Artikel

ARM-CEO: KI könnte in dieser Generation Krebs behandeln

ARM-Chef Rene Haas sagt gegenüber Bloomberg, KI könne in der Lebenszeit der heutigen Generation eine Krebsbehandlung finden. Experten heben hervor: Entscheidend sind präzise Eingabedaten und genaue Messungen.

ARM-CEO: KI könnte in dieser Generation Krebs behandeln
Lesezeit: 2 Minuten
Auf Google folgen

ARM-CEO Rene Haas, Chef des größten Technologieunternehmens Großbritanniens, sagte Bloomberg, er glaube, dass künstliche Intelligenz noch zu Lebzeiten der heutigen Generation eine Krebsbehandlung finden werde.

Haas sagte, die Modellierung der Auswirkungen von Krebs auf genetische Marker sei heute äußerst komplex. Computer würden dieses Rätsel jedoch letztlich lösen. Er sagte: „KI wird eine Krebsbehandlung finden, die Sie, ich oder andere Menschen heute zu Lebzeiten nicht finden könnten. Ich glaube, dass KI in unserer Lebenszeit dazu beitragen wird, Krebs zu behandeln. Das Modellieren einer Zelle, eines Menschen oder der Art und Weise, wie Krebs DNA-Marker beeinflusst, ist äußerst komplex – nicht nur für Menschen, sondern auch für die Computer, auf denen KI läuft. Sobald mehr Modelle in Systeme integriert werden und Geräte komplexere Berechnungen bewältigen können, wird dieses Rätsel gelöst.“

Professor Chris Bakal, Senior Director am Institute of Cancer Research in London, sagte Bloomberg, entscheidend seien die Eingabedaten. Er sagte: „Die Hauptfrage wird nicht mehr sein, ob diese Technologie eingesetzt werden soll, sondern welche Eingabedaten verwendet werden. Die Zukunft der medizinischen KI wird nicht dem Hersteller der größten Computer gehören, sondern den Zentren mit den präzisesten Messdaten. Diese Vorhersagen verkürzen die Entwicklungszeit neuer Therapien um Jahre.“

Haas sagte außerdem, KI werde innerhalb von fünf Jahren den breiten Einsatz humanoider Roboter ermöglichen. Als wesentliche Einschränkung für das derzeitige Wachstum der Branche nannte er den gravierenden Chipmangel in Rechenzentren. Pläne für den Bau heimischer Chipfabriken im Vereinigten Königreich bezeichnete er als unwirtschaftlich.

ARMs stromsparende Architektur kommt inzwischen in etwa der Hälfte aller Rechenzentren weltweit zum Einsatz. Nach der Vorstellung eines dedizierten Prozessors für Meta verzeichnete das Unternehmen eine Nachfrage von mehr als 2 Milliarden Dollar. Probleme in den Lieferketten bremsen jedoch weiterhin seine internationalen Ausbaupläne.

Lukas Schmidt

"Als Technik-Journalist analysiere ich seit über 10 Jahren die neuesten Hardware-Trends. Mein Fokus liegt auf objektiven Tests und Daten."

Kommentar hinterlassen

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.