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Ein frisches Flüstern von Weibo lässt Vivos nächstes Kamera-Handy realistischer erscheinen als ein bloßes Gerücht. Digital Chat Station, ein verlässlicher und gesprächiger Tippgeber, hat skizziert, wie ein kompaktes Flaggschiff aussehen könnte: ein 6,37-Zoll-Gerät, angetrieben vom 2-nm-MediaTek Dimensity 9600 Pro.
Allein der Chip zieht Aufmerksamkeit auf sich, doch die Optik stiehlt die Show. Dem Leak zufolge verfügt das Gerät über einen 50‑MP-Hauptsensor in der Größe 1/1,28 Zoll mit LOFIC-Unterstützung, ein Sensor, der in dieser Klasse mehr Licht einfangen soll als die meisten. Daneben sitzt eine zweite 50‑MP-Ultraweitwinkelkamera mit kleinerem Sensor, und dann die Überraschung: ein 64‑MP-Modul, das für Porträts auf eine Brennweite von 85 mm abgestimmt ist. Ja, ein 85‑mm-Periskop in einem kompakten Gehäuse. Und wer ungewöhnliche Kombinationen schätzt, dem gefällt vielleicht, dass das Periskop angeblich auch als Makro-Modul dient.
Das alles deutet auf ein Gerät hin, das große Kameraambitionen in einem kleineren Gehäuse unterbringt. Wird Vivo es X500 Pro oder X500 Pro Mini nennen? Der Tippgeber deutet an, dass das 85‑mm-Periskop ein Kennzeichen der gesamten Pro‑Reihe ist, was darauf hindeutet, dass dieses Telefon eindeutig in der Premiumklasse angesiedelt sein wird.

Beim Blick auf die Modellpalette wirkt die X500-Reihe bewusst gestaffelt. Das Basismodell X500 soll Gerüchten zufolge erschwinglich bleiben, mit einem 6,59-Zoll-Display und dem 3‑nm-Dimensity 9500, wodurch eine klare Lücke zwischen Einsteiger- und Premium-Hardware erhalten bleibt. Das X500 Pro Max hingegen soll auf ein 6,85-Zoll-OLED-2K-LTPO-Display aufrüsten, kombiniert mit dem gleichen 9600 Pro‑Silizium, das auch das Pro‑Modell stützt.
Das ist ein Wandel gegenüber der vorherigen X300-Generation, in der Vivo denselben Flaggschiff-Prozessor sowohl in Basis- als auch in Pro‑Varianten verbaute. Jetzt scheint das Unternehmen seine Aufstellung zu schärfen: ein zugänglicheres X500, um Mainstream-Käufer anzulocken, während Pro und Pro Max auf Enthusiasten zielen, die Wert auf hochwertige Sensoren und Displays legen.
Wenn sich der Leak bestätigt, könnte Vivo erstklassige Bildqualität und Leistung in einem überraschend kompakten Paket liefern.
Der Zeitplan bleibt konventionell, aber eng. Die X500-Familie soll voraussichtlich noch vor Ende Oktober 2026 debütieren, während das Spitzenmodell X500 Ultra für Anfang 2027 geplant ist. Die nächsten Monate werden also zeigen, ob Vivo ein 85‑mm-Periskop und einen 2‑nm-Leistungsträger in ein Telefon quetschen kann, das man tatsächlich in die Tasche stecken möchte.
Quelle: gizmochina
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