Neue Samsung Galaxy A37 und A57: Leaks und Details

Die IMDA‑Einträge deuten auf Samsung Galaxy A37 und A57 hin: Exynos‑Chips, 5.000‑mAh‑Akkus, 45W‑Laden und 120Hz‑AMOLED beim A57. Einblick in Specs, Unterschiede und Marktpositionierung.

Sarah Hoffmann Sarah Hoffmann . Kommentare
Neue Samsung Galaxy A37 und A57: Leaks und Details

9 Minuten

Übersicht

Die Datenbank der IMDA in Singapur hat gerade zwei vertraut aussehende Einträge erhalten und füttert damit die A‑Series-Gerüchteküche erneut. Die Modelle Galaxy A37 und Galaxy A57 mit den Modellcodes A376B/DS und SM‑A576B/DS haben eine weitere regulatorische Hürde genommen — ein deutliches Zeichen, dass Samsung auf eine öffentliche Enthüllung zusteuert.

Solche Einträge zeigen selten mehr als ein paar Kontrollkästchen zur Konnektivität, doch die Endung „DS“ für Dual‑SIM ist aufschlussreich: Es handelt sich offenbar um globale Varianten, die für Märkte gedacht sind, in denen zwei aktive SIM‑Leitungen weiterhin gefragt sind. Diese Geräte sind bereits in anderen Zertifizierungsportalen und in der Google Play Console aufgetaucht, sodass die IMDA‑Sichtung eher wie eine Bestätigung als wie eine völlig neue Nachricht wirkt. Timing? Wenn Samsung seinem gewohnten Rhythmus folgt, ist eine Ankündigung im März 2026 wahrscheinlich.

Regulatorische Einträge und Bedeutung

Regulatorische Listings wie die der IMDA dienen oft als frühes Indiz für bevorstehende Veröffentlichungen. Sie bestätigen Modellcodes, regionale Varianten und grundlegende Merkmale wie Dual‑SIM‑Fähigkeit. Zwar geben diese Datenbanken selten vollständige Spezifikationen preis, doch sie helfen, die Wahrscheinlichkeit eines nahenden Launches einzuschätzen und die Existenz bestimmter Varianten zu belegen.

In diesem Fall bestätigen mehrere unabhängige Quellen — Zertifizierungsportale, die Google Play Console und nun die IMDA — dass Samsung an den beiden neuen A‑Series‑Modellen arbeitet. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Fehlinformationen handelt, und erhöht die Relevanz für Branchenbeobachter und Verbraucher, die nach preisbewussten, aber leistungsfähigen Smartphones suchen.

Unterschiede zwischen Galaxy A37 und A57

Was wird die A37 vom A57 unterscheiden? Kurz gesagt: Positionierung, Display, Prozessor und einige Extras. Beide Modelle zielen offenbar auf das obere Mittelklasse‑Segment, doch das A57 soll gegenüber dem A37 eine leicht gehobene Ausstattung bieten, die es näher an das Premium‑Gefühl rückt, ohne die charakteristische Preisstruktur der A‑Serie zu sprengen.

Samsung Galaxy A37 — Upper Mid‑Range mit Fokus auf Alltagstauglichkeit

Das Galaxy A37 scheint als verfeinerte Variante der unteren Mittelklasse zu kommen — kein reiner Billigschrott, sondern ein brauchbares, auf Alltagstauglichkeit ausgelegtes Smartphone. Leaks deuten auf einen Exynos 1480 als System‑on‑Chip hin, denselben Chip, den Samsung bereits im Galaxy A55 eingesetzt hat. In Kombination mit mindestens 6 GB RAM und optionalen Speicherstufen dürfte das Gerät eine flüssige Performance für Alltagsaufgaben und gelegentliches Gaming bieten.

Bei der Kamera deuten die Gerüchte auf einen 50‑MP‑Hauptsensor hin, vermutlich mit optischer Bildstabilisierung (OIS), ergänzt durch ein 8‑MP‑Ultraweitwinkel und eine 5‑MP‑Makrokamera. Diese Kombination entspricht dem Trend in der Mittelklasse: solide Hauptkamera mit nützlichen Zusatzsensoren für unterschiedliche Szenarien, ohne teure Periskop‑Module oder extrem hochauflösende Zoom‑Systeme.

Die Energieversorgung könnte ein 5.000‑mAh‑Akku übernehmen, kombiniert mit 45W‑Schnellladen. Diese Mischung wäre besonders für Nutzer attraktiv, die Wert auf lange Laufzeiten und schnelle Ladezyklen legen — typische Prioritäten im Mid‑Range‑Segment.

Samsung Galaxy A57 — Eine Stufe darüber mit Extras

Das Galaxy A57 wird offenbar eine Stufe über dem A37 angesiedelt. Frühe Hinweise nennen einen Exynos 1680 unter der Haube sowie ein 6,6‑Zoll‑AMOLED‑Display mit 120 Hz Bildwiederholrate, was für ein flüssigeres Scrollen und ein besseres Gaming‑Erlebnis sorgt. Gleiches 5.000‑mAh‑Akkupaket und 45W‑Ladegeschwindigkeit sind zu erwarten, doch das A57 soll zusätzliche Premium‑Merkmale erhalten.

Zu den vermuteten Extras zählen IP67‑Wasserresistenz und Stereo‑Lautsprecher. Solche Ergänzungen können das Gerät subjektiv deutlich hochwertiger wirken lassen, ohne die Produktionskosten so weit zu treiben, dass es aus dem mittleren Preissegment herausfällt. Damit würde Samsung eine kluge Balance anstreben: wahrnehmbare Qualitätssteigerung dort, wo Nutzer sie mögen, aber keine extrem teuren Komponenten, die die Zielgruppe verschrecken.

Technische Details im Detail

Regelmäßige Leser technischer Berichterstattung fragen nach konkreten Specs — hier fassen wir die bisher bekannten und plausiblen Details zusammen und ordnen sie ein.

Prozessoren: Exynos 1480 vs. Exynos 1680

Der Exynos 1480 ist ein bewährter Mittelklasse‑SoC, der in Geräten wie dem Galaxy A55 bereits für ausgewogene Performance und Effizienz gesorgt hat. Er ist geeignet für Alltagsapps, Multimedia, moderate Fotoverarbeitung und leichtere Spiele. Der Exynos 1680 dürfte sowohl CPU‑ als auch GPU‑Leistung gegenüber dem 1480 anheben, was vor allem bei höheren Bildwiederholraten des Displays und anspruchsvolleren Spielen spürbar wird.

Beide Chips bieten genügend Leistung für typische Nutzer, doch das A57‑Modell wird mit dem 1680er‑SoC tendenziell die anspruchsvollere Nutzergruppe ansprechen, die Wert auf flüssige Animationen, längere Unterstützung für Updates und etwas bessere Fotobearbeitung legt.

Speicher, RAM und Optionen

Leaks sprechen von mindestens 6 GB Arbeitsspeicher beim A37, mit vermutlich höherer RAM‑Verfügbarkeit in Premium‑Konfigurationen (8 GB oder mehr). Auf der Speicherseite sind Varianten mit 128 GB oder 256 GB zu erwarten, eventuell mit microSD‑Erweiterung — ein wichtiges Verkaufsargument in Mittelklasse‑Märkten.

Kameraausstattung und reale Erwartungen

Die mutmaßliche 50‑MP‑Hauptkamera mit OIS würde das fotografische Kernversprechen liefern: klarere Aufnahmen bei Tageslicht, bessere Stabilität bei Videoaufnahmen und verbesserte Low‑Light‑Leistung im Vergleich zu Geräten ohne OIS. Der 8‑MP‑Ultraweitwinkel bietet zusätzliche Flexibilität für Landschaften und Gruppenfotos, während die 5‑MP‑Makro‑Linse für Nahaufnahmen gedacht ist — nützlich, aber technisch kein Ersatz für Qualitätszoomlösungen.

In der Praxis entscheidet die Bildverarbeitung (Software‑ISP), also Samsungs Algorithmus zur Rauschunterdrückung, HDR‑Auswahl und Farbgebung, sehr stark über die Fotoqualität. Hier kann Samsung mit Softwareanpassungen einen merklichen Unterschied machen, selbst wenn die Hardware‑Komponenten nicht im Spitzenfeld liegen.

Display: AMOLED und 120 Hz

Ein 6,6‑Zoll‑AMOLED‑Panel mit 120 Hz (vermutlich beim A57) bietet eine spürbar bessere Benutzererfahrung gegenüber traditionellen 60‑Hz‑Bildschirmen: weicheres Scrollen, flüssigere Animationen und ein besserer Eindruck beim Spielen. Helligkeit, Farbtreue und adaptive Bildwiederholrate sind weitere Faktoren, die das empfundene Qualitätsniveau bestimmen. Das A37 könnte ein ähnliches Panel mit eventuell leicht abgesenkter Bildwiederholrate oder Helligkeitsklasse erhalten, um Preisunterschiede zu rechtfertigen.

Akkukapazität und Laden

Die vermuteten 5.000‑mAh‑Akkus sind inzwischen ein Standardmerkmal für viele Mittelklassen‑Smartphones, die auf Langläuferoptimierung ausgelegt sind. 45W‑Schnellladen ist ebenfalls konkurrenzfähig: schnell genug für deutliche Ladezeitverkürzungen, ohne in den Bereich zu kommen, in dem höhere Ladegeschwindigkeiten spezielle Kühlung und teurere Komponenten erfordern.

Software: Android 16 und One UI 8.5

Die Geräte werden voraussichtlich mit Android 16 unter Samsungs One UI 8.5 ausgeliefert. Samsung hat die A‑Serie in den letzten Jahren mit längeren Software‑Supportzyklen ausgestattet, inklusive mehrfacher Major‑Updates und jahrelanger Sicherheitspatches — ein Schlüsselfaktor, der Geräte im Mittelklasse‑Segment attraktiv macht. Genaue Update‑Versprechen hängen von Samsungs offizieller Ankündigung ab, doch empirisch ist die Marke für gute Support‑Dauer bekannt.

Marktpositionierung und Wettbewerb

Samsung zielt mit der A‑Serie traditionell auf Käufer, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Preis, Leistung und Marke suchen. Mit den A37 und A57 versucht Samsung offenbar, zwei nahe beieinanderliegende Nischen zu bedienen: das A37 als solides Alltagsgerät mit gutem Preis‑Leistungs‑Verhältnis und das A57 als das Modell mit dem besseren Display, etwas mehr Performance und zusätzlichen Komfortfunktionen.

Im Wettbewerb stehen die Modelle gegen andere starke Mittelklassealternativen von Herstellern wie Xiaomi, Realme, Motorola und Google (Pixel‑Reihe, abhängig von Preisgestaltung). Samsungs Stärke liegt in seiner Markenwahrnehmung, One UI‑Ökosystem und dem Versprechen längerer Software‑Updates, was bei vielen Käufern den Unterschied machen kann.

Preis, Verfügbarkeit und Prognose

Regulatorische Einträge verraten weder Preis noch exakte Verfügbarkeit. Solange Samsung keine offizielle Einladung veröffentlicht, bleiben Spezifikationen und angepeilte Preise vorläufig. Die Muster sind jedoch plausibel: iterative Verbesserungen bei Display, Akku und Kamera sowie moderate Chip‑Upgrades, um die Produktionskosten kontrolliert zu halten.

Wenn Samsung die üblichen Preisstrategien beibehält, könnten die Geräte in der gewohnten Mittelklasse‑Spanne positioniert werden, mit dem A57 leicht oberhalb des A37, aber unterhalb der S‑Serie. Regionale Unterschiede bei Ausstattung und Preis sind zu erwarten — insbesondere die Dual‑SIM‑Varianten für bestimmte Märkte.

Technische und kaufrelevante Empfehlungen

  • Wenn Sie lange Akkulaufzeit und schnelles Laden bevorzugen, sind beide Modelle mit 5.000‑mAh‑Akku und 45W‑Ladefähigkeit attraktiv.
  • Wer Wert auf ein besonders flüssiges Display legt (120 Hz) und Stereo‑Lautsprecher sowie IP‑Schutz braucht, sollte das A57 stärker in Betracht ziehen.
  • Für Käufer, die ein ausgewogenes Preis‑Leistungs‑Verhältnis suchen, könnte das A37 mit Exynos 1480 und 6 GB RAM die beste Option sein.
  • Software‑Support ist ein Differenzierungsmerkmal: Samsungs A‑Serie punktet oft mit längeren Update‑Zyklen als viele Konkurrenzprodukte.

Fazit

Regulatorische Einträge allein sagen nicht alles über Preis oder endgültige Verfügbarkeit aus; bis zur offiziellen Einladung von Samsung sollten die Angaben als vorläufig betrachtet werden. Trotzdem ist das Muster deutlich: iterative, gezielte Verbesserungen dort, wo sie den größten Unterschied machen — Display, Akku und Kamera — kombiniert mit moderaten SoC‑Upgrades, die die Kosten im Rahmen halten.

Wenn Sie in diesem Jahr den Mittelklasse‑Bereich beobachten, sollten Sie die Galaxy A37 und A57 auf dem Radar behalten.

Behalten Sie die offiziellen Kanäle im Auge. In den nächsten Wochen sollten sich Gerüchte in handfeste Fakten verwandeln.

Weitere Details, Benchmarks und Vergleichstests werden folgen, sobald erste Testgeräte in die Hände von Technik‑Redaktionen gelangen. Bis dahin bleibt die Kombination aus gesicherten Leaks und regulatorischen Bestätigungen die verlässlichste Grundlage, um Erwartungen zu formulieren und Kaufentscheidungen vorzubereiten.

Quelle: gizmochina

"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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