iPhone-CPU-Leistung: 500-facher Sprung in 18 Jahren

iPhone-CPU-Leistung: 500-facher Sprung in 18 Jahren

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iPhone-CPU-Leistung: 500-facher Sprung in 18 Jahren

Eine ausführliche Analyse von PC Watch zeigt die beeindruckende Entwicklung der iPhone-Prozessoren. Seit dem Marktstart des ersten iPhones im Jahr 2007 hat sich die CPU-Leistung von Apples Smartphones beinahe um das 385-Fache gesteigert. Experten gehen davon aus, dass das für Ende 2025 erwartete iPhone 17 Pro diesen Wert noch übertreffen und damit CPU-Geschwindigkeiten liefern wird, die mehr als 500-mal schneller sind als beim ursprünglichen iPhone SoC.

Apples Generationen von Chip-Innovationen im Überblick

Die Untersuchung basiert auf umfangreichen Geekbench-Daten, einer anerkannten Plattform zur Leistungsbewertung von Geräten über diverse Modelle hinweg. Diese Informationen verdeutlichen, dass die iPhone-CPUs im Durchschnitt jährlich um beachtliche 40% zulegen – ein klarer Beleg für Apples kontinuierliche technologische Weiterentwicklung bei mobiler Hardware.

Innovatives Chipdesign: Von ARM11 zum A-Series-Prozessor

Das erste iPhone von 2007, vorgestellt von Steve Jobs, lief mit einem auf Samsung ARM11 basierenden SoC mit einer Taktfrequenz von nur 412 MHz. Bereits beim iPhone 3GS folgte ein bedeutender Sprung: Der verwendete Cortex-A8-Kern machte deutlich höhere Leistungen möglich.

Im Jahr 2013 setzte Apple mit dem iPhone 5s und dem Apple A7 Maßstäbe. Der erste 64-Bit-Mobile-Prozessor weltweit katapultierte Apple vor die Konkurrenz und definierte fortan den neuen Standard im Bereich Smartphone-Prozessoren.

Leistungsstärke und Effizienz als Grundprinzip

Im Gegensatz zu vielen Android-Herstellern, die überwiegend auf acht- oder zehn-Kern-CPUs setzen, legt Apple seit jeher Wert auf eine ausgewogene Architektur. Seit 2017 sind die iPhone-Chips mit einer Sechs-Kern-Struktur ausgestattet – in der Regel zwei Hochleistungskerne für anspruchsvolle Anwendungen sowie vier Effizienz-Kerne zur Schonung der Akkulaufzeit.

Dieser Ansatz zahlt sich weiterhin aus: In Benchmarks für Einzelkern- und Mehrkern-Performance führen die iPhone-Prozessoren regelmäßig die Bestenlisten an. So bleiben iPhones die erste Wahl für Power-User, Gamer und professionelle Anwender.

Neueste Innovation: iPhone 16-Serie und darüber hinaus

Mit dem iPhone 16 und iPhone 16 Pro aus dem Jahr 2024 präsentiert Apple die aktuellsten Fortschritte im Bereich Smartphone-Chips. Die Standardmodelle werden vom A17 Bionic Prozessor angetrieben, gefertigt im fortschrittlichen 3-nm-Verfahren und erreichen in Geekbench 6 Bewertungen von über 8.100 Punkten. Die Pro-Modelle gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen auf den neuen A18 Bionic mit Taktraten jenseits von 4 GHz und erzielen Werte von über 8.500 Punkten.

Zum Vergleich: Das iPhone 13 Pro Max von 2021 erzielte bei ähnlichen Tests etwa 5.700 Punkte – ein Leistungszuwachs um rund 50 % innerhalb von drei Jahren, was selbst für Apple bemerkenswert ist.

Warum diese Leistungssprünge entscheidend sind

Der enorme Leistungsfortschritt macht das iPhone zu einem Top-Gerät für KI-Anwendungen, High-End-Gaming, Augmented Reality und professionelle Workflows. Nutzer profitieren von schnelleren App-Starts, reibungsloserem Multitasking und zukunftssicherer Performance auf höchstem Niveau.

Wie der Fortschritt gemessen wird

Zu beachten ist allerdings, dass die Leistung älterer iPhones für moderne Benchmarks wie Geekbench mit gewissen Schätzungen ermittelt wird. Dennoch lässt sich der technologische Vorsprung von Apples CPU-Entwicklung nicht bestreiten. Mit dem iPhone 17 Pro steht schon jetzt der nächste große Schritt an, sodass Apple weiterhin Maßstäbe im Bereich Smartphone-Performance setzt.

Quelle: techradar

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