes nutzen wird. LTPO-Panels sind teurer als LTPS-Panels, ermöglichen jedoch eine präzise Steuerung der variablen Bildwiederholrate. Deshalb werden sie laut Omdia von Herstellern bevorzugt.
Da die Prognose interne Displays und keine fertigen Geräte erfasst, entsprechen 29 Millionen Panels nicht zwangsläufig 29 Millionen ausgelieferten faltbaren Smartphones.




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