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Bilder der Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro sind in der One UI 9-Firmware aufgetaucht und wirken weniger wie ein Gerücht als vielmehr wie eine Vorschau, die jemand auf einem Tisch liegen gelassen hat.
Dies sind keine Fan-Render. Es handelt sich um die Artwork, die in Samsungs eigener Galaxy Wearable-App eingebettet ist — gefunden in geleakter Firmware für das Galaxy Z Fold 7 — sodass das, was Sie sehen, exakt dem entspricht, was Nutzer beim Koppeln der neuen In-Ear-Kopfhörer mit einem Smartphone angezeigt bekommen werden.

Kurz gesagt: Sie wirken verfeinert. Etwas ausführlicher: Das Design behält die kompakte Silhouette bei, die Samsung bevorzugt, doch Details am Case und an den Konturen der Ohrhörer deuten auf eine sauberere Verarbeitung hin. Kleine Details sind hier wichtig; die Kopplungsbildschirme zeigen mehrere Blickwinkel und Nahaufnahmen — genau die Art von Bildern, die Käufer in den ersten Momenten mit einem neuen Gerät beruhigen sollen.
Klangverbesserungen sind ebenfalls Teil der Debatte. Leaks und Insider-Informationen deuten auf spürbare Audio-Verbesserungen gegenüber der Buds-3-Reihe hin — strafferes Tuning, klarere Mitten und eine präzisere Abstimmung der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC). Berichten zufolge hat Samsung zudem an Haltbarkeit und Oberflächen gearbeitet, die frühere Modelle beeinträchtigt haben: Ladeprobleme sollen behoben werden, Farb- und Lackunterschiede reduziert und die kontroversen "Blade Lights" der Buds 3 Pro scheinen dauerhaft entfernt worden zu sein.
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Samsung wird die Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro voraussichtlich auf seinem Unpacked-Event am 25. Februar 2026 vorstellen. Erwarten Sie den bekannten Kopplungsablauf, der nun mit diesen neu entdeckten Bildern bestückt ist und neuen Besitzern durch die Einrichtung führt.
Die Preisgestaltung wirkt konservativ. Südkoreanische Berichte verorten die Galaxy Buds 4 bei KRW 219.000 (etwa 150 USD), während die Buds 4 Pro bei KRW 319.000 (rund 220 USD) landen könnten. Kein großer Sprung gegenüber der vorherigen Generation — Samsung scheint auf schrittweise Verbesserungen zu setzen, statt auf eine radikale Neupreisstrategie.
Solche Leaks fangen nicht immer den letzten Feinschliff ein. Dennoch ist Artwork aus der Firmware heutzutage eines der klarsten Fenster in das finale Erscheinungsbild eines Produkts. Wenn Sie sich für True-Wireless-Kopfhörer interessieren oder Samsungs Hardware-Entwicklungen verfolgen, wird das Unpacked im Februar bestätigen, ob die Buds-4-Serie das Versprechen hält, das diese Softwarebilder andeuten.
Design und Verarbeitung: Was die Leaks verraten
Die geleakten Grafiken in der Galaxy Wearable-App zeigen eine Designphilosophie, die auf Verfeinerung statt auf radikale Veränderungen setzt. Das Gehäuse wirkt weiterhin kompakt und transportfreundlich, die Ohrhörer selbst treten betont dezent auf. Solche Entscheidungen sind typisch für Samsung: Ein vertrautes Formprinzip bewahren und dennoch durch kleine Anpassungen den Eindruck von Qualität erhöhen.
Konkrete Hinweise aus den Bildern:
- Glatte, abgerundete Konturen an den Ohrhörern, die eine bessere Haptik und Sitz im Ohr signalisieren.
- Feinere Kanten am Ladecase, was auf eine präzisere Fertigung hindeutet.
- Mehrere Perspektiven in den Kopplungsbildschirmen, die Detailaufnahmen der Anschluss- und Ladebereiche zeigen — ein Indiz dafür, dass Samsung auf mögliche Kritikpunkte frühzeitig aufmerksam machen möchte.
Diese visuellen Anpassungen können die Wahrnehmung von Qualität deutlich beeinflussen, auch wenn die technischen Spezifikationen nicht dramatisch verändert wurden.
Klang, ANC und technische Verbesserungen
Die Berichte zu Klangverbesserungen sind vorerst Leaks und Insider-Aussagen, doch sie folgen einem nachvollziehbaren Muster: Hersteller wie Samsung optimieren die Abstimmung, um im Wettbewerbsumfeld mit Apple AirPods, Sony WF-Serie und anderen Top-True-Wireless-Produkten zu bestehen.
Erwartete Audio-Verbesserungen
- Strafferes Bassfundament und definiertere Mitten, was Stimmen und akustische Instrumente klarer hervorhebt.
- Feinere Abstimmung der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) für natürliche Umgebungsdämpfung bei gleichzeitigem Erhalt musikalischer Details.
- Verbesserte Software-Equalizer in der Galaxy Wearable-App zur Anpassung des Klangs nach Nutzerpräferenz.
Technisch könnten diese Verbesserungen sowohl auf Codec-Optimierungen (bessere Bluetooth-Profile, geringere Latenz) als auch auf Änderungen in der internen Lautsprecher- oder MEMS-Mikrofonabstimmung beruhen. Firmware-Updates erlauben oftmals bereits nachgereichte Feinabstimmungen, die den Klang über die Lebenszeit eines Produkts verbessern.
Firmware-Leaks: Aussagekraft und Grenzen
Artwork und UI-Elemente aus Firmware sind oft sehr aussagekräftig, weil sie konkrete Nutzerszenarien abbilden — vom Erstkontakt bis zu Einstellungen und Statusanzeigen. Dennoch gilt:
- Firmware zeigt meist den momentanen Entwicklungsstand, nicht zwangsläufig die endgültige Hardwarefreigabe.
- Softwaregrafiken können Platzhalter enthalten oder auf Funktionen hinweisen, die noch angepasst werden.
- Preise, Termine und finale Spezifikationen sind bis zur offiziellen Ankündigung mit Vorsicht zu genießen.
Im vorliegenden Fall sind die Grafiken in Samsungs eigener Galaxy Wearable-App eingebettet und stammen aus einem Leak der One UI 9-Firmware für das Galaxy Z Fold 7 — das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Darstellung nah an der finalen Benutzererfahrung liegt.
Haltbarkeit und Fertigungsqualität
Mehrere Leaks deuten darauf hin, dass Samsung aus den Fehlern früherer Modelle gelernt hat. Konkret berichten Quellen über:
- Verbesserte Ladekontakte, um sporadische Ladeprobleme zu reduzieren.
- Bessere Lack- und Oberflächenkontrolle, damit Farbunterschiede und Abplatzungen seltener auftreten.
- Entfernung kontroverser Designelemente wie der Blade Lights, die bei der Buds 3 Pro polarisierten.
Solche Verbesserungen erhöhen die Langlebigkeit und Nutzerzufriedenheit, besonders in einem Markt, der zunehmend preissensibler und qualitätsorientierter wird.
Preis, Verfügbarkeit und Marktposition
Die berichteten Preise — KRW 219.000 für die Buds 4 und KRW 319.000 für die Buds 4 Pro — zeigen, dass Samsung an einer schrittweisen Strategie festhält. Im internationalen Markt würde das ungefähr 150 USD bzw. 220 USD entsprechen, je nach lokaler Steuersituation und Händleraufschlag.
Aus Marketingsicht ist das sinnvoll: Samsung kann so den Wettbewerb mit etablierten Herstellern im Mittelfeld und oberen Mittelfeld fortsetzen, ohne durch hohe Preise die Nachfrage zu bremsen. Die Differenz zwischen Basis- und Pro-Modell signalisiert zudem eine Segmentierung, bei der die Pro-Variante vermutlich bessere ANC-Leistung, hochwertigere Materialien oder zusätzliche Software-Features bieten wird.
Szenarien für Käufer: Lohnt sich ein Upgrade?
Ob ein Upgrade auf die Buds 4 oder Buds 4 Pro sinnvoll ist, hängt von Ihrem aktuellen Gerät und Ihren Anforderungen ab:
- Besitzer der Buds 3 oder älterer Buds-Modelle dürften bei deutlich verbesserter ANC, besserer Verarbeitung und aktualisierter Software einen spürbaren Mehrwert erleben.
- Wer bereits Top-Modelle von Wettbewerbern besitzt (z. B. Sony WF-1000XM-Serie oder Apple AirPods Pro), sollte auf unabhängige Tests hinsichtlich Klang, ANC-Leistung und Akkulaufzeit warten.
- Preisbewusste Käufer könnten das Basis-Modell Buds 4 ins Auge fassen, wenn Samsungs Tuning die wichtigsten Alltagsszenarien gut abdeckt.
Technische Fakten und mögliche Spezifikationen
Offizielle technische Daten liegen noch nicht vor. Basierend auf Leaks und der Entwicklungslinie Samsungs lassen sich jedoch Plausibilitäten ableiten:
- Bluetooth 5.3 oder neuer für stabile Verbindung und niedrigen Energieverbrauch.
- Adaptive ANC mit mehreren Stufen und Umgebungsmodus.
- Verbesserte Mikrofon-Array für Telefonie und Sprachassistenten.
- Akkulaufzeiten im Bereich typischer True-Wireless-Modelle (ca. 5–8 Stunden mit ANC, deutlich höhere Laufzeit mit Ladecase).
- Kompatibilität mit der Galaxy Wearable-App für Equalizer, Firmware-Updates und individuelle Einstellungen.
Diese Punkte sind typische Erwartungshaltungen in diesem Segment; für verbindliche Spezifikationen müssen wir auf Samsungs offizielle Ankündigung beim Unpacked-Event warten.
Was wir noch wissen wollen
Vor der offiziellen Vorstellung bleiben mehrere offene Fragen:
- Wie ausgeprägt ist der Unterschied zwischen Buds 4 und Buds 4 Pro hinsichtlich Hardware (z. B. Treibergröße, Mikrofone) und Softwarefunktionen?
- Welche Akku-Kapazitäten und Schnellladefunktionen werden angeboten?
- Welche Codec-Unterstützung wird verfügbar sein (AAC, SBC, aptX, LC3)?
- Gibt es besondere Funktionen wie Multipoint, räumliches Audio oder erweiterte Konnektivität zu Samsung-Geräten?
Antworten auf diese Fragen werden die Kaufentscheidung für viele Nutzer wesentlich beeinflussen.
Fazit
Die in der One UI 9-Firmware gefundenen Bilder der Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro vermitteln ein Bild von gestalterischer Verfeinerung und pragmatischen Verbesserungen. Klangliche Anpassungen, bessere Fertigungsqualität und eine konservative Preisstrategie legen nahe, dass Samsung eine solide Weiterentwicklung plant, statt riskante Neuanfänge.
Für Interessenten an drahtlosen In-Ear-Kopfhörern lohnt es sich, das Unpacked-Event am 25. Februar 2026 zu verfolgen: Dort werden offizielle Spezifikationen, Preisangaben für weitere Regionen und erste unabhängige Tests Klarheit bringen. Bis dahin bleiben Firmware-Leaks und UI-Grafiken einer der besten Indikatoren für das, was Nutzer beim Auspacken und Koppeln erwarten können.
Quelle: sammobile


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