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Stellen Sie sich ein Smartphone vor, das gängige Vorstellungen von Proportionen und Ausdauer auf den Kopf stellt. Huaweis neues Pura X View ist genau das: ein Breitbild-Smartphone mit einem Akku für lange Einsätze.
Die Vorbestellungen starten am 9. September, die Preise hat Huawei bereits bekannt gegeben. Das Pura X View kommt mit einheitlich 12 GB RAM und in drei Speicheroptionen: 256 GB für 5.999 Yuan (etwa 893 USD), 512 GB für 6.999 Yuan (etwa 1.042 USD) sowie 1 TB für 8.499 Yuan (etwa 1.266 USD). Frühkäufer erhalten Bundles und Studentenrabatte von bis zu 944 Yuan (rund 141 USD). Zudem stehen zwei offizielle Hüllen zur Auswahl: eine magnetische Hülle aus veganem Leder für 129 Yuan (etwa 19 USD) sowie eine Stylus-Hülle für 469 Yuan (etwa 70 USD), die einen Eingabestift aufnehmen kann.
Mit 6,39 Zoll setzt das Pura X View auf ein ungewöhnliches Seitenverhältnis von 16:9,5 bei einer Auflösung von 2232 × 1320 Pixeln. Damit ist es breiter als die meisten aktuellen Smartphones. Die Ränder rund um das Panel fallen mit nur 1,05 mm extrem schmal aus, die Spitzenhelligkeit erreicht bis zu 6.500 Nits. Huawei nutzt zudem 2160-Hz-PWM-Dimming, um Flimmern zu reduzieren. Videos, Bücher, Spiele und Dokumente wirken dadurch großzügiger und weniger eingeengt. Die zusätzliche Displayfläche reduziert außerdem störende schwarze Balken bei besonders breiten Inhalten.

Der Rahmen misst lediglich 6,68 mm in der Breite, das Gerät wiegt 201 Gramm. Es erscheint in vier Farbvarianten: Shadow-Rot, Leinen-Grau, Zero-Weiß und Phantom-Schwarz. Damit soll das Smartphone ebenso markant auftreten, wie es seine technischen Daten versprechen.
Die Akkulaufzeit ist das zentrale Merkmal. Ein Silizium-Anoden-Akku mit 7.000 mAh versorgt das Pura X View. Dabei geht es nicht allein um die Kapazität, sondern um eine ausdauernde Nutzung über mehrere Tage bei gemischter Nutzung. Das Gerät lässt sich als Marathonläufer in einem Markt voller Sprinter verstehen. Ein Vier-Mikrofon-Array erfasst Telefonate und Sprachbefehle. Zusätzlich hat Huawei Software- und Kühlsysteme integriert, die die Hardware unter hoher Last stabil halten sollen.
Auch bei der Kamera setzt Huawei hoch an. Herzstück des Kamera-Setups ist ein 200-MP-RYYB-Hauptsensor im 1/1,28-Zoll-Format mit f/1,8-Blende. Ergänzt wird er durch einen dedizierten Rot-Ahorn-Hauptfarbsensor, ein 50-MP-Periskop-Teleobjektiv und ein Ultraweitwinkelmodul mit 112 Grad Bildwinkel. Neue Kreativfunktionen wie KI-gestützte Pose-Vorschläge und 3D-dynamische Fotoeffekte sollen Nutzer zu ambitionierteren Aufnahmen anregen.

Im Inneren arbeitet der Kirin-9030S-Chipsatz, kombiniert mit einer großflächigen Vapor-Chamber-Kühlung und einer von Huawei als Ring-Typ-Gain-Antenne bezeichneten Lösung. Diese soll Verbindung und Leistung auch bei längerer Nutzung stabil halten. HarmonyOS 7 ist ab Werk installiert. Darüber hinaus hat Huawei für sein Huawei-Share-Ökosystem eine Fernsende-Funktion vorgestellt, mit der Nutzer Fotos, Videos und Dokumente an Kontakte schicken können, selbst wenn diese nicht in unmittelbarer Nähe sind.
Huawei hat das Pura X View gemeinsam mit dem Mate XT 2 Tri-Fold vorgestellt und positioniert es als praktische, zugleich mutige Alternative zu Foldables: ein Gerät, das die Arbeitsfläche verbreitert, statt sie aufzufalten. Wer vor allem Wert auf ein großzügiges Display und verlässliche Ausdauer legt, sollte sich dieses Modell genauer ansehen.
Neugierig, wie ein breiteres Display das tägliche Scrollen, Streaming oder Lesen verändert? Das Pura X View setzt darauf, dass der Unterschied schnell spürbar wird.




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