Samsung stoppt Sicherheitsupdates für Watch4-Modelle

Samsung hat Galaxy Watch4 und Watch4 Classic aus der Sicherheitsupdate-Liste gestrichen. Nutzer müssen entscheiden, ob sie die Uhren weiterverwenden oder auf Modelle mit aktiver Unterstützung umsteigen.

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Samsung stoppt Sicherheitsupdates für Watch4-Modelle

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Samsung hat zwei seiner meistdiskutierten Smartwatches aus dem Update-Support genommen. Ohne Ankündigung wurden die Galaxy Watch4 und die Watch4 Classic von Samsungs Liste für Sicherheitsupdates gestrichen. Neue Patches oder weitere OS-Updates wird es nicht mehr geben.

Erinnern Sie sich an 2021? Mit der Watch4-Serie ging Samsung ein großes Risiko ein und wechselte von Tizen zu Wear OS. Die Modelle wurden im August desselben Jahres mit Wear OS 4 vorgestellt und erhielten später ein Upgrade auf Wear OS 6.0 mit One UI Watch 8. Damit endete ihre Android-Softwarelaufbahn. Auch die Plattformunterstützung ist eingestellt: In Samsungs Bulletins tauchen die Uhren nicht einmal mehr bei der Sicherheitswartung auf.

Warum ist das wichtig? Eine Smartwatch ist mehr als nur ein glänzendes Armband. Sie erweitert das Smartphone und speichert persönliche Daten. Sicherheitsupdates schließen Schwachstellen. Ohne sie wird das Gerät mit der Zeit anfälliger.

Die eng verwandte Galaxy Watch FE, die 2024 als überarbeitete 40-mm-Version der Watch4 erschien, bleibt auf der Update-Liste. Sie nutzt denselben Exynos-W920-Prozessor und verfügt wie die Watch4 über 1,5 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Speicherplatz. Das erklärt die Überschneidungen bei der Hardware-Lebensdauer. Auch die Watch5-Serie setzt auf den Exynos W920 und wird weiterhin unterstützt.

  • Chipsatz: Exynos W920
  • RAM: 1,5 GB
  • Speicher: 16 GB

Wenn Sie eine Galaxy Watch4 oder Watch4 Classic besitzen, erhalten Sie keine Sicherheitsupdates mehr.

Zur Einordnung: Die Watch4-Generation erhielt rund fünf Jahre lang Support – vom Marktstart bis zum letzten Update im August. Das entspricht Samsungs aktuellem Versprechen für neuere Geräte: Auch für die Galaxy Watch9 und die Watch Ultra2 sind fünf Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates vorgesehen.

Was bedeutet das für Besitzer? Sie können die Watch4 weiter tragen, ihre Funktionen nutzen und das wachsende Sicherheitsrisiko in Kauf nehmen. Oder Sie nehmen diesen Zeitpunkt zum Anlass, sich nach neueren, weiterhin aktiv unterstützten Modellen umzusehen oder Alternativen anderer Hersteller zu prüfen, falls Ihnen eine lange Nutzungsdauer wichtiger ist als Markentreue. In jedem Fall markiert dies das Ende einer Ära für Samsungs erste Wear-OS-Uhren – und erinnert daran, dass selbst robuste Hardware irgendwann keine Softwarepflege mehr erhält.

Sarah Hoffmann
"Nachhaltige Technologie ist die Zukunft. Ich schreibe über Green-Tech und wie Digitalisierung dem Planeten helfen kann."

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