Google hat seinen KI-Assistenten CC zu einem familienorientierten Organizer ausgebaut und Funktionen ergänzt, die Haushalten bei der Koordination von Terminen, Nachrichten und Dokumenten helfen sollen. Der Agent läuft über ein eigenes Google-Konto. Laut Google können bis zu sechs Familienmitglieder festlegen, welche Informationen sie mit diesem Konto teilen.
So funktioniert CC – und das kann der Assistent
Jede Nutzerin und jeder Nutzer kann entscheiden, auf welche E-Mails der CC-Agent zugreifen darf: Einzelne Nachrichten lassen sich bei Bedarf weiterleiten, zudem können bestimmte Absenderadressen festgelegt werden, deren Nachrichten automatisch an das CC-Konto gesendet werden. Der Dienst erstellt außerdem einen gemeinsamen Kalender und eine Aufgabenliste für die Gruppe, die alle festgelegten Familienmitglieder einsehen können. Darüber hinaus teilt Google mit, dass CC nun allen Mitgliedern täglich eine Zusammenfassung der anstehenden Termine und Aufgaben sendet.
Neben der Terminplanung kann CC Dokumente archivieren und bei administrativen Aufgaben unterstützen, etwa beim Ausfüllen von Anmeldeformularen oder beim Erstellen einer Einkaufsliste. Google zufolge ist sichergestellt, dass vor dem Abschluss einer Aufgabe stets die Zustimmung der Nutzerin oder des Nutzers eingeholt wird.
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Integration, Entwicklung und Datenschutzgrenzen
Nutzer können CC als Mitbearbeiter zu einem Ordner in Google Drive hinzufügen oder bestimmte Dateien mit dem Agenten teilen. Die Interaktion mit CC erfolgt über ein eigenes Fenster in Google Chat. Google hatte im Dezember vergangenen Jahres erstmals ein experimentelles Tool namens CC vorgestellt und es Anfang dieses Jahres in „Tägliche Zusammenfassung“ umbenannt. Das Unternehmen erklärt, es habe das Projekt nun auf Grundlage des Feedbacks erster Tester zu einem familienorientierten Organizer weiterentwickelt.
Google hat außerdem eine Reihe von Datenschutzgrenzen veröffentlicht. So kann CC weder Familienmitglieder hinzufügen noch entfernen und hat keinen Zugriff auf das persönliche Postfach eines Mitglieds. Auch eine Suche darin ist nicht möglich. Bestehende CC-Nutzer erhalten laut Google eine Nachricht mit einem Upgrade-Angebot und Zugang zu den neuen Funktionen. Neue Nutzer, die ihre Planung dem Assistenten überlassen möchten, werden demnach auf eine Warteliste gesetzt.




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