Poco Pad X1 und Pad M1: Neue leistungsstarke Tablets

Poco stellt das Pad X1 und Pad M1 vor: zwei neue Tablets mit 144/120 Hz Displays, Dolby Vision, HyperOS 2, Snapdragon‑Chips und großen Akkus. Ein Vergleich der Ausstattung, Preise, Akkulaufzeiten und Zielgruppen.

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Poco Pad X1 und Pad M1: Neue leistungsstarke Tablets

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Poco hat heute im Rahmen der globalen Vorstellung der Poco F8-Serie in Bali seine Tablet‑Palette erweitert. Das Unternehmen präsentierte zwei neue Modelle — das Poco Pad X1 und das Pad M1 — die sich an leistungsorientierte Anwender und Medienkonsumenten richten. Beide Tablets setzen auf hochfrequente Displays, große Akkukapazitäten und ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei jedes Gerät unterschiedliche Prioritäten in Sachen Leistung, Bildschirmgröße und Laufzeit setzt.

Display and design: sharp screens, lightweight builds

Das Pad X1 verfügt über ein 11,2 Zoll großes LCD‑Panel mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz, einer 3,2K‑Auflösung und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 800 Nits. Zusätzlich werden HDR10 und Dolby Vision unterstützt sowie ein spezieller Sunlight‑Modus für die Nutzung im Freien angeboten. Poco gibt an, dass das Gerät auf ein komplett aus Metall gefertigtes Unibody‑Gehäuse setzt und in den Farben Blau und Grau erhältlich ist. Mit einer Gehäusedicke von nur 6,18 mm und einem Gewicht von 500 g gehört es zu den schlankeren und leichteren Tablets seiner Klasse.

Das Design des X1 legt Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Mobilität und hochwertiger Verarbeitung: schmale Bildschirmränder, matte Metalloberflächen und eine präzise Verarbeitungsqualität, die dem Nutzer ein hochwertiges Gefühl vermittelt. Für Nutzer, die häufig unterwegs sind oder das Tablet als Zweitgerät neben einem Smartphone verwenden, ist das geringe Gewicht ein klarer Vorteil.

Das Pad M1 richtet sich hingegen an diejenigen, die einen größeren Bildschirm bevorzugen. Es bietet ein 12,1 Zoll LCD‑Panel mit 120 Hz und einer 2,5K‑Auflösung. Der High‑Brightness‑Mode (HBM) kommt auf rund 600 Nits, und auch beim M1 sind Dolby Vision sowie der Sunlight‑Modus an Bord. Das M1 ist mit 7,5 mm etwas dicker und mit 610 g etwas schwerer, bleibt aber sehr transportabel und zielt klar auf Medienkonsum und produktive Anwendungen ab, die von einer größeren Darstellung profitieren.

Beide Displays versprechen eine flüssige Darstellung bei schnellen Bildwechseln — ein wichtiger Punkt für Gaming, Scrollen in Apps und komfortables Surfen. Neben der reinen Bildwiederholrate spielen Farbdarstellung, Kontrast und Blickwinkelstabilität eine große Rolle: Poco hebt Farbwiedergabe und HDR‑Support hervor, was für Film‑ und Serienfans interessant ist. Für Fotografen oder Kreative, die Farbechtheit benötigen, sind IPS/ LCD‑Panels zwar nicht immer die erste Wahl gegenüber modernen OLED‑Displays, bieten aber oft eine gleichmäßige Helligkeit und sind stromsparender bei hohen Helligkeitsstufen.

Ergonomie und Verarbeitungsdetails

In der Praxis sind Handling und Formfaktor ebenso wichtig wie rohe Spezifikationen. Poco hat beim X1 auf ein schlankes Profil gesetzt, das die Bedienung mit einer Hand für kurze Aktionen vereinfacht. Beim M1 dominiert hingegen die Fläche — ideal für Multitasking mit geteiltem Bildschirm oder für Anwender, die das Tablet mit einem Keyboard als Laptop‑Ersatz nutzen möchten. Beide Modelle dürften einen USB‑C‑Anschluss bieten (Standard bei modernen Tablets) sowie Magnethalterungen für optionale Tastaturen; genaue Port‑Details hat Poco bei der Vorstellung hervorgehoben, ohne jedes technische Detail für alle Regionen zu nennen.

Performance and software: Snapdragon chips and HyperOS 2

Poco ordnet die beiden Tablets um unterschiedliche Plattformen herum: Das Pad X1 wird vom Snapdragon 7+ Gen 3 angetrieben, kombiniert mit 8 GB LPDDR5X‑RAM und 512 GB UFS 4.0‑Speicher. Diese Kombination verspricht eine ausgewogene Mischung aus hoher Single‑Core‑Leistung, schneller Speicher‑I/O‑Performance und effizientem Energieverbrauch — vorteilhaft beim Spielen, bei anspruchsvollen Apps und beim Multitasking.

Das Pad M1 setzt auf den Snapdragon 7s Gen 4, ebenfalls mit 8 GB RAM, aber mit 256 GB UFS 2.2‑Speicher. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der microSD‑Slot des M1, der die Speicherkapazität für Medien und große Dateien preisbewusst erweitern lässt. Während UFS 4.0 schnellere Lese‑ und Schreibwerte als UFS 2.2 bietet — sichtbar etwa bei App‑Starts, Installation großer Spiele und Datentransfers — punktet das M1 bei der Flexibilität durch den Kartenleser.

Beide Tablets laufen mit Xiaomis HyperOS 2, das eine Reihe von KI‑Funktionen und Systemoptimierungen enthält. HyperOS 2 legt den Fokus auf Multitasking‑Verbesserungen, intelligente Akkuverwaltung, automatische Anpassung der Bildwiederholrate und spezielle Gesten für Tablet‑Workflows. Zu den erwarteten Softwarefeatures gehören geteilte Ansichten (Split‑Screen), Floating‑Windows, optimierte Benachrichtigungsverwaltung und Konsistenz bei App‑Skalierung für größere Displays. Die KI‑Elemente betreffen unter anderem adaptive Helligkeit, Vorschläge für App‑Optimierungen und möglicherweise lokale KI‑Dienste für Schnellfunktionen (abhängig von regionalen Softwareangeboten).

In Sachen Konnektivität unterstützt das X1 Wi‑Fi 6E, das in geeigneten Netzwerken höhere Durchsatzraten und geringere Latenzen als Wi‑Fi 6 ermöglicht — ein Vorteil beim Online‑Gaming, beim Streamen hochauflösender Inhalte und bei Netzwerk‑Backups. Das M1 kommt mit Wi‑Fi 6, das ebenfalls schnellen und stabilen Durchsatz liefert, aber ohne die zusätzlichen 6‑GHz‑Frequenzen. Beide Modelle verfügen über Bluetooth 5.4, was Vorteile bei Reichweite, Stabilität und Mehrgeräte‑Support (z. B. Audio, Tastaturen, Mäuse) bringt.

Speicher, Leistung und Praxis‑Einsatz

In der täglichen Nutzung ist das Zusammenspiel von CPU‑Performance, RAM und Speicher entscheidend. Das X1‑Setup mit LPDDR5X und UFS 4.0 ist auf anspruchsvollere Workloads ausgelegt — etwa umfangreiches Multitasking, Bild‑ und Videobearbeitung mit mobilen Apps sowie Spiele mit schnellen Ladezeiten. Das M1 ist für Nutzer geeignet, die mehr Displayfläche und längere Akkulaufzeiten suchen und denen eine moderate Speicher‑Performance ausreicht, da der microSD‑Slot flexible Erweiterungen erlaubt.

Audio, cameras and battery life: long runtimes and Dolby Atmos

Poco hat bei der Multimediaausstattung nicht gespart: Beide Modelle besitzen ein Quad‑Lautsprecher‑Setup, das mit Dolby Atmos abgestimmt ist, um eine breitere und räumlichere Klangbühne zu erzeugen. Diese Abstimmung verbessert die Wiedergabe von Filmen, Serien und Games deutlich gegenüber einfachen Stereo‑Lösungen und ist ein wichtiges Merkmal für Multimedia‑Nutzer und Familiengeräte.

Beim Kamerasetup unterscheidet sich das Duo leicht: Das Pad X1 bietet eine 13 MP Hauptkamera auf der Rückseite und eine 8 MP Frontkamera für Videoanrufe und Selfies. Das Pad M1 ist mit jeweils 8 MP vorne und hinten bestückt. Tablets sind üblicherweise nicht auf professionelle Fotografie ausgelegt, aber die Kameras reichen für Dokumente, Videochats und gelegentliche Schnappschüsse vollkommen aus. In Innenräumen und bei Videokonferenzen profitiert man insbesondere vom größeren Display bei der Darstellung mehrerer Teilnehmer und geteiltem Content.

Die Akkukapazitäten unterscheiden die Geräte deutlich: Das X1 ist mit einem 8.850 mAh Akku ausgestattet und unterstützt 45W Schnellladen, während das M1 eine größere 12.000 mAh Batterie mit 33W Ladeunterstützung bietet. In der Praxis bedeutet dies, dass das X1 schneller geladen werden kann, das M1 jedoch längere Laufzeiten für Streaming, Lesen oder produktives Arbeiten liefert. Konkrete Screen‑on‑Time‑Werte hängen stark von Helligkeit, Bildwiederholrate und Nutzungsszenario ab; typischerweise kann man bei moderater Nutzung beim M1 deutlich mehrtägige Laufzeiten oder mehrere Stunden intensiven Videostreamings erwarten.

Praktische Akkuberücksichtigung

Bei hoher Helligkeit, aktiviertem 120/144 Hz Modus und intensiver Nutzung (Gaming, Streaming in hoher Auflösung) verbraucht das X1 aufgrund des schnelleren Panels und der Performance‑Orientierung mehr Energie pro Stunde. Das größere M1 hingegen nutzt seine Kapazität, um eine länger anhaltende Nutzung ohne Zwischenladung zu ermöglichen — ein Pluspunkt für Vielreisende oder Nutzer, die das Tablet ganztägig für Arbeit und Medien einsetzen möchten.

Extras that matter

  • Pad X1: IR‑Blaster für Fernsteuerungsfunktionen (praktisch als universelle Fernbedienung für TV/Streaming‑Boxen).
  • Pad M1: microSD‑Slot zur flexiblen Speichererweiterung — ideal für Medienarchive und große Dateisammlungen.
  • Beide Modelle: Dolby Vision‑Support, Sunlight‑Modus für Außenanwendungen und HyperOS 2 mit KI‑Funktionen.

Pricing, availability and accessories

Poco startete mit Early‑Bird‑Preisen für beide Tablets. Das Pad X1 ist in der vorkonfigurierten 8 GB/512 GB Variante zum Einführungspreis von 349 US‑Dollar erhältlich; nach der Aktionsphase steigt der Preis auf 399 US‑Dollar. Das Pad M1 in der 8 GB/256 GB Ausführung kostet während der Promotion 279 US‑Dollar und wird später 329 US‑Dollar kosten. Diese Preisgestaltung zielt darauf ab, Käufer mit konkreten Anforderungen — Speicher, Displaygröße, Akku — anzusprechen und gleichzeitig im Marktsegment der Mittelklasse ein attraktives Angebot zu platzieren.

Zu den Zubehörteilen gehört eine neue Floating Keyboard‑Lösung für das Pad X1, die mit 199 US‑Dollar angegeben ist. Darüber hinaus gibt es Hüllen, eine Standard‑Tastaturoption und den Poco Focus Pen, der mit beiden Tablets kompatibel ist. Solche Add‑ons können die Geräte in produktivere Werkzeuge verwandeln und sind besonders für Studierende, Kreative und Berufstätige interessant, die Notizen machen, Präsentationen erstellen oder leichte Office‑Aufgaben erledigen wollen.

Wichtig für die Entscheidung ist zudem die regionale Verfügbarkeit: Anfangsangebote gelten oft nur in ausgewählten Märkten; Steuern, Versand und lokale Garantiebedingungen beeinflussen den Endpreis. Poco dürfte die Verfügbarkeit gestaffelt ausrollen, zuerst in Kernmärkten und danach in weiteren Regionen — Käufer sollten die offiziellen Ankündigungen für konkrete Verkaufsdaten beachten.

Who should consider these tablets?

Für wen eignen sich die neuen Poco‑Tablets? Das Pad X1 ist die bessere Wahl, wenn Sie ein kompaktes Gerät mit hoher Bildwiederholrate, schnellerem Speicher und leicht gesteigerter Single‑Core‑Performance suchen — ideal für Mobile‑Gamer, Nutzer anspruchsvoller Apps und alle, die Wert auf schnelle Reaktionszeiten legen. Die Kombination aus Snapdragon 7+ Gen 3, LPDDR5X‑RAM und UFS 4.0 bietet in diesem Segment ein gutes Verhältnis von Performance zu Preis.

Wenn Sie hingegen ein größeres Display und eine längere Akkulaufzeit bevorzugen — beispielsweise für intensiven Medienkonsum, längere Lesesitzungen oder Präsentationen —, ist das Pad M1 die sinnvollere Option. Der microSD‑Slot erlaubt zudem eine kosteneffiziente Speichererweiterung für große Medienbibliotheken. Das M1 eignet sich gut als Wohnzimmer‑ oder Familien‑Tablet sowie als Gerät für Anwender, die das Tablet gelegentlich als Arbeitsgerät mit physischer Tastatur nutzen möchten.

Beide Tablets bringen Premium‑Displayfunktionen wie Dolby Vision und praktische Features wie Sunlight‑Modus mit, sodass die Wahl letztlich von individuellen Prioritäten abhängt: Mobilität und Geschwindigkeit versus Bildschirmgröße und Ausdauer. Für Käufer, die ein ausgewogenes Preis‑Leistungs‑Verhältnis mit starker Multimedia‑Ausstattung suchen, sind beide Modelle konkurrenzfähig — besonders, wenn Zubehör und regionale Preisgestaltung mit einbezogen werden.

Abschließend lässt sich sagen: Poco hat mit dem Pad X1 und dem Pad M1 gezielt zwei Segmente adressiert, ohne in unnötige Exklusivität zu verfallen. Beide Tablets bieten moderne Konnektivität, ansprechende Displays und durchdachte Software‑Features, die sie zu interessanten Kandidaten im hart umkämpften Tablet‑Markt machen. Bei der Kaufentscheidung sollten Anwender ihre Prioritäten in puncto Displaygröße, Akkulaufzeit, Speicherperformance und Zubehörkompatibilität abwägen.

Quelle: gsmarena

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