Was passiert, wenn ultraflaches Design auf ernsthafte On-Device-KI-Leistung trifft? HPs neueste Geräte beantworten diese Frage mit einer Mischung aus Ambition und Zurückhaltung: schlanke Gehäuse, die leistungsstarke Rechenkapazität verbergen, basierend auf Nvidias neuer RTX-Spark-Plattform.

Das Flaggschiff OmniBook Ultra 16 richtet sich gezielt an Kreative, Entwickler von KI-Tools und Power-User, die nicht jede Aufgabe in die Cloud auslagern wollen. Es soll bis zu einem Petaflop KI-Leistung liefern und lässt sich mit bis zu 128 GB RAM konfigurieren – Werte, die früher Desktop-PCs und Workstations vorbehalten waren, nicht schlanken Laptops.

HP ergänzt diese Rechenleistung um ein auf kreative Arbeit zugeschnittenes Ausstattungspaket: ein 16-Zoll-3K-OLED-Panel mit VESA-DisplayHDR-True-Black-1000-Zertifizierung sowie ein Quad-Lautsprechersystem mit intelligenter Verstärkung. Auch Kühlung und Gehäusekonstruktion hatten offenbar hohe Priorität: Das Ultra 16 misst rund 15,73 Millimeter und nutzt ein optimiertes Wärmemanagement, um anhaltende Workloads im Griff zu behalten. Die Akkulaufzeit gibt HP mit bis zu 17 Stunden an; per Schnellladefunktion soll der Akku in etwa 30 Minuten wieder rund 50 Prozent erreichen.

Für alle, die besonders viel Wert auf Mobilität legen, reduziert das OmniBook X 14 die Bauhöhe auf nur 13,53 Millimeter, behält dabei aber ein OLED-Display und eine fortschrittliche thermische Architektur bei. Es richtet sich an Reisende und hybrid Arbeitende, die eine überzeugende lokale KI-Beschleunigung benötigen, ohne eine klobige Workstation mit sich herumzutragen. HP gibt die Akkulaufzeit des X 14 mit rund 15 Stunden an und unterstützt Schnellladen über ein 140-W-USB-C-Netzteil.

Ergänzt werden die Notebooks durch den stärker fokussierten Desktop OmniDesk. Kompakt, aber zweckmäßig konzipiert, ist er für lang laufende Rechenaufgaben ausgelegt und kann KI-Agenten hosten, die im Hintergrund weiterarbeiten. Gemeint sind etwa dauerhaft aktive Assistenten sowie Trainings- oder Inferenzaufgaben, die auch dann weiterlaufen müssen, wenn der Nutzer nicht am Gerät sitzt.

Kurz gesagt: HP will On-Device-KI praktisch nutzbar machen, ohne Nutzer zu einem Kompromiss zwischen schlankem Design und Leistung zu zwingen.

Details zu Konfigurationen und genauen Preisen werden näher zum Verkaufsstart bekannt gegeben. HP erklärt, dass das OmniBook Ultra 16, das OmniBook X 14 und der OmniDesk diesen Herbst über den HP Online-Shop und autorisierte Händler verfügbar sein werden. Wenn lokale KI-Workflows auf Ihrer Roadmap stehen, sind diese Modelle einen Blick wert, da Hersteller die Grenze zwischen ultraportabler Hardware und Workstation-tauglicher KI-Leistung zunehmend verwischen.