Brandon Stirrup, Strategieleiter bei Xbox, erklärte, dass generative KI in der Spieleentwicklung bereits weit verbreitet sei und Xbox die Technologie in seinen Arbeitsabläufen nutze. Seine Aussagen wurden aus dem sozialen Netzwerk gelöscht, kurz darauf deaktivierte er sein Konto.
Stirrups Aussagen und Kontoaktivität
In später gelöschten Beiträgen schrieb Stirrup, der Einsatz generativer KI in der Spielebranche sei umfassend. Wer behaupte, keine KI zu nutzen, stelle sich lediglich so dar. Er fügte hinzu: "Wenn sie mich morgen entlassen, wird es daran liegen, dass ich euch eine Wahrheit gesagt habe, die niemand hören will." Nachdem die Beiträge gelöscht worden waren, deaktivierte Stirrup sein Konto. Kopien seiner Nachrichten sind weiterhin auf Reddit verfügbar.
Öffentliche Position von Xbox und Xbox Labs
Xbox hat keine formelle, ausführliche Erklärung veröffentlicht, die den Umfang des Einsatzes generativer KI in der Spieleentwicklung bestätigt. Das Unternehmen kündigte jedoch die Gründung eines Teams namens Xbox Labs an und erklärte, zu dessen Aufgaben gehöre es unter anderem, das Portieren von Spielen mithilfe KI-gestützter Programmierung zu beschleunigen. Die Ankündigung zu Xbox Labs erwähnte einen möglichen KI-Einsatz, bestätigte jedoch keine konkreten operativen Details.

Akzeptanz in der Branche und Reaktionen von Studios
Generative KI ist in der Spielebranche zu einem umstrittenen Thema geworden. Mehrere große Publisher setzen KI bereits ein oder haben Pläne angekündigt, sie in der Entwicklung zu nutzen:
- Capcom
- Square Enix
- Sega
- Activision
- Epic Games, dessen CEO Tim Sweeney die Technologie öffentlich unterstützt hat
Gleichzeitig haben sich mehrere kleinere und unabhängige Studios gegen generative KI ausgesprochen. In Branchenberichten werden unter anderem Finji, der Publisher von Tunic, und ConcernedApe, der Entwickler von Stardew Valley, genannt.




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