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Apple hat noch kein Wort verloren, doch die Gerüchteküche arbeitet bereits auf Hochtouren. Ein faltbares iPhone soll offenbar Form annehmen, und wenn die jüngsten Spekulationen stimmen, könnte es unter einem sehr vertraut klingenden Namen erscheinen: iPhone Ultra.
Diese Behauptung stammt vom Weibo-Insider @DigitalChatStation, laut dem Apples erstes großformatiges Foldable unter dem Ultra-Label starten könnte. Natürlich ist nichts offiziell. Aber die bloße Idee reicht aus, den gesamten Foldable-Markt aufzurütteln, zumal Apple Namensentscheidungen oft zu Branchensignalen werden.
Und hier wird es interessant.
Dem selben Leak zufolge denken einige chinesische Smartphone-Hersteller bereits darüber nach, das Ultra-Branding für ihre eigenen großformatigen Foldables zu verwenden. Es wurden keine Markennamen genannt, doch die Spekulationen begannen fast sofort. Online wurden die üblichen Verdächtigen in die Diskussion gezogen, mit hypothetischen Modellen wie einem Huawei Pura Ultra 2 oder Xiaomi MIX Fold Ultra. Unbestätigt? Absolut. Unwahrscheinlich? Nicht wirklich.
Ein Wettlauf um breitere Foldables nimmt Gestalt an
Der Begriff „wide foldable“ ist hier entscheidend. Er deutet auf eine andere Designrichtung hin als die traditionelleren faltbaren Geräte im Buchformat, die den Markt heute dominieren. Frühere Berichte über Huaweis angebliches Pura X2 passen gut in dieses Bild. Das Gerät soll ein 7,69-Zoll-WQHD+-Innendisplay mit einem breiteren Seitenverhältnis sowie einen 5,5-Zoll-Außenbildschirm bieten, der die Nutzung im zusammengeklappten und im aufgeklappten Zustand vereinfachen dürfte.
Bei diesem Design geht es nicht nur um größere Bildschirme. Es geht darum, faltbare Geräte im Alltag weniger sperrig wirken zu lassen. Bessere Proportionen, bessere Ergonomie, weniger Kompromisse. Das ist das eigentliche Verkaufsargument. Berichte deuten außerdem auf einen Kirin-9030-Serie-Chip und eine verbesserte Telekamera hin, wobei die Details vorerst noch unklar bleiben.
Von Apple wird hingegen weiterhin erwartet, dass das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2026 in die Kategorie der Foldables einsteigt. Die Hardware wird natürlich eine Rolle spielen. Doch Apples größte Herausforderung könnten Software, Haltbarkeit und die Frage sein, ob sich ein Foldable eindeutig premium statt experimentell anfühlen lässt.
Wenn der Name Ultra tatsächlich auf Apples erstem faltbaren iPhone landet, wäre die Botschaft deutlich. Es wäre kein Nischenprodukt oder ein halbherziger Vorstoß in neues Terrain. Es würde ganz oben in der Produktpalette positioniert sein, sowohl in Bezug auf Status als auch Preis.
Das größere Bild ist kaum zu übersehen. Foldables tendieren zunehmend in den Premiumbereich, und Ultra könnte zum Label werden, mit dem Hersteller ihre ehrgeizigsten Hardwareprodukte kennzeichnen. Apple mag das Tempo noch nicht vorgegeben haben, doch die mutmaßliche Namenswahl beeinflusst die Diskussion bereits.
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