Oura Ring 5: Dünner, leichter, mehr Gesundheitsdaten

Der Oura Ring 5 ist schlanker und leichter, bietet verbesserte Sensoren, über 50 Gesundheitsmetriken sowie neue nächtliche Blutdruck- und Atemüberwachung. Akku 6–9 Tage, neue App-Funktionen ab Juni in ausgewählten Regionen.

Lena Wagner Lena Wagner . Kommentare
Oura Ring 5: Dünner, leichter, mehr Gesundheitsdaten

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Stellen Sie sich einen Smart-Ring vor, den Sie vergessen zu tragen. Das ist das Versprechen hinter Ouras neuestem Modell: dünner, leichter und so konzipiert, dass er unauffällig bleibt, während er mehr biometrische Daten als zuvor sammelt.

Kleine Form, größere Ambitionen

Der Ring 5 ist knapp über 6 mm breit und 2,3 mm dick, etwa 40 % kleiner als die vorherige Generation. Er besteht weiterhin aus Titan und hat eine geglättete Wölbung für einen weniger störenden Sitz. Die Größen reichen von 6 bis 13 und das Gerät ist nach IP68 geschützt, sodass es Duschen und Schweiß unbeschadet übersteht.

Die Sensoren haben ein ernsthaftes Upgrade erhalten. Hellere LEDs und verbesserte Signalverarbeitung sollen die Messwerte über verschiedene Hauttöne und Fingertypen hinweg stabilisieren. Kurz gesagt: konstantere Herzfrequenz- und Blutsauerstoffwerte, selbst unter weniger idealen Bedingungen. Oura hat außerdem das sogenannte Health Radar-System eingeführt, eine Schicht zur kontinuierlichen Überwachung, die dazu gedacht ist, Trends und subtile Veränderungen bei zentralen Biomarkern zu erkennen, statt einzelne, isolierte Datenpunkte zu liefern.

Und ja, es gibt neue, auf die Nacht ausgerichtete Überwachung. Der Ring 5 fügt eine Nachtsignalverfolgung des Blutdrucks sowie erweiterte Atem- und Schlafberichte hinzu. Diese Funktionen werden ab Juni für Oura-App-Mitglieder in den Vereinigten Staaten, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeführt. Mitglieder in diesen Regionen erhalten außerdem GLP-1-Einblicke in Zusammenhang mit Medikamenten und Tools zur Gewichtserfassung.

Auch die Aktivitätsverfolgung ist umfangreicher. Der Ring unterstützt jetzt mehr als 50 Gesundheitsmetriken, von kontinuierlicher Herzfrequenz bis zu Tempo und Distanz beim Laufen, Radfahren und Krafttraining. Workouts müssen weiterhin in der App gestartet werden, sodass der Ring als niedrigschwelliger Sensor fungiert und nicht als vollständig eigenständiges Sportgerät.

Wie zuvor sind tiefere Analysen und rückblickende Erkenntnisse an eine Oura-Mitgliedschaft gebunden. Das Abonnement kostet etwa 6,49 € pro Monat bzw. rund 75 € pro Jahr und schaltet das vollständige Feature-Set frei.

Die Akkulaufzeit liegt je nach Nutzung zwischen sechs und neun Tagen. Eine vollständige Ladung dauert bis zu 80 Minuten. Oura hat außerdem ein reisetaugliches Ladeetui vorgestellt, das kabelloses Laden unterstützt und als bis zu einem Monat Backup-Strom vermarktet wird; dieses Etui wird separat für etwa 109 € verkauft.

Die Preise variieren je nach Finish. Die Basisausführungen Silber und Schwarz beginnen bei 429 €, während Premium-Finishes wie Gold, Stealth und Gebürstetes Silber bei 529 € starten. Vorbestellungen und Käufe sind über Ouras Online-Shop und Partnerhändler wie Amazon möglich.

Es ist ein vertrauter Kompromiss, ein Gerät, das physisch zu verschwinden versucht, zugleich aber in den gesammelten Daten lauter wird. Ob das kleinere Profil und die neuen nächtlichen Metriken Skeptiker überzeugen, hängt davon ab, wie gut Oura diese Signale in zuverlässig nützliche Empfehlungen übersetzt.

Quelle: gsmarena

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

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