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BMW's first M-branded electric SUV hits the Nordschleife with serious rubber
Fotografen haben einen stark getarnten 2028 BMW iX3 M auf der Nürburgring-Nordschleife erwischt — und ein Detail sticht besonders ins Auge: massive Pirelli P Zero R ELECT Reifen auf 22-Zoll-Rädern. Die Y-Geschwindigkeitskennzeichnung an der Seitenwand signalisiert eine Mindest-Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h (186 mph), während die ELECT-Kennzeichnung bestätigt, dass diese P Zeros speziell für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelt wurden, mit Fokus auf reduzierten Innenraumlärm und optimierte Traktion.
Tire and wheel details that matter
Der Prototyp ist an allen vier Ecken mit 285/35 R22 Reifen bestückt, ein deutlicher Sprung gegenüber der Serienbereifung des iX3. BMW gibt den Serien-iX3 mit 255/45 R20 Gummi an, während Käufer in den USA für den iX3 50 xDrive (voraussichtlich Sommer 2027 als Modelljahr 2027) 21- und 22-Zoll-Räder als Optionen wählen können. Die größeren Dimensionen und das deutlich breitere Profil deuten nicht nur auf optische, sondern vor allem auf fahrdynamische Anpassungen hin: mehr Grip, veränderte Lenkreaktion und eine andere Abstimmung von Federung und Antriebsregelsystemen sind oft die Folge.

Wesentliche Reifen-Highlights:
- Modell: Pirelli P Zero R ELECT
- Größe am Prototyp: 285/35 R22
- Kennzeichnungen: Y-Geschwindigkeitsindex (≥300 km/h) und ELECT
- Vorteil: ELECT-Mischung soll bis zu 20 % geringere wahrgenommene Innenraumgeräusche bieten
Die Pirellis sitzen auf fünfspeichigen Leichtmetallrädern, die gebohrte Bremsscheiben freilegen; das Bild spricht dafür, dass dieser iX3 für langanhaltende Hochgeschwindigkeitsbelastungen und ernsthafte Streckennutzung ausgelegt ist — nicht nur für kurze PR-Runden. Breitere Reifen erhöhen die Kontaktfläche zum Asphalt, was bei leistungsstarken Elektro-SUVs zu besserer Traktion und Belastungsverteilung führt. Gleichzeitig steigen je nach Reifen- und Felgenwahl Rollwiderstand und ungefedertes Gewicht; beides sind Faktoren, die BMW im Entwicklungsprozess gegen Reichweite und Performance abwägen muss.
Design tweaks point to a proper M car
Unter der Tarnung scheint sich der iX3 M einige M-typische Merkmale einzuverleiben. Die Motorhaube zeigt zwei Lüftungsöffnungen — wahrscheinlich funktional zur Kühlung von Batterie- und Antriebskomponenten oder zur Unterstützung aerodynamischer Effekte — die optisch in aggressive Aussparungen der unteren Frontschürze übergehen. Die Frontstoßstange greift die sportliche Formensprache des 50 xDrive M Sport auf, steigert sie aber in Form und Dimensionen, während die Heckschürze und der Diffusor eigene Konturen erhalten, die dieses Modell klar vom regulären iX3 abheben.
Die Modifikationen sind eher evolutionär als revolutionär, doch im Zusammenspiel ergibt sich das Bild eines echten M-SUV: schärfere Linien, größere Lufteinlässe und eine breitere Spur verleihen dem Fahrzeug eine athletische Präsenz. Solche Designänderungen sind nicht nur Styling-Elemente, sondern haben oft direkte funktionale Hintergründe: größere Öffnungen können gezielter Kühlluft zuführen, während verbreiterte Radhäuser Platz für größere Rad-/Reifenkombinationen und breitere Spurweiten bieten.

„Das sieht nach mehr als nur einem Optikpaket aus — das ist auf Performance ausgelegt,“ sagte ein Ingenieur, der mit den Testpraktiken von BMW M vertraut ist. Diese Aussage unterstreicht, dass Änderungen an Karosserie, Rädern, Bremsen und Reifen Teil eines ganzheitlichen Fahrwerkskonzepts sind, das auch Fahrstabilität, Bremsverhalten und thermische Belastbarkeit in den Fokus stellt.
Performance rumors and real-world context
Die Spekulationen über die Leistung des iX3 M gehen weit auseinander. Konservative Branchenbeobachter schätzen den Einstieg bei rund 700 PS — eine Zahl, die das Fahrzeug deutlich über den iX3 50 xDrive (etwa 463 PS aus einem Dual-Motor-Setup) heben und im Geiste vergleichbar machen würde mit dem inzwischen eingestellten X3 M Competition (503 PS aus einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Doppelturbo). Eine Ausgangsleistung in diesem Bereich würde massive Anforderungen an Kühlung, Batterieentladungsraten und Fahrwerksabstimmung stellen.
Extremere Gerüchte verweisen auf Quad-Motor-Prototypenkonzepte von BMW, die Leistungen jenseits von 1.300 PS erreichen sollen, manche Spekulationen sprechen sogar von 1.700 PS — Zahlen, die zwar Aufmerksamkeit erzeugen, aber für ein Fahrzeug dieser Größe und Plattform außergewöhnlich wären. Unabhängig von der endgültigen Zahl benötigen die Entwickler substantielles Spitzendrehmoment, fortschrittliche aktive Drehmomentverteilung (Active Torque Vectoring) und ein robustes thermisches Management, um ein schweres Elektro-SUV auf der Nordschleife oder ähnlichen Rennstrecken kontrollierbar zu halten. Neben Motorleistung und Drehmoment sind auch Software, Rekuperationsstrategie und Kühlkreisläufe Schlüsselfaktoren.
What about the name and future M models?
In Branchenkreisen wird diskutiert, dass BMW das führende „i“ fallen lassen und dieses Auto schlicht als X3 M vermarkten könnte — ein Schritt, der unter Puristen kontrovers aufgenommen würde. Die Umbenennung würde signalpolitisch die Vereinheitlichung der M-Submarke über Antriebsarten hinweg markieren, könnte aber bei der Markenklarheit verwirrend wirken. Parallel gab es Gerüchte, die M-Division könnte auf einen nächsten Generationen-X3 M mit reinem Verbrennungsmotor verzichten — doch das erscheint weniger wahrscheinlich angesichts öffentlicher Äußerungen von M-Verantwortlichen.
Frank van Meel, Leiter von BMW M, hat bereits einen Reihensechszylinder mit elektrischer Unterstützung für die nächste Generation des M3 bestätigt, was darauf hindeutet, dass BMW M weiterhin sowohl Verbrennungs- als auch elektrifizierte Performance-Modelle verfolgt. Diese Aussage legt nahe, dass BMW M eine Übergangsstrategie plant, in der klassische Hochleistungsmotoren mit elektrischen Boost-Elementen kombiniert werden, während parallel vollelektrische M-Modelle ihre eigenen technischen Lösungen entwickeln.

What to expect from the driving range and market positioning
Als Hochleistungs-Elektro-SUV wird der iX3 M wahrscheinlich eine geringere realistische Reichweite bieten als der iX3 50 xDrive, bedingt durch größere Motoren, aggressivere Leistungskennlinien und größere Räder sowie Reifen mit höherem Rollwiderstand. BMW wird einen Balanceakt durchführen müssen: die Erwartungshaltung der M-Kunden an Performance und Fahrdynamik befriedigen, ohne die elektrische Alltagstauglichkeit völlig zu opfern. Die Priorität dürfte klar auf einem M-typischen Fahrerlebnis liegen — schnelle Reaktion, starke Beschleunigung und hohe Dauerleistung — statt auf maximaler Effizienz.
Bei der Markteinordnung positioniert sich der iX3 M vermutlich im Segment der sportlichen, elektrischen Performance-SUVs, in Konkurrenz zu anderen Premiumherstellern, die ebenfalls leistungsstarke Elektro-SUV-Modelle anbieten oder in der Entwicklung haben. Faktoren wie Preisgestaltung, Batteriegröße, Ladegeschwindigkeit, verfügbare Fahrmodi und optionale Performance-Pakete werden entscheidend sein, um das Modell gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren. BMW kann zudem durch typische M-Features wie speziell abgestimmte Fahrwerke, M-spezifische Bremssysteme, Sportdarstellung im Cockpit und exklusive Lack-/Interieur-Optionen zusätzlichen Mehrwert schaffen.
Highlights & takeaways:
- Prototyp zeigt Pirelli P Zero R ELECT 285/35 R22 Reifen mit Y-Kennzeichnung
- Aerodynamik- und Kühlungsverbesserungen deuten auf echte M-Hardware hin
- Konservative Leistungsprognosen beginnen bei rund 700 PS; höhere Werte sind unbestätigt
- Mögliche Umbenennung in X3 M könnte bei Enthusiasten Spannungen erzeugen
Für Enthusiasten ist das Nürburgring-Footage ein ermutigendes Zeichen: BMW M scheint ernsthaft daran zu arbeiten, die traditionelle M-Dynamik in das elektrische Zeitalter zu übertragen. Weitere Sichtungen, detailliertere Informationen zur Leistung des Antriebsstrangs und offizielle Spezifikationen sind zu erwarten, während BMW die Erprobung bis zur offiziellen Präsentation weiter intensiviert.
Quelle: autoevolution
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