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Lynx M20 Pro in Pferdeform: Moderner Industrie-Roboter

Deep Robotics präsentiert eine pferdeähnliche Sonderedition des Lynx M20 Pro. Der quadrupede Industrieroboter zeigt geh- und trabähnliche Bewegungen, nutzt LiDAR zur Umfeldwahrnehmung und dient vor allem als Demonstrationsmodell.

Lynx M20 Pro in Pferdeform: Moderner Industrie-Roboter
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Deep Robotics hat eine pferdeartige Version seines Industrieroboters Lynx M20 Pro vorgestellt. Laut Unternehmen kann sie gehen, traben und sich sogar auf die Hinterbeine aufrichten. Das als Sonderedition zum Jahr des Pferdes präsentierte Modell kombiniert eine pferdeähnliche Körperform und Gangart mit industrieller Robotertechnik und wird vor allem als Demonstrations- und Werbeprodukt angeboten.

Design, Bewegung und Spezifikationen

Im offiziellen Video des Unternehmens bewegt der Roboter seine Beine in einem Muster, das an ein echtes Pferd erinnern soll. Zudem führt er Bewegungen wie das Anheben der Vorderbeine und das Aufrichten auf die Hinterbeine aus. Deep Robotics betont, dass das Erscheinungsbild eindeutig mechanisch bleibt und sich die Ähnlichkeit auf Körperproportionen und Bewegungsabläufe beschränkt. Für die Sonderedition wurde das Chassis des Lynx M20 Pro um einen verlängerten Hals, pferdeähnlich geformte Beine und mechanische Hufe ergänzt.

Deep Robotics zufolge wiegt der Roboter rund 30 Kilogramm und ist knapp 50 Zentimeter hoch. Das Unternehmen nennt eine maximale Nutzlast von 50 Kilogramm sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde, also rund 18 Kilometern pro Stunde. Zur Umgebungs- und Hinderniserkennung nutzt der Roboter LiDAR, einen laserbasierten Sensor zur Kartierung nahegelegener Oberflächen. Das Gerät verfügt über einen wechselbaren Akku, der laut Deep Robotics eine Betriebsdauer von bis zu drei Stunden ermöglicht. Das Gehäuse entspricht der Schutzart IP66 und bietet nach Unternehmensangaben Schutz vor Staubeintritt und stärkerem Spritzwasser.

Deep Robotics positioniert den pferdeförmigen Lynx M20 Pro als limitierte Sonderedition mit Demonstrationsfokus zu einem Preis von etwa 50.000 US-Dollar.

Lukas Schmidt

"Als Technik-Journalist analysiere ich seit über 10 Jahren die neuesten Hardware-Trends. Mein Fokus liegt auf objektiven Tests und Daten."

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