Berichten zufolge will Samsung im nächsten Jahr wieder eine Unter-Display-Kamera in seine Foldable-Modelle im Buchformat integrieren, wie ein Tippgeber auf X berichtet.
Dem Tippgeber zufolge wird das Gerät intern umfassend überarbeitet, soll äußerlich aber ein ähnliches Profil behalten. Genannt werden 3,9 mm im aufgeklappten und 7,9 mm im geschlossenen Zustand. Weitere Angaben zu den Modellen machte die Quelle nicht.
Samsung setzte erstmals beim 2021 vorgestellten Galaxy Z Fold 3 auf eine Unter-Display-Kamera und behielt diesen Ansatz bis zum Galaxy Z Fold 6 bei. Beim Galaxy Z Fold 7 wechselte das Unternehmen 2025 zu einer Punch-Hole-Aussparung – eine Änderung, die weithin als Maßnahme zur Verbesserung der Selfie-Qualität verstanden wurde. Auch das Galaxy Z Fold 8 Ultra und das breitere Galaxy Z Fold 8 nutzen in diesem Jahr ein Punch-Hole-Design.

Hintergrund und Kompromisse
Bei einer Unter-Display-Kamera sitzt der Kamerasensor unter dem Display, sodass der innere Bildschirm ohne sichtbare Aussparung auskommt. Allerdings erreicht den Sensor dabei in der Regel weniger Licht, was die Fotoqualität beeinträchtigen kann. Apple, das kürzlich beim iPhone Duo ebenfalls eine Unter-Display-Kamera auf der Innenseite eingeführt hat, steht vor demselben Nachteil: Apple bezeichnet die innere Kamera als „FaceTime-Kamera“, doch ihre Aufnahmen reichen nicht an die Qualität der äußeren Kamera heran. Aus dem Bericht zu Samsung geht nicht hervor, ob das Unternehmen einen Weg gefunden hat, diesen Kompromiss bei der Bildqualität zu umgehen.




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