Stellen Sie sich vor, Sie filmen eine Straßenszene durch Ihre Schläfen, während Ihre Ohren frei bleiben. Das ist das Konzept hinter Rollmes neuestem Gadget: der AirCam, offene Knochenleitungs-Earbuds mit einer kleinen 8MP-Kamera im Rahmen.
Erwarten Sie kein filmisches Meisterwerk. Die Kamera verwendet einen Sony-Sensor und zeichnet 1080p-Video mit 30 fps auf, was für kurze Clips, freihändige Schnappschüsse oder Momente, in denen das Herausziehen des Handys umständlich wäre, völlig ausreicht. Aufnahmen sind auf jeweils 10 Minuten begrenzt, um die 8 GB internen Speicher zu schonen, ein pragmatischer Kompromiss, der dazu anregt, Clips regelmäßig zu übertragen.
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Das Teilen geht schnell. Die AirCam unterstützt Dualband-Wi-Fi 6, sodass Übertragungen zwischen Headset und Smartphone ohne lange Wartezeiten ablaufen. Es gibt auch On-Device-Intelligenz: Ein KI-Assistent auf Basis eines großen Sprachmodells analysiert die Umgebung und bietet kontextbezogene Vorschläge. Er kann sogar lokale Echtzeitübersetzung durchführen, wodurch ein simples Headset zu einem reisetauglichen Übersetzer und Feldrekorder wird.
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Die Audio-Funktionen bleiben Rollmes Wearable-Wurzeln treu. Es gibt 16-mm-Treiber kombiniert mit zwei Mikrofonen und Umgebungsgeräuschunterdrückung für klarere Anrufe. Die Bedienelemente befinden sich an der rechten Schläfe auf einer berührungsempfindlichen Fläche: Tippen, Wischen, Wiederholen. Der Akku hat 220 mAh und Rollme gibt bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe an, wobei intensiver Kameragebrauch diese Zeit verkürzen wird.
Äußerlich bleibt die AirCam schlank im Profil. Die Bügel sind in Schwarz, Orange und Weiß erhältlich, und die Kameraposition setzt auf Zurückhaltung statt auf Spektakel. Für 80 Dollar zielt Rollme eindeutig auf Early Adopters ab, die Neuheit und Praktikabilität anstelle erstklassiger Bildqualität schätzen.
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Es ist eine interessante Schnittstelle zwischen tragbarem Audio und kompakter Bildgebung, nicht perfekt, aber spannend.
Ob sich diese Bauform durchsetzt, hängt davon ab, wie Menschen eine Kamera nutzen, die im Gesicht statt in der Hand sitzt. Für Journalisten, Reisende und alle, die das Leben dokumentieren wollen, ohne die Situationswahrnehmung zu opfern, ist die AirCam einen Blick wert.







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