Batman/Deadpool #1: Überraschende Allianzen im Marvel vs. DC-Crossover

Batman/Deadpool #1: Überraschende Allianzen im Marvel vs. DC-Crossover

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Einleitung: Ein Crossover, das niemand vorausgesehen hat

Die Comic-Community ist in heller Aufregung: Das lang erwartete Marvel-vs-DC-Spektakel hat begonnen, und DC hat neue Informationen zu Batman/Deadpool #1 veröffentlicht. Entgegen dem Titel, der auf ein Duell zweier Kult-Charaktere schließen lässt, sorgt besonders eine Backup-Story für Gesprächsstoff: Der grüne Goliath Hulk trifft auf eine ebenso unkonventionelle Partnerin aus der Bat-Familie – Harley Quinn. Diese ungewöhnliche Begegnung verspricht nicht nur Witz und Konflikt, sondern auch emotionale Momente, die vermutlich für mehr Aufsehen sorgen als ein gewöhnliches Superhelden-Gefecht.

Handlung: Wenn der grüne Koloss auf Gothams Chaos trifft

Das Opening wird von Grant Morrison geschrieben, während Dan Mora die Zeichnungen liefert – ein Team, das das Crossover trägt. Neben der Hauptgeschichte gibt es Hintergrundgeschichten, in denen Fan-Lieblinge miteinander kombiniert werden, wie man es nicht erwartet hätte. Herausragend ist das Aufeinandertreffen von Hulk und Harley Quinn. Was chaotisch beginnt, entwickelt sich zu einer Dynamik, die mehr auf das Zusammenspiel der Persönlichkeiten als auf bloße Zerstörungswut setzt. Harley gelingt es mit ihrer Gerissenheit und ihrem kreativen Pragmatismus, den wunden Kern von Bruce Banners Alter Ego zu treffen. Die Erzählung konzentriert sich weniger auf Prügeleien, sondern darauf, wie inmitten des Durcheinanders eine unerwartete Verbindung entsteht.

Weitere Begegnungen im Event

DC plant zudem weitere hochkarätige Duelle. So trifft Doctor Strange auf John Constantine und Green Arrow begegnet Daredevil. Diese Begegnungen sind darauf ausgelegt, jahrzehntealte Fangemeinde-Fragen zu beantworten und kreative Szenarien zu schaffen, die Magie, Mut und Kampfkünste vereinen.

Team und Kreative Köpfe hinter dem Crossover

Die Hauptgeschichte rund um Batman und Deadpool entsteht unter der Leitung von Grant Morrison und Dan Mora, zwei Schwergewichten der Comicszene. DC wartet mit einer Vielfalt an Variant-Covern auf, darunter ein amüsantes Motiv von Amanda Conner und Alex Sinclair, das Harley und Hulk in einem Hotdog-Wettessen zeigt – ein Vorgeschmack darauf, wie Humor und Ernsthaftigkeit nebeneinanderexistieren werden.

Die unterschiedlichen Autor*innen und Künstler*innen der Backup-Stories bringen ihren jeweils eigenen Stil in das Projekt ein, was Fans von Kinofilmen, Serienepisoden und originellen Comic-Erzählungen gleichermaßen ansprechen dürfte.

Entstehung: Wie das Crossover möglich wurde

Nach über zwei Jahrzehnten gibt es damit die erste große Zusammenarbeit zwischen Marvel und DC seit dem legendären Crossover der 90er Jahre. Die gezielte Veröffentlichung von Sondercovern, ungewöhnlichen Paarungen und hochkarätigen Kreativteams macht klar: Hier soll ein kulturübergreifender Moment geschaffen werden, der auch Fans von Kino-Blockbustern und Streaming-Serien anspricht.

Man kann von massiven Werbemaßnahmen auf sozialen Netzwerken ausgehen und von speziell gestalteten Sammelvarianten für Comicläden. Sollte das Event Erfolg haben, gelten Auftritte der Figuren in anderen Medien nicht als ausgeschlossen.

Kritiken und Fan-Erwartungen: Erste Stimmen zum Crossover

Die ersten Reaktionen reichen von begeistert bis kritisch-neugierig. Insbesondere die innovative Paarung von Doctor Strange mit John Constantine wird für ihr narratives Potenzial gelobt; andere schwärmen für die verrückte Dynamik zwischen Hulk und Harley Quinn. Fachleute heben hervor, dass das spielerische Zusammenbringen von Figuren unterschiedliche emotionale Ebenen ermöglicht, wie sie bei einem klassischen Hulk-vs-Superman-Schlagabtausch oft verloren gehen.

Manche Beobachter mahnen an, dass nicht jede Begegnung die Erwartungen erfüllen wird und der Wechsel der Tonalität innerhalb der einzelnen Geschichten eine Herausforderung darstellt. Doch durch das Qualitätslevel der beteiligten Kreativen überwiegt die Hoffnung auf einfallsreiche Wendungen und erinnerungswürdige Momente.

Persönliche Einschätzung: Warum Hulk und Harley das Herzstück bilden könnten

Ein klassischer Kraftakt zwischen Superhelden mag kurzweilig sein, doch reduziert er oft die Charaktere auf Kampfstatistiken. Die Liaison zwischen Hulk und Harley Quinn bietet dagegen eine seltene Gelegenheit, Verletzlichkeit, Einsamkeit und eine ungewöhnliche Freundschaft im Chaos zu erzählen. Harleys Einfallsreichtum und ihr Sinn für Außenseiter könnten dem Hulk neue Nuancen abgewinnen, während dessen wilde Unberechenbarkeit Harleys eigenem Naturell gar nicht so unähnlich ist.

Für alle, die gespannt beobachten, wie Comics auf Filme und Serien abfärben, ist dieses Crossover eine klare Empfehlung. Es verbindet Blockbuster-Action mit charakterzentrierten Szenen – genau das Material, aus dem unvergessliche Film- und TV-Momente entstehen.

Fazit

Batman/Deadpool #1 verspricht weit mehr als ein reines Actionspektakel zu werden. Mit unerwarteten Teams, renommierten Künstlern und einer Mischung aus Witz und Tiefgang, könnte dieses Event nicht nur alte Fan-Fantasien bedienen, sondern auch neue Diskussionen in Comic-, Kino- und Serienkreisen anstoßen.

Quelle: screenrant

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