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Samsungs nächstes faltbares Smartphone weckt bereits Interesse. Leaks deuten darauf hin, dass das Galaxy Z Fold8 nächsten Sommer mit spürbaren Kamera-Verbesserungen auf den Markt kommen wird — Verbesserungen, die im Alltag wichtiger sein könnten als reine Megapixelzahlen.
Was ändert sich im Kamera-Paket des Fold8?
Den neuesten Berichten zufolge behält das Fold8 denselben 200MP-Hauptsensor wie sein Vorgänger, doch die unterstützende Optik soll deutlich überarbeitet werden. Das Teleobjektiv soll auf einen 12MP-Sensor mit 3x optischem Zoom steigen und damit das 10MP-Tele des Fold7 ersetzen. Das verspricht sauberere Details bei mittleren Entfernungen und eine bessere Low-Light-Performance, vor allem beim Zuschneiden von Bildern.
Auch die Ultraweitwinkel-Kamera scheint ein deutliches Upgrade zu erhalten. Samsung soll ein 50MP-Ultraweitwinkel-Modul aus dem Galaxy S25 Ultra übernehmen, ein großer Schritt im Vergleich zum 12MP-Sensor des Fold7. Das sollte breitere, schärfere Landschafts- und Gruppenaufnahmen mit erweitertem Dynamikumfang ermöglichen.

- Haupt: 200MP (wie beim Fold7)
- Tele: 12MP mit 3x optischem Zoom (Upgrade von 10MP)
- Ultraweitwinkel: 50MP (neu, aus dem S25 Ultra)
- Selfies: zwei 10MP-Kameras (angeblich unverändert)
Eine kleine Enttäuschung im Leck: Beide Selfie-Kameras sollen offenbar bei 10MP bleiben. Während also die Vielseitigkeit der Hauptkameras zunimmt, könnten Frontkamera-Verbesserungen begrenzt ausfallen.
Diese Änderungen deuten darauf hin, dass Samsung Optikqualität und Weitwinkel-Details höher gewichtet, statt nur die Auflösung des Hauptsensors weiter zu erhöhen. Wir werden diese Meldung aktualisieren, sobald zuverlässigere Spezifikationen und Sample-Bilder auftauchen — und falls Sie es verpasst haben, ist unser ausführlicher Test des Fold7 eine hilfreiche Referenz, um einzuschätzen, was das Fold8 weiter verfeinern könnte.
Technische Details und Kameratechnik
Obwohl die nackten Megapixel oft im Mittelpunkt stehen, sind es im Smartphone-Fotobereich mehrere Faktoren, die die tatsächliche Bildqualität bestimmen. Sensorgröße, Pixelgröße, optische Stabilisierung (OIS), Blendenöffnung, Linsenqualität und die Rechenfotografie-Algorithmen spielen eine zentrale Rolle. Das Fold8 setzt nach den Leaks auf eine Kombination aus hohem Megapixel-Wert beim Hauptsensor und besseren Nebenmodulen, um in praxisrelevanten Situationen zu punkten.
Der 200MP-Hauptsensor: Was bleibt und was zählt
Der 200MP-Sensor wird offenbar beibehalten, was sinnvoll ist: Solche Sensoren ermöglichen durch 16- oder 4-in-1-Pixelbinnings exzellente 12MP- oder 50MP-Resultate mit guter Detailwiedergabe und verbessertem Rauschverhalten. In der Praxis profitieren Nutzer von besserer Dynamik und mehr Reserven beim Zuschneiden. Entscheidend ist jedoch die Bildverarbeitung — wie Samsung die RAW-Daten interpretiert, Rauschunterdrückung anwendet und Details rekonstruiert.
Teleobjektiv mit 3x optischem Zoom
Der Schritt von 10MP auf 12MP beim Tele mag auf dem Papier moderat wirken, ist aber in Kombination mit einem echten 3x optischen Zoom relevant. Ein höher aufgelöster Tele-Sensor kann mehr Detail an entfernten Motiven liefern und bietet beim Zuschneiden bessere Ergebnisse. Zudem kann eine veränderte Optik mit verbessertem Telesystem die Schärfe am Bildrand steigern und Artefakte reduzieren. Für Nutzer, die häufig Porträts oder entfernte Details fotografieren, ist das eine sinnvolle Aufwertung.
50MP Ultraweitwinkel – Vorteile in der Praxis
Ein 50MP-Ultraweitwinkel-Modul bedeutet nicht nur mehr Pixel, sondern oft auch größere Sensorfläche oder modernere Sensortechnik. Dadurch verbessern sich Auflösung, Schärfe in den Bildrändern und der Dynamikumfang bei Landschaftsaufnahmen. Bei Gruppenfotos oder Architekturaufnahmen erwarten wir weniger Verzerrungen und eine bessere Nachbearbeitungs-Basis für Freistellung und Korrekturen.
Bildqualität: Was Nutzer konkret merken werden
In der Praxis zählen mehrere Verbesserungen, die Samsung mit dem Fold8 anstreben dürfte:
- Bessere mittlere Entfernung: Dank 3x-Tele mehr Detail und natürlichere Schärfe bei Porträts und entfernten Motiven.
- Verbesserte Low-Light-Performance beim Tele und Ultraweitwinkel durch größere Sensoreffizienz und optimierte Rauschverarbeitung.
- Höherer Dynamikumfang bei Weitwinkelaufnahmen, was Highlights und Schatten ausgewogener darstellt.
- Flexiblere Nachbearbeitung durch höhere native Auflösung im Ultraweitwinkel und beim Tele.
Hinzu kommen softwareseitige Verbesserungen: Samsungs KI-gestützte Szenenerkennung, HDR-Processing und spezielle Nachtmode-Algorithmen können die Rohdaten deutlich aufwerten. Ein Vorteil von Foldables ist die größere Displayfläche, die Bildkomposition und -kontrolle erleichtert — insbesondere beim Einsatz als Sucher oder beim direkten Vergleich von Aufnahmen im großen Display.
Computational Photography und Video
Samsung investiert seit Jahren stark in Rechenfotografie. Bei einem Gerät wie dem Fold8 erwarten wir verbesserte Multi-Frame-Algorithmen, die mehrere Belichtungen und unterschiedliche Brennweiten intelligent kombinieren. Für Video sind Features wie verbesserte elektronische Stabilisierung (EIS), optimierte Bildsensor-Auslesung für weniger Rolling-Shutter-Effekte und bessere Tonaufzeichnung sinnvolle Ergänzungen, die den Alltagsnutzen steigern.
Vergleich: Fold8 vs. Fold7 und S25 Ultra
Der größte sichtbare Unterschied gegenüber dem Fold7 liegt bei der erweiterten Objektivausstattung: 12MP Tele mit 3x Zoom und 50MP Ultraweitwinkel. Gegenüber dem Galaxy S25 Ultra profitiert das Fold8 offenbar vom S25-Ultra-UW-Modul, was einen Funktionsabgleich zwischen den Serien zeigt. Allerdings bleibt das S25 Ultra vermutlich Spitzenwerte in anderen Bereichen wie Hauptsensor-Optimierungen oder speziellen Video-Features vorbehalten.
Was das Fold8 besser machen könnte als das Fold7
Das Fold8 dürfte vor allem in folgenden Szenarien besser abschneiden:
- Mittlere Distanzen: Besserer Telezoom liefert mehr Details.
- Weitwinkel-Aufnahmen: Höhere Auflösung für schärfere Landschafts- und Gruppenfotos.
- Niedriges Licht beim Tele: Größerer Tele-Sensor oder optimierte Verarbeitung reduziert Rauschen.
Das Fold7 bleibt in Aspekten wie Ergonomie, Display und Faltmechanik ein guter Referenzpunkt; das Fold8 zielt auf eine evolutionäre Verbesserung, keine radikale Neuorientierung.
Design, Formfaktor und Einfluss auf die Fotografie
Ein faltbares Gerät bietet besondere fotografische Vorteile: Das innere, größere Display lässt sich als großer Sucher nutzen, bietet präzisere Bildkontrolle und erleichtert die Bearbeitung unterwegs. Andererseits beeinflusst das Gehäuse-Design die Kamera-Anordnung und die Stabilität. Wenn Samsung die Optik weiter verbessert, müssen auch Mechanik und Wärmeentwicklung berücksichtigt werden, damit die Bildqualität über längere Aufnahmesessions stabil bleibt.
Praktische Nutzungsszenarien
Das Fold8 eignet sich besonders für:
- Content-Ersteller, die eine große Vorschau beim Film- und Fotoaufnehmen schätzen.
- Reisende, die flexibel zwischen Weitwinkel-Landschaften und Tele-Details wechseln möchten.
- Business-Nutzer, die hohe Bildqualität für Dokumentation und Präsentationen benötigen.
Software, Features und Aufnahme-Modi
Neben Hardware-Upgrades sind Software-Features ausschlaggebend. Erwartet werden Verbesserungen bei:
- Nachtmodus und Multi-Frame-Rauschunterdrückung
- Porträt-Funktionen mit Bokeh-Steuerung und präziserer Kantenerkennung
- Pro-Modi mit erweiterten RAW-Optionen für erfahrene Nutzer
- Verbesserte Videostabilisierung und Tracking
Die Kombination aus hochwertiger Optik und flexibler Software ist der Schlüssel, damit die Updates im Alltag wirklich spürbar werden.
Marktpositionierung und Konkurrenz
Mit präzisen Verbesserungen bei Tele und Ultraweitwinkel positioniert sich das Fold8 als Premium-Foldable mit starkem Fokus auf Vielseitigkeit. Konkurrenzmodelle von Herstellern wie Huawei, Oppo und Xiaomi entwickeln ebenfalls leistungsfähige Kamerasysteme für Foldables, doch Samsungs Vorteil liegt in der Integration von Hardware, Software und dem Ökosystem (One UI, NA-Updates, Zubehör).
Was das Fold8 gegenüber Konkurrenten auszeichnet
Der modulare Ansatz — 200MP-Hauptsensor kombiniert mit 50MP-UW und 3x-Tele — bietet eine ausgewogene Basis für viele Foto-Szenarien. Wenn Samsung gleichzeitig die Verarbeitungsgeschwindigkeit, den Akkuverbrauch und die Stabilität des Systems optimiert, kann das Fold8 sowohl für Profi-affine Nutzer als auch für alltägliche Anwender attraktiv sein.
Fazit: Realistische Erwartungen für das Galaxy Z Fold8
Die geleakten Spezifikationen skizzieren ein Gerät, das evolutionär, aber durchdacht weiterentwickelt wurde. Wichtiger als ein reines Megapixel-Rennen ist für viele Nutzer die tatsächliche Alltagstauglichkeit: echtes 3x-Tele für entfernte Motive, ein 50MP-Ultraweitwinkel für schärfere Landschaften und eine solide Algorithmus-Basis für optimierte Bilder. Selbst wenn die Selfie-Kameras bei 10MP bleiben, dürfte das Fold8 im Bereich der Hauptkameras und beim kreativen Einsatz durch das größere Display spürbare Vorteile bringen.
Wir werden diese Meldung aktualisieren, sobald offizielle Angaben von Samsung oder verlässliche Leaks mit Bildmaterial vorliegen. Bis dahin bietet ein Blick auf das Fold7 und das Galaxy S25 Ultra einen guten Indikator dafür, welche Stärken das Fold8 weiter ausbauen könnte.
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Quelle: gsmarena
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