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Der Livestream endete und die Produktseiten gingen online, doch die Geschichte wirkt vertraut: schrittweise Verfeinerungen statt dramatischer Neuauflage. Xiaomi hat seine Wearable-Produktreihe leise überarbeitet und sinnvolle Verbesserungen eingeführt, die Leistung, Akkulaufzeit und Tragekomfort weiter voranbringen, ohne Schlagzeilen zu machen.
Kleine Änderungen, die sich summieren
Nehmen wir das Smart Band 10 Pro. Es ist im Wesentlichen das Mi Band 10 Pro in neuem globalen Gewand, mit derselben 1,74-Zoll-Anzeige, jedoch an den relevanten Stellen heller und schärfer. Das Panel läuft weiterhin mit 60 Hz und unterstützt 16,8 Millionen Farben, doch die Spitzenhelligkeit steigt von 1.200 auf 2.000 Nits. Das macht bei starker Sonneneinstrahlung einen spürbaren Unterschied.

Der Akku bleibt bei vertrauten 350 mAh. Die angegebenen Laufzeiten ändern sich kaum: bis zu 21 Tage bei leichter Nutzung, etwa 15 Tage bei typischer Nutzung und rund 8 Tage mit aktiviertem Always-on-Display. Das Gehäuse ist schlanker und leichter und wiegt 21,6 Gramm, während die Keramikvariante 28,7 Gramm auf die Waage bringt. Zu den neuen Gesundheits-Sensoren gehören eine Dual-Light-PD-Einheit und verbesserte Schlafalgorithmen, eine Art jährlicher Verfeinerung, die bei Xiaomi zur Routine geworden ist.

Die Watch S5 folgt derselben Philosophie, setzt jedoch auf Langlebigkeit. Sie wächst leicht auf ein 1,48-Zoll-AMOLED-Display in einem 56 mm Edelstahlgehäuse, doch die eigentliche Schlagzeile ist der 815-mAh-Akku, der bis zu 21 Tage durchhält und damit das Vorjahresmodell deutlich übertrifft. Gleichzeitig wurde die Bauhöhe im Vergleich zur Watch S4 um etwa 1 mm reduziert. Standard-Fitnessfunktionen sind an Bord: Dual-Band-GPS für genauere Positionsbestimmung, 5 ATM Wasserdichtigkeit und eine vollständige Bandbreite an Gesundheitsfunktionen. Farboptionen umfassen Schwarz, Silber, Keramikblau und Dschungelgrün.

Auch der Klang erhält Aufmerksamkeit. Die Buds 6 erhalten einen 11-mm-Treiber mit Dreifachmagnet und unterstützen nun Qualcomm aptX lossless mit Bitraten bis zu 2,1 Mbit/s, ein deutlicher Sprung gegenüber den Buds 5. Erwartet volleren Bass und klarere Höhen sowie Verbesserungen beim Active Noise Cancelling dank eines neu gestalteten akustischen Aufbaus. Xiaomi bezeichnet die Silhouette als „biomimetisches, geschwungenes Design“, das schlanker und leichter sein soll und mit größerer Kontaktfläche für besseren Halt und verbesserte Luftzirkulation sorgt.

Dann gibt es den Sound Play Lautsprecher, einen preisgünstigen, tragbaren Lautsprecher mit Charakter. Er liefert 18 W, wiegt 415 Gramm, ist nach IP68 zertifiziert und verspricht etwa 14 Stunden Wiedergabezeit. Zwei Lautsprecher können im True-Wireless-Stereo-Modus zusammenarbeiten, und Xiaomi hebt Auracast-Unterstützung hervor, mit der sich bis zu 100 Geräte in einer Menge verbinden lassen. Das Gehäuse verfügt über einen unteren Ambient-Light-Ring und einen Infinity-Spiegel-Effekt um die Basskammer für ein verspieltes Erscheinungsbild, erhältlich in Orange, Blau, Grün oder Lila.

Preislich: Das Smart Band 10 Pro beginnt bei 80 € und steigt auf 100 € für die NFC- und Keramik-Editionen; die Watch S5 beginnt bei 179 €; die Buds 6 kosten 120 €; und der Sound Play Lautsprecher kostet 50 €.
Keine dieser Änderungen ist ein radikaler Sprung. Stattdessen macht Xiaomi punktuelle Verbesserungen: hellere Bildschirme, längere Laufzeiten, höhere Klangtreue und ein saubereres Industriedesign. Für Käufer, die ihre Technik jährlich aktualisieren, werden sich die Veränderungen spürbar anfühlen. Für alle anderen sind dies stetige, vernünftige Verbesserungen, die Xiaomi sowohl in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis als auch bei den Funktionen konkurrenzfähig halten.
Quelle: gsmarena
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