Meta hat Muse Voice eingeführt, eine Funktion, mit der Nutzer in den USA Echtzeit-Sprach- und Videoanrufe mit Muse-AI-Avataren führen können. Die Avatare zeigen während des Gesprächs animierte Mimik.

Muse Voice und die zugrunde liegenden Modelle

Muse Voice basiert auf Metas Modellen Muse Realtime Avatar und Muse Realtime Voice. Das System analysiert die Stimme eines Nutzers und steuert einen animierten Sprachavatar, der den Gesprächston durch Mimik und subtile Bewegungen widerspiegelt. Meta hat die Funktion für Nutzer in den Vereinigten Staaten freigeschaltet.

Personalisierung und Gestaltungsansatz

Der Assistent erscheint als animierter Avatar namens Jolly, den Nutzer personalisieren können. Laut Meta lässt sich Jolly als Mensch, Tier oder Fantasiefigur gestalten. Den charakterorientierten Ansatz beschreibt das Unternehmen als Möglichkeit, eine tiefere emotionale Bindung zwischen Nutzern und der Technologie zu fördern.

Datenschutz, Plattformen und Rollout-Pläne

Meta zufolge erhalten die Modelle kein Bild des Nutzers. Stattdessen verarbeiten sie dessen Stimme, um die Gesichtsausdrücke des Avatars zu erzeugen. Alexander Wang, Metas Chief AI Officer, kündigte die Veröffentlichung in einem Beitrag auf X sowie im offiziellen Unternehmensblog an.

  • Echtzeitgespräche werden auf Mobilgeräten, im Web und unter macOS unterstützt.
  • Meta plant, Muse Voice noch vor Jahresende auf das Wearable Muse Charm und KI-fähige Smart Glasses auszuweiten.