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Lei Jun in der Hand. Ein weinrotes Klappgerät. Das Bild tauchte ohne großes Aufsehen auf, spricht aber Bände. Der Xiaomi-CEO wurde mit einem offenbar weit öffnenden Gerät fotografiert, ein Design, das es direkt mit Samsungs Galaxy Z Fold 8 auf Augenhöhe bringt. Fans und Analysten lesen bereits die Zeichen.
Farbe spielt eine Rolle. Xiaomi hat nie ein Faltgerät in diesem tiefen Burgunderrot ausgeliefert, was das Foto eher wie eine gezielte Verlockung als einen zufälligen Schnappschuss erscheinen lässt. Erste Gerüchte tauften das nächste Xiaomi-Fold-Modell mit Namen wie Mix Fold 5, 17 Fold oder 18 Fold. Neuere Spekulationen kehren jedoch immer wieder zu einer Bezeichnung zurück: Xiaomi Mix Ultra. Sollte dieser Name bestehen bleiben, könnte das Telefon ein neues Kapitel für das Unternehmen einläuten.
Über die Optik hinaus zeichnet sich das Gerät als technisches Statement ab. Gerüchte sprechen von einem großzügigen inneren Display von rund 7,5 bis 7,6 Zoll, einem seitlich angebrachten Fingerabdrucksensor, einer 200-MP-Hauptkamera und einem Akku nahe 6000 mAh mit Unterstützung für kabelloses Laden. Softwareseitig soll HyperOS 4 auf Android 17 laufen, was darauf hindeutet, dass Xiaomi von Anfang an ein ausgereiftes, modernes Nutzererlebnis anstrebt.

- Inneres Faltdisplay: ~7,5 bis 7,6 Zoll
- Hauptkamera: 200 MP
- Akkukapazität: ~6000 mAh mit kabellosem Laden
- Biometrie: seitlich angebrachter Fingerabdrucksensor
- Betriebssystem: HyperOS 4 auf Android 17
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Das wohl spannendste Detail könnte die verbaute Silizium-Plattform sein: der Xring O3. Xiaomi hat den Chip bereits angelehnt gezeigt, und Berichte besagen, dass das Unternehmen direkt von Xring O1 auf O3 springt und ein O2 überspringt. Der O3, Codename "Lhasa", verabschiedet sich vom alten Vier-Cluster-Layout zugunsten eines Drei-Cluster-Designs, wahrscheinlich in einer 1+3+4- oder 1+2+5-Anordnung. Die Taktfrequenzen wirken ehrgeizig: ein Prime-Kern bis etwa 4,05 GHz, leistungsstarke Titanium-Kerne nahe 3,42 GHz und mittlere/effiziente Kerne bei rund 3,02 GHz. Der GPU-Takt soll von 1,2 GHz auf etwa 1,5 GHz steigen, während die Speicherbandbreite auf dem aktuellen Niveau von 9600 MT/s bleibt.
Warum ist das wichtig? Wird diese CPU- und GPU-Abstimmung in ein Faltgerät gepackt, könnte man Desktop-ähnliches Multitasking in einem Gerät erhalten, das sich zusammenfalten und in die Tasche stecken lässt. Das ist das Versprechen. Ob Temperaturmanagement und Akkulaufzeit da mitspielen, bleibt eine andere Frage.

Es wird nicht erwartet, dass der Xring O3 nur in einem einzigen Smartphone landet. Quellen deuten an, dass derselbe Chip auch in einem neuen Tablet, dem Xiaomi Pad 8S Pro, zum Einsatz kommen könnte, das möglicherweise zusammen mit dem Mix Ultra vorgestellt wird. Die Tablet-Gerüchte sprechen von einem 12,5-Zoll-Panel, einem kräftigen 12.000-mAh-Akku, bis zu 16 GB RAM, einer 32-MP-Frontkamera und einem Dual-Kamera-Setup auf der Rückseite mit 50-MP- und 2-MP-Sensoren, Hardware, die das stärkere Silizium gut ergänzen würde.
Markenauftritt, Zeitpunkt und weltweite Verfügbarkeit sind noch unklar. Xiaomis offizielle Kanäle haben weder Namen noch Starttermin bestätigt. Dennoch zeichnet die Kombination aus neuer Farbe, einer Kamera auf Flaggschiff-Niveau, einem großen Faltdisplay und einem Chip der nächsten Generation aus eigener Entwicklung das Bild eines Produkts, das Aufmerksamkeit erregen soll. Haben wir es mit einem echten Konkurrenten zur aktuellen Generation von Premium-Faltgeräten zu tun? Beobachten Sie den Markt weiter, denn Xiaomi scheint auf einen mutigen Schritt zu setzen.




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