Meze Arta: Flaggschiff-Kopfhörer für Studio und HiFi

Kurzvorstellung der Meze Arta: ein 5.500 € High-End-Flaggschiff mit maßgefertigtem MZ5 Planar-Treiber, 225 Ohm Impedanz und offener Bauweise. Entwickelt für Studioanwendungen und anspruchsvolle Audiophile zuhause.

Lena Wagner Lena Wagner . Kommentare
Meze Arta: Flaggschiff-Kopfhörer für Studio und HiFi

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Die High End Messe in Wien kann einem Museum voller wilder Ideen gleichen. In einer Ecke richtete Meze Audio unaufgeregt eine Hörstation ein, die eher wie ein privates Konzert als eine Produktvorführung wirkte. Der Star: Arta, ein neues Flaggschiff, das neu definiert, was ein Kopfhörer leisten kann und für wen er gedacht ist.

Der Preis der Arta liegt bei etwa 5.500 € und einen festen Versandtermin gibt es vorerst nicht. Damit bewegt sie sich deutlich im Segment extremen Luxus. Der Preis allein erklärt jedoch nicht, warum dieses Modell Aufmerksamkeit erregte; es sind die Designentscheidungen und die dahinterstehende Ingenieurskunst.

Wie Studiogerät gebaut, für Präsenz abgestimmt

Unter der Haube arbeitet ein maßgeschneiderter Planar-Treiber, der MZ5 HΩ, entwickelt von Rinaro. Mit einer Impedanz von 225 Ohm behauptet Meze, es handle sich um eines der Planar-Designs mit der höchsten Impedanz auf dem Markt. Das Ergebnis sind Messwerte, die wie eine offene Einladung zu Detailtreue wirken: ein Frequenzbereich von 3 Hertz bis 115 Kilohertz und ein Klangcharakter, der Raum und Auflösung der Färbung vorzieht.

  • Treiber: Rinaro MZ5 HΩ Planar-Treiber
  • Impedanz: 225 Ohm
  • Frequenzbereich: 3 Hz bis 115 kHz
  • Gewicht: 495 Gramm
  • Materialien: Kohlefaser, hochwertiges Leder und hochwertige Metalle
  • Design: offene Bauweise mit akustischen Lamellen in den Ohrmuscheln zur Reduzierung interner Reflektionen

Alex Grigoras, Mezes Akustikingenieur, stellte die Entwicklung fast philosophisch dar. Er fragte, was den Hörer noch von der Musik trennt, und trieb das Design in Richtung einer Erfahrung, die sich weniger wie das Tragen von Kopfhörern und mehr wie das Betreten eines Live-Raums anfühlt. Das ist eine ehrgeizige Behauptung. Sie erklärt auch die schweren, gezielten Ingenieursentscheidungen: 495 Gramm Konstruktion, ausgewählte Komponenten und eine offene Architektur, die Bühnenabbildung über Portabilität stellt.

Für wen ist Arta also gedacht? Nicht für Pendler. Nicht für den Gelegenheitsnutzer. Sie ist ein Anwärter für Studioingenieure und ernsthafte Audiophile, die zu Hause ein Referenzniveau wünschen. Sie konkurriert in dem Bereich, den High-End-Planar- und Elektrostaten-Modelle besetzen, in dem Verarbeitungsqualität, Treiberverfeinerung und ein spezifisches Klangcharakter Premiumpreise rechtfertigen.

Das ist Meze, das seinen Anspruch an der Spitze der audiophilen Leiter anmeldet.

Meze hat einige Details bewusst vage gelassen: Die endgültige Verfügbarkeit und der genaue Starttermin sind weiterhin nicht bekannt. Was sie jedoch gezeigt haben, ist ein Kopfhörer, der optisch jeden Anspruch erfüllt: Kohlefaser-Gabeln, lederbezogener Kopfbügel und präzise Metallarbeiten, und dieses Erscheinungsbild wird durch eine technische Ausstattung ergänzt, die auf Profis abzielt.

Ob die Arta ein Klassiker wird, hängt vom praxisnahen Hören ab und davon, wie sie sich in einen Markt einfügt, der nach einzigartigen, leistungsstarken Kopfhörern verlangt. Für den Moment ist sie eine kühne Ansage: ein schweres, studioorientiertes, offen gebautes Flaggschiff, das Hörer dazu einlädt, neu zu überdenken, wohin ein Kopfhörer sie transportieren kann.

Quelle: smarti

"Smartphone-Expertin mit einem Auge fürs Detail. Ich teste nicht nur die Leistung, sondern auch die Usability im Alltag."

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