Avengers: Doomsday – Doom, Franklin Richards und das Schicksal des Multiversums

Avengers: Doomsday – Doom, Franklin Richards und das Schicksal des Multiversums

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Hook: Ein eiskalter Mid-Credit-Teaser, der das MCU revolutionieren könnte

Als in The Fantastic Four: First Steps die Mid-Credit-Szene ablief, brachte Marvel Studios heimlich einen der folgenreichsten Hinweise für das MCU ein: Victor Von Doom trifft auf den jungen Franklin Richards. Aktuelle Branchenberichte spinnen diesen Cliffhanger nun zu einer plausiblen Grundlage für Avengers: Doomsday weiter. Sie beleuchten, warum Robert Downey Jr.’s Version von Doctor Doom gezielt ein Kind mit mächtigen, universumsverändernden Kräften jagt – und wie genau diese Jagd das nächste große Crossover-Event antreiben könnte.

Handlungsüberblick: Kollisionen, ein Wunderkind und Dooms selbst auferlegter Kreuzzug

Laut aktuellen Informationen aus Branchenkreisen dreht sich Dooms Ziel in Avengers: Doomsday um sogenannte „Incursions“ – katastrophale Kollisionen zwischen Paralleluniversen, die die Existenz des Multiversums gefährden. Doom erkennt in diesen Ereignissen eine fundamentale Bedrohung und ist überzeugt, dass nur Franklin Richards‘ außergewöhnliche Fähigkeit, Realität zu formen, Abhilfe schaffen kann.

Die Rolle von Franklin Richards

Obwohl Franklin noch sehr jung ist, steht er angeblich im Mittelpunkt von Dooms Plan. In den Comics hat Franklin bereits zersplitterte Realitäten nach solchen Incursions wiederhergestellt. Im MCU scheint Doom fest entschlossen, genau dieses Potenzial für seine Zwecke auszuschöpfen. Allerdings geht es nicht um eine Rettungsaktion im klassischen Sinne: Doom sieht sich selbst als Erlöser, der bereit ist zu manipulieren und zu herrschen, um seine Macht über die reparierten Universen auszuweiten – und vielleicht sogar als Gott verehrt zu werden.

Wie Doctor Doom die multiversalen Kollisionen aufhalten will

Berichten zufolge plant Doom, Franklin dazu zu nutzen, das Multiversum wieder zu vereinen oder zumindest weitere Incursions zu verhindern. Franklin ist damit nicht einfach nur ein passives Zielobjekt, sondern das Schlüsselfaktor für die moralischen und ethischen Konflikte, welche Doomsday bestimmen werden. Zu erwarten sind Szenen, die Dooms göttlichen Größenwahn stark kontrastieren mit Franklins Unschuld – und Sequenzen, welche die Möglichkeiten der MCU-typischen Effekte ausreizen, während Universen kollidieren und wieder repariert werden.

Besetzung und Produktion: Wer alles dabei ist und was wir wissen

Robert Downey Jr. soll den ikonischen Antagonisten Doctor Doom verkörpern. Die Produktion entwickelt sich zu einem aufwendig besetzten Ensemble-Film im Stil früherer Avengers-Großevents. Marvel Studios hat bereits einen beachtlichen Hauptcast bestätigt, der verschiedene Franchises und Generationen übergreift, wenngleich Details zur vollständigen Besetzung noch unter Verschluss sind. Der Mid-Credit-Auftritt in Fantastic Four bettet Doctor Doom direkt ins erweiterte MCU ein und stellt zudem den jungen Darsteller von Franklin Richards vor – ein scheinbar kleiner Charakter, der jedoch eine immense erzählerische Bedeutung erhält.

Loki: Erwarteter Cameo und Chancen für Crossover

Durch die starke Verknüpfung zur Multiversum-Thematik dürfte Loki – nun als Gott der Geschichten etabliert – beinahe sicher auf Doom treffen. Lokis Entwicklung zum mythisch aufgeladenen Kraftzentrum macht ihn zum natürlichen Gegenspieler zu Dooms autoritärem Kurs. Sollte es Doom tatsächlich gelingen, Franklin für sich zu beanspruchen, könnte selbst Loki Schwierigkeiten bekommen. Dadurch ergeben sich spannungsgeladene Figurenkonflikte und Motive, die Fans von vielschichtigen Bösewicht-Erzählungen begeistern dürften.

Produktionsstand und Veröffentlichungstermin

Avengers: Doomsday befindet sich zurzeit in aktiver Produktion und ist für den Kinostart am 18. Dezember 2026 vorgesehen. Angesichts des ehrgeizigen Konzepts – von der erstklassigen Besetzung über aufwendige visuelle Effekte bis zur Herausforderung, verschiedene Zeitlinien im MCU zu verbinden – werden Dreh und Postproduktion umfangreich ausfallen. Marvel Studios steht vor der Aufgabe, bombastisches Spektakel mit der emotionalen Tiefe rund um Franklin zu vereinen. Das kann längere Nachdrehs, komplexe Effektarbeit und eine hochselektive Marketingstrategie bedeuten.

Kritische Erwartungen: Chancen und Herausforderungen

Sowohl Fans als auch Kritiker werden Dooms Entwicklung zwangsläufig mit früheren MCU-Gegenspielern wie Thanos aus Avengers: Infinity War vergleichen. Denn laut Bericht ist Doom als Antagonist angelegt, der sich selbst als Held seines eigenen Narrativs betrachtet. Das führt zu hohen Erwartungen: Schafft es der Film, Dooms Widersprüchlichkeit und seine vermeintliche Noblesse glaubhaft darzustellen und zugleich die ethischen Konsequenzen seines Handelns aufzuzeigen, könnte Doomsday zu einem der philosophisch anspruchsvollsten MCU-Beiträge avancieren. Wird hingegen Franklin bloß zum plumpen Handlungstool degradiert, könnte die emotionale Wirkung beim Publikum verpuffen.

Persönliche Einschätzung: Warum dies Marvels bislang gewagtestes Projekt sein könnte

Erzählerisch ist die Entscheidung, sich auf ein Kind zu konzentrieren, dessen Kraft die Realität beeinflussen kann, ein mutiges Unterfangen. Das verlangt den Verantwortlichen ab, sich mit Macht, Entscheidungsfreiheit und Verantwortung von Helden – und Schurken – auf eine für Superheldenfilme seltene Weise auseinanderzusetzen. Liefert Marvel hier wirklich, erforscht Doom als verdrehte Heldenfigur und bewahrt dabei Franklins Eigenständigkeit, könnte Avengers: Doomsday einer der moralisch eindrücklichsten Meilensteine der Reihe werden.

Abschließende Gedanken

Die Vorstellung, dass Doctor Doom Franklin Richards vereinnahmen will, um multiversale Katastrophen zu verhindern, ist sowohl beängstigend als auch erzählerisch faszinierend. Dieses Szenario verspricht kolossales Kino mit kollabierenden Zeitsträngen, spektakulären Rettungsaktionen und einer Charakterstudie eines Bösewichts, der überzeugt ist, alles durch radikale Mittel zu retten. Während die Produktion weiter voranschreitet und mehr zu Cast und Crew bekannt wird, bleibt spannend, wie Marvel Herz und Spektakel ausbalanciert: Vielleicht hängt das Schicksal des Multiversums am Ende von der Vorstellungskraft eines Kindes und den Allmachtsfantasien eines Diktators ab.

Quelle: thedirect

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