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Spotify plant kostenpflichtiges KI-Remix-Tool ab 2027

Spotify plant ein kostenpflichtiges KI-Tool für Cover und Remixes als Zusatz für Premium. Startziel Q1 2027, Lizenzdeals mit Universal, Merlin und Believe; Preisgestaltung noch vorläufig.

Spotify plant kostenpflichtiges KI-Remix-Tool ab 2027
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Berichten zufolge will Spotify Premium-Abonnenten künftig monatlich 4 bis 5 US-Dollar zusätzlich für ein neues KI-Tool berechnen, mit dem sich Coverversionen und Remixes erstellen lassen. Der Start ist demnach für das erste Quartal 2027 vorgesehen; eine Vorstellung im Umfeld der Grammy-Verleihung im Februar gilt als möglich.

Die Gebühr käme zum Einzel-Premium-Tarif hinzu, der in den USA im Februar auf 12,99 US-Dollar pro Monat angehoben wurde. Insgesamt würden damit rund 17 bis 18 US-Dollar monatlich fällig. Laut Bericht stehen Zeitpunkt und Preisgestaltung noch nicht endgültig fest; Spotify wollte sich nicht äußern.

Im Mai kündigte Spotify eine Lizenzvereinbarung mit der Universal Music Group für die KI-Funktion an und erklärte, das Tool Premium-Abonnenten als kostenpflichtige Zusatzoption anbieten zu wollen. Einen Preis oder Starttermin nannte das Unternehmen damals jedoch nicht.

Mit dem Tool sollen Nutzer eigene Versionen von Songs erstellen können – etwa indem sie einen Folk-Track in einen Dance-Remix verwandeln oder einen Künstler wie einen anderen klingen lassen. Die Tantiemen aus von Fans erstellten Remixes sollen laut Bericht an die Künstler fließen, die die Originalsongs geschrieben haben.

Spotify arbeitet demnach zudem an einem Mechanismus, der Remixes in Playlists sichtbar macht und ihre Wiedergaben in den Charts des Dienstes den Originaltiteln zurechnet.

Neben Universal hat Spotify Lizenzvereinbarungen mit Merlin und Believe geschlossen. Die Verhandlungen mit Sony Music und Warner Music laufen noch.

Künstler können sich von dem Programm abmelden, auch wenn ihr Label zugestimmt hat. Spotify und Universal haben Einzelgespräche mit Künstlern geführt; aktuelle Topstars seien dem Bericht zufolge schwerer zu überzeugen als einige etablierte Acts.

Ein separater Bericht vom Februar 2025 hatte berichtet, Spotify plane eine Music-Pro-Stufe, die 6 US-Dollar mehr als Premium kosten und Remix-Tools umfassen sollte. Diese Stufe wurde nie eingeführt. Stattdessen integrierte Spotify später verlustfreie Audioqualität ohne Aufpreis in Premium.

Der Bericht betont, dass Zeitpunkt und Preisgestaltung noch vorläufig sind; Spotify wollte sich nicht äußern.

Tim Becker

"Gaming und E-Sports sind mehr als nur ein Hobby für mich. Ich berichte live von den größten Turnieren und Hardware-Releases."

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