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Nissan startet Rückrufaktion für 2025er Frontier Pickups
Nissan hat eine Rückrufaktion für insgesamt 13.719 Modelle des Jahrgangs 2025 der Frontier Pickups bekanntgegeben. Grund hierfür ist ein Software-Logikfehler, der dazu führen kann, dass die Tagfahrleuchten (DRLs) nach einem Neustart des Motors durch das Start-Stopp-System weniger hell leuchten als vorgesehen. Dieses Verhalten entspricht nicht der Federal Motor Vehicle Safety Standard No. 108 für Fahrzeugbeleuchtung, weshalb Nissan ein kostenloses Update der Motorsteuerungssoftware anbietet. Die betroffenen Halter sollen ab dem 17. September 2025 schriftlich informiert werden. Die Rückrufaktion trägt die Kennnummer R25C3.
Was bedeutet der Rückruf für Fahrzeugbesitzer?
Die Behebung erfolgt softwarebasiert: Händler spielen eine aktualisierte Kalibrierung der Motorsteuerung (ECM) auf, die das unerwünschte Abdunkeln der Tagfahrleuchten beim erneuten Starten durch das Start-Stopp-System korrigiert. Ein Austausch von Hardwarekomponenten ist nicht vorgesehen und laut Nissan entstehen für die Kunden keinerlei Kosten. Besitzer eines 2025er Frontier sollten also auf entsprechende Benachrichtigungen achten oder Kontakt mit ihrem Nissan-Händler aufnehmen und dabei auf die Rückrufnummer R25C3 verweisen.
Fahrzeugdaten und übliche Antriebskonfigurationen
Der Nissan Frontier des Modelljahres 2025 gehört zur Klasse der mittelgroßen Pickups und ist in der Regel mit einem kraftvollen V6-Motor und Automatikgetriebe ausgestattet. Typischerweise verfügt die Baureihe über einen 3,8-Liter-V6 mit einer Leistung von etwa 300–310 PS, konkurrenzfähiger Anhängelast und einem robusten Leiterrahmen, der sowohl für Arbeitseinsätze als auch für leichte Offroad-Touren ausgelegt ist. Die genauen Werte für Zuladung und Anhängelast variieren je nach Ausstattung, halten den Frontier jedoch auf Augenhöhe mit anderen Modellen seiner Klasse.
Design und Alltagstauglichkeit
Der Frontier kombiniert ein markantes, robustes Außendesign mit einem funktional durchdachten Innenraumkonzept. Unterschiedliche Ladeflächen, Ausstattungsvarianten und optionale Offroad-Pakete bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl für den Alltag als auch für Freizeitaktivitäten am Wochenende. Sicherheit und Beleuchtung, zum Beispiel durch DRLs, sind wichtige Ausstattungsmerkmale, weshalb der aktuelle Rückruf auf eine Softwarestörung eingeht, die die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften betrifft.
Fahreigenschaften und Leistung
Mit seinem V6-Triebwerk und einer abgestimmten Fahrwerksgeometrie bietet der Frontier ein Gleichgewicht aus Zugkraft und Fahrkomfort. Das Start-Stopp-System zur Kraftstoffersparnis ist in modernen Pickups Standard; das neue Software-Update beseitigt einen seltenen Fehler im Zusammenspiel mit den Tagfahrleuchten und stellt so deren korrekte Funktion beim Motorneustart wieder her.
Positionierung am Markt und Vergleich
Der Frontier tritt im Segment der mittelgroßen Pickups gegen Modelle wie den Toyota Tacoma, Ford Ranger und Chevrolet Colorado an. Nissan positioniert den Frontier als eine preislich attraktive Wahl, die Zuverlässigkeit, Geländetauglichkeit und einen soliden Antrieb in den Vordergrund stellt. Im Vergleich zu Konkurrenzfahrzeugen spricht der Frontier vor allem Kunden an, die einen unkomplizierten, leistungsstarken Truck mit modernen Sicherheitssystemen und Zugkraft suchen.
Empfohlene Schritte für Besitzer
Wer einen 2025 Nissan Frontier besitzt, sollte überprüfen, ob die eigene Fahrgestellnummer (VIN) von der Rückrufaktion R25C3 betroffen ist – dies geht über einen Nissan-Vertragshändler oder die NHTSA-Rückrufdatenbank. Sollte Ihr Fahrzeug dazugehören, vereinbaren Sie einen Termin für das kostenlose ECM-Softwareupdate beim Händler. Bis zur Durchführung der Maßnahme ist es ratsam, auf ungewöhnliches Abdunkeln der Tagfahrleuchten während Start-Stopp-Vorgängen zu achten und möglichst Nachtfahrten zu vermeiden, falls Auffälligkeiten bemerkt werden.
Quelle: thetruthaboutcars
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