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BMW's X4 becomes electric: meet the iX4
Nach zwei Generationen auf dem Markt geht der benzinerbetriebene BMW X4 in den Ruhestand, und BMW bereitet einen batterieelektrischen Nachfolger vor: den iX4. Aktuelle Renderings liefern einen deutlichen Vorgeschmack darauf, was von diesem Premium‑kompakten Crossover‑Coupé zu erwarten ist — eine sportlichere, coupéartige Interpretation von BMWs neuer Elektroarchitektur, die den auslaufenden X4 in der Modellpalette ersetzen soll. In diesem Artikel analysieren wir Design, Innenraum, Antriebsoptionen, Reichweite, Ladeleistungen sowie Marktpositionierung und ordnen den iX4 im Kontext der wachsenden Kategorie elektrischer Coupé‑SUVs ein.
Design: coupe silhouette with familiar BMW cues
Die digitalen Bilder — Kolesa zugeschrieben — zeigen einen iX4, der viele gestalterische Merkmale der jüngsten BMW‑EV‑Familie übernimmt, dabei aber die geneigte Dachlinie und die Heckgestaltung aufgreift, die den X4 so markant gemacht haben. Der Entwurf signalisiert, dass BMW optische Eigenständigkeit schaffen möchte, ohne die Vorteile gemeinsamer Bauteile und Plattform‑Strategien aufzugeben. Wichtige Designelemente und visuelle Akzente sind:
- Eine ausgeprägte, gebogene Dachlinie, die nach hinten abfällt und dem iX4 sein typisches Coupé‑Profil verleiht; diese Silhouette ist charakteristisch für die Kategorie der Coupé‑SUVs und spricht Käufer an, die sportliche Proportionen gegenüber maximierter Nutzfläche bevorzugen.
- Eine abweichend gestaltete Heckklappe, neu geformte hintere Kotflügel sowie veränderte C‑Säulenfenster im Vergleich zum konventionell hoch bauenden iX3, die dem iX4 eine eigenständige, dynamischere Heckpartie geben und die Aerodynamik optimieren können.
- Vorn lesen sich die kleine Doppelniere, die Scheinwerfer, Schürze und Haube sehr vertraut — im Wesentlichen übernimmt der iX4 hier Komponenten und Designcodes aus der neuen iX4‑Karosserie bzw. der gemeinsamen BMW‑EV‑Formensprache, wobei Lichtsignatur und Kühlergrill als Markenkennzeichen fungieren.

Abgesehen von einigen maßgeschneiderten Details und vermutlich exklusiven Radoptionen wirken die beiden Modelle von vorn und von der Seite nahezu identisch. BMW scheint hier einen Kompromiss aus visueller Differenzierung und Teilekonvergenz zu suchen, um Entwicklungskosten, Produktionszeiten und Plattform‑Synergien zu optimieren. Für Kunden bedeutet das: ein eigenständiges Design, bei dem technische Gemeinsamkeiten mit iX3 und anderen Modellen Skaleneffekte und Zuverlässigkeit bringen. Designer‑Entscheidungen wie der Grad des Dachabfalls, die Linienführung an den Kotflügeln und Details bei Leuchten und Stoßfängern sind entscheidend, um einen deutlichen Markenkern zu transportieren — gerade bei Premium‑elektrofahrzeugen, die emotional und technisch überzeugen müssen.
Interior: borrowing the iX3's widescreen tech
Im Innenraum scheint BMW die Kabinenarchitektur des iX3 in den iX4 zu transferieren. Erwartet werden das charakteristische Widescreen‑Display, das tief an der Basis der Windschutzscheibe angebracht ist, ein großer, zentraler Infotainment‑Bildschirm und das vier‑speichige Lenkrad, das bereits in den jüngsten BMW‑EVs zu sehen ist. Diese Komponenten sind inzwischen Teil des Markenauftritts und vermitteln hohe technische Kompetenz sowie ein modernes Bedienkonzept.
Zur Bedienung dürften BMWs neueste iDrive‑Softwareversionen, Sprachsteuerung und erweiterte Connectivity‑Features gehören. Funktionen wie Over‑the‑Air‑Updates, personalisierte Profile, integrierte Navigationslösungen und intelligente Ladeplanung sind heute für Premium‑E‑Fahrzeuge wichtig und sollten auch im iX4 verfügbar sein. Ebenso sind Assistenzsysteme und Sicherheitspakete zu erwarten, die von adaptiver Geschwindigkeitsregelung bis hin zu semi‑autonomen Fahrfunktionen reichen — abhängig von Markt und Ausstattung können diese Systeme in Umfang und Softwareumfang variieren.
Für Käufer, die ein exklusiveres Ambiente wünschen, wird BMW wahrscheinlich verschiedene Innenraum‑Ausstattungsvarianten anbieten: unterschiedliche Polsterungen (Leder, hochwertige Kunstlederalternativen), Zierleisten in Aluminium oder Holzoptik, sowie optionale Sport‑ oder Komfortpakete. Solche Pakete helfen, eine klarere Abgrenzung zwischen iX4 und dem iX3 zu schaffen — trotz geteilter Basisarchitektur.
Allerdings geht das coupéartige Design mit einem bekannten Kompromiss einher: Im Fond werden Kopffreiheit und teilweise auch die Gepäckraumkapazität geringer ausfallen als beim aufrechteren iX3. Dieser Verlust an Praktikabilität ist typisch für Coupé‑SUVs und richtet sich an Käufer, die Design und Fahrdynamik höher gewichten als maximale Innenraumflexibilität. Für Familiennutzer oder jene, die regelmäßig viel Ladung transportieren, bleibt der iX3 daher wahrscheinlich die praktischere Wahl.
Performance and range — what the 50 xDrive brings
Der iX4 wird voraussichtlich die gleichen Antriebsoptionen wie der praktischere iX3 teilen. Besonders interessant ist die 50 xDrive‑Ausführung, die für Performance orientierte Kunden gedacht ist und über eine rein elektrische Allradanlage verfügt. Berichten zufolge umfassen die technischen Eckdaten der mechanischen Zwillingskonfiguration:
- Leistung: 463 bhp, was ungefähr 345 kW entspricht, und ein maximales Drehmoment von 476 lb‑ft (645 Nm). Diese Kombination stellt starke Beschleunigungswerte und souveräne Durchzugskraft in Aussicht.
- Beschleunigung: 0–62 mph (0–100 km/h) in rund 4,7 Sekunden — ein Wert, der den iX4 eindeutig in das Segment der leistungsorientierten Elektro‑Crossover stellt und sportliche Fahrdynamik verspricht.
- Laden: Ungefähr 21 Minuten von 10–80 % an einer geeigneten DC‑Schnellladestation; das setzt eine hohe Ladeleistung voraus (wahrscheinlich im Bereich mehrerer hundert Kilowatt Spitzenleistung) und deutet auf moderne Batterietechnik sowie Thermomanagement hin.
- EPA‑geschätzte Reichweite: rund 400 miles (ca. 644 km) — eine Schlagzeile, die, sollte sie sich in realen Tests bestätigen, das Fahrzeug in puncto Reichweite an die Spitze seiner Klasse setzen würde. Solche Angaben sind jedoch immer mit Vorsicht zu betrachten, abhängig von Testzyklus (EPA vs. WLTP), Fahrprofil, Außentemperatur und Beladung.
Diese Daten platzieren den iX4 eindeutig im leistungsorientierten Bereich der elektrischen Crossover: schnell aus dem Stand, fähig zu hoher DC‑Schnellladeleistung und mit einer wettbewerbsfähigen angegebenen Reichweite. In der Praxis spielen jedoch zusätzliche Faktoren eine Rolle: Batteriekapazität und -chemie, das Gewicht des Fahrzeugs, Aerodynamik (die coupéartige Form kann hier Vorteile bringen), Rollwiderstand der Reifen sowie die Effizienz von Bord‑Elektronik und Antriebsstrang. BMWs Erfahrung mit Hochvoltbatterien und Thermomanagement wird hier entscheidend sein, um die Balance zwischen Leistung, Lebensdauer der Batterie und realer Reichweite zu sichern.

Zusätzlich zur reinen Beschleunigung und Reichweite ist die Regelbarkeit des Antriebs, das Fahrwerkssetup (adaptive Dämpfung, optionale Luftfederung) und die Feinabstimmung der Lenkkraftübertragung für das finale Fahrgefühl wichtig. BMW wird wahrscheinlich mehrere Fahrmodi anbieten — von Komfort über Sport bis hin zu einem effizienzorientierten Eco‑Modus — sowie eine präzise Abstimmung für das Zusammenspiel von Traktionskontrolle, Torque Vectoring und Antriebsschlupfregelung, um den Charakter des Fahrzeugs auf unterschiedlichen Straßenbedingungen zu schärfen.
Market timing and positioning
Berichten zufolge peilt BMW einen Verkaufsstart in den USA für den iX4 als Modelljahr 2027 an. Der iX4 soll BMWs Premium‑Kompakt‑Coupé‑SUV‑Angebot für Kunden darstellen, die ein Elektrofahrzeug mit sportlicherer Optik als bei konventionellen SUVs suchen. Durch die gemeinsame Nutzung von Plattformbestandteilen, Technik und sogar Innenraumlayout mit dem iX3 und anderen BMW‑EVs dürfte der iX4 von Skaleneffekten profitieren, während er gleichzeitig ein differenziertes Design liefert.
Im Wettbewerbsumfeld trifft der iX4 auf eine wachsende Zahl von elektrischen Coupé‑SUVs und sportlichen Elektro‑Crossovern etablierter und neuer Hersteller. Käufer in diesem Segment suchen meist eine Kombination aus markentypischer Fahrdynamik, Premium‑Interieur, moderner Connectivity sowie ausreichender Reichweite und Ladeleistung für Langstrecken. Die Herausforderung für BMW besteht darin, die einzigartige Balance zwischen Design, Performance und Alltagstauglichkeit zu halten, ohne den Premiumanspruch durch zu viele Kompromisse zu gefährden.
"Der iX4 ist BMWs Weg, den Coupé‑Crossover‑Spirit auch im elektrisch geprägten Zeitalter lebendig zu halten", sagte ein Branchenbeobachter. "Es ist eine stylinggetriebene Variante, die dennoch die Stärken von BMWs EV‑Plattform ausnutzt." Solche Aussagen unterstreichen, dass BMW bewusst eine Nische besetzt: sportlicher Auftritt bei gleichzeitig hoher technischer Substanz.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Coupé‑ähnliche Dachlinie und überarbeitete hintere Karosserieteile
- iX3‑inspiriertes Widescreen‑Innenraumdesign und modernes Infotainment
- 50 xDrive mit hoher Leistungsabgabe und schneller DC‑Ladefähigkeit
- Erwarteter Start in den USA als Modelljahr 2027
Wenn BMW die Balance zwischen Stil, Reichweite und Performance richtig trifft, könnte der iX4 zu einer attraktiven Option für Käufer werden, die ein elektrisches Coupé‑SUV suchen, ohne auf modernste Technik verzichten zu wollen. Entscheidend wird sein, wie BMW Preise, Ausstattungslinien und optionale Pakete gestaltet — denn in diesem Segment sind sowohl Image als auch Preis‑Leistungs‑Verhältnis kaufentscheidend. Die Galerie der Renderings vermittelt bereits einen starken ersten Eindruck — die finale Bewertung muss aber anhand realer Tests, Verfügbarkeiten und Ausstattungsoptionen erfolgen. Würden Sie das schlankere, sportlichere iX4‑Coupé wählen oder bevorzugen Sie die praktischere und vermutlich etwas geräumigere iX3‑Variante?
Quelle: autoevolution
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