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Bei einer exklusiven Führung durch die Bosch- und Siemens-Ausstellung auf der IFA 2026 stellte uns Maria Beltran aus Global Corporate Communications und Global Brand PR einige der wichtigsten BSH-Neuheiten vor: von energieeffizienten Wäschelösungen und Bodenreinigern über KI-gestützte Backöfen bis hin zu modularen Kühlschränken und einer neuen Generation von Kaffeemaschinen.
BERLIN: Die größten Innovationen bei Haushaltsgeräten sind nicht immer jene, die auf den ersten Blick futuristisch wirken.
Mitunter finden die wichtigsten Veränderungen im Inneren eines Geräts statt: ein selbstreinigender Kondensator, ein Wasch-Trocken-Programm mit niedrigeren Temperaturen, eine Kühlschranktür, die sich an das tatsächliche Einkaufsverhalten anpassen lässt, oder ein Ofen, der das eingeschobene Gericht erkennt und Zubereitungsvorschläge macht.
Das zeigte sich bei unserer exklusiven Führung durch den Ausstellungsbereich von Bosch und Siemens auf der IFA 2026 mit Maria Beltran aus Global Corporate Communications und Global Brand PR.
Statt ein einzelnes Schlagzeilenprodukt in den Mittelpunkt zu stellen, führte die Tour durch ein breites Gerätespektrum. Bosch und Siemens denken vertraute Aufgaben im Haushalt aus unterschiedlichen Perspektiven neu: Energieeffizienz, Automatisierung, Nachhaltigkeit, wartungsarme Lösungen, Flexibilität und zunehmend auch Künstliche Intelligenz.

Bosch bringt Wärmepumpentechnik in den Waschtrockner
Die Tour begann mit einer der wichtigsten Bosch-Neuheiten im Wäschebereich: dem ersten Waschtrockner des Unternehmens mit Wärmepumpentechnik.
Waschen und Trocknen in einem Gerät zu vereinen, bietet gerade in Haushalten mit wenig Platz offensichtliche Vorteile. Bei der Trocknungseffizienz galt dieses Format bislang jedoch als Kompromiss.
Bosch will das ändern.
Laut Beltran erreicht der Waschtrockner dank Wärmepumpensystem im kombinierten Wasch- und Trockenbetrieb die Energieeffizienzklasse A. Zugleich können die Trocknungstemperaturen um bis zu 40 Prozent niedriger ausfallen.
Niedrigere Trocknungstemperaturen senken nicht nur den Stromverbrauch. Sie setzen Textilien auch weniger Hitze aus. Bosch positioniert Effizienz und Textilschonung damit als gleichwertige Entwicklungsziele.
Die Wärmepumpe ist jedoch nur ein Teil der Lösung.

Ein Kondensator, der langfristig effizient bleibt
Bosch zeigte außerdem seine Technologie für selbstreinigende Kondensatoren.
Das Problem ist einfach: Während des Betriebs sammeln sich nach und nach Flusen am Kondensator. Selbst wenn ein Trockner im Neuzustand sehr effizient arbeitet, können diese Ablagerungen seine Leistung mit der Zeit beeinträchtigen.
Die Bosch-Lösung wäscht den Kondensator automatisch mit Wasser, damit Flusen nicht an seiner Oberfläche haften bleiben.
Ziel ist nicht nur eine hohe Energieeffizienz ab Werk, sondern deren Erhalt über die gesamte Lebensdauer des Geräts. Beltran bezeichnete den selbstreinigenden Kondensator als patentierte Bosch-Technologie, die in vielen Trocknern des Unternehmens zum Einsatz kommt.
Das ist ein gutes Beispiel für Ingenieursarbeit, die bei einer kurzen Produktvorführung leicht übersehen wird, nach Jahren im Einsatz aber deutlich an Bedeutung gewinnen kann.
Zeolith löst weiterhin eines der lästigsten Geschirrspüler-Probleme
Nicht alles auf der Tour war neu für 2026.
Beltran erläuterte auch den Einsatz von Zeolith in Geschirrspülern – einer Technologie, die das Unternehmen bereits länger nutzt und die weiterhin ein wichtiger Differenzierungsfaktor ist.
Zeolith ist ein Mineral, das Feuchtigkeit aufnehmen und Wärme abgeben kann.
Im Geschirrspüler nimmt das Mineral die beim Reinigungsvorgang entstehende Feuchtigkeit auf und wandelt sie in Wärme um, die den Trocknungsprozess unterstützt.
Besonders deutlich wird der Vorteil bei Kunststoffbehältern und anderen Gegenständen, die aus herkömmlichen Geschirrspülern oft noch mit kleinen Wassertropfen kommen.
Mit dem Zeolith-System will Bosch auch auf diesen anspruchsvolleren Oberflächen ein vollständigeres Trocknungsergebnis erzielen.
Die Technologie ist keine IFA-Neuheit. Ihre Erwähnung während der Tour zeigte jedoch, wie stark die Bosch-Strategie auf Lösungen basiert, die unauffällig im Hintergrund arbeiten.

Bosch erschließt eine neue Kaffee-Kategorie
Mit Kaffee erweitert Bosch sein Portfolio um eine neue Kategorie.
Das Unternehmen verkauft bereits Kaffeevollautomaten. Die neue halbautomatische Espressomaschine markiert jedoch den ersten Vorstoß von Bosch in die Siebträger-Kategorie.
Das sorgt für ein völlig anderes Kaffeeerlebnis.
Statt die Maschine alles automatisch erledigen zu lassen, wird der Nutzer stärker in die Zubereitung einbezogen – näher an der Arbeitsweise einer klassischen Barista-Station.
Die Maschine verfügt über ein integriertes Mahlwerk. Bohnen lassen sich in der gewünschten Menge mahlen, in den Siebträger füllen, tampern und anschließend als Kaffee oder Espresso zubereiten. Das System unterstützt zudem die Zubereitung von Milch und Heißwasser.
Bosch zeigte optisch ähnliche Varianten mit kleinen Designunterschieden, etwa bei Zierelementen und Beleuchtungsdetails.
Die entscheidende Veränderung ist jedoch nicht kosmetischer Natur.
Für Bosch ist dies eine völlig neue Produktkategorie. Sie richtet sich an Nutzer, die mehr direkte Kontrolle über das Ritual der Espressozubereitung wünschen, ohne auf eine vollständig professionelle Anlage umsteigen zu müssen.

OneFloor saugt und wischt in einem Arbeitsgang
Die Demonstration zur Bodenpflege war einer der praxisnahesten Stopps der Tour.
Das OneFloor-System von Bosch kombiniert Saugen und Nasswischen in einem kabellosen Gerät.
Das Gerät arbeitet mit getrennten Tanks für Frisch- und Schmutzwasser. So bleibt das auf dem Boden eingesetzte Wasser von Schmutz, Staub und aufgenommenen Flüssigkeiten getrennt.
Während der Vorführung wurde absichtlich eine Mischung aus Schmutz und Essensresten auf dem Boden verteilt.
Statt zunächst mit Tuch oder Staubsauger und anschließend mit dem Mopp zu arbeiten, nahm der OneFloor den Schmutz auf und wischte die Fläche in einem Durchgang.
Die Serie-6-Version verfügt zudem über eine bidirektionale Antriebsunterstützung. Das Gerät benötigt zwar ausreichend Gewicht auf dem Boden, um effektiv zu reinigen, die Unterstützung erleichtert jedoch das Vor- und Zurückbewegen und verringert so den gefühlten Kraftaufwand.
Außerdem lässt sich das Gerät nahezu vollständig flach ablegen und erreicht so Bereiche unter Sofas und anderen Möbeln. Eine integrierte LED macht Schmutz in diesen dunkleren Zonen sichtbar.
Das möglicherweise Interessanteste passiert jedoch erst nach der Bodenreinigung.

Der Bodenreiniger reinigt sich selbst
Die Reinigung eines Nass-Trocken-Bürstgeräts kann fast so unangenehm sein wie die Bodenreinigung selbst.
Bosch will einen großen Teil dieses Wartungsaufwands eliminieren.
Sobald der OneFloor wieder in seiner Servicestation steht, kann der Nutzer per Fußbedienung einen Selbstreinigungszyklus starten.
Das System reinigt das Gerät anschließend mit auf 70 °C erhitztem Wasser und trocknet es danach mit heißer Luft.
Die Walze soll dadurch sauber, trocken und für den nächsten Einsatz bereit bleiben. Gleichzeitig sinkt das Risiko unangenehmer Gerüche durch eine feuchte Bürste.
Bosch zeigte während der Tour zwei Versionen.
Bei der weißen Serie 4 wird das Reinigungsmittel direkt in den Frischwassertank gegeben. Die schwarze Serie 6 besitzt dagegen einen separaten Reinigungsmittelbehälter, der die Lösung automatisch auf die Walze dosieren kann.
Die Serie 6 bietet zudem die bidirektionale Antriebsunterstützung, während die Serie 4 nur in Vorwärtsrichtung unterstützt.
Für Haushalte mit Kindern oder Haustieren dürfte dies eines der am leichtesten verständlichen Produkte der Ausstellung sein: weniger Zubehör, weniger Reinigungsschritte und weniger Aufwand nach der eigentlichen Reinigung.

Bosch erweitert die Green Collection über Kühlschränke hinaus
Der nächste Teil der Tour verlagerte den Fokus von der Nutzung auf die Herstellung der Geräte.
Die Green Collection von Bosch basiert auf der Idee, dass Effizienz nicht erst beginnt, wenn ein Gerät eingesteckt wird.
Energie- und Wasserverbrauch während der Nutzungsjahre bleiben wichtig. Bosch versucht jedoch, die Umweltbelastung bereits früher im Lebenszyklus zu senken, indem Materialien mit geringerem CO2-Fußabdruck eingesetzt werden.
Kühlschränke gehörten zu den ersten Produkten der Kollektion.
Laut Beltran können die für diese Modelle verwendeten Materialien den CO2-Fußabdruck um 50 Prozent reduzieren. Dabei spielen die Mengen an Stahl, Kunststoffen und Verpackungsmaterialien eine Rolle, die für die Herstellung eines Kühlschranks benötigt werden.
Die wichtigste Neuheit für 2026 ist der Ofen.
Bosch gibt an, dass der Green-Collection-Ofen den CO2-Fußabdruck der verwendeten Materialien um 20 Prozent reduziert. Der Griff besteht zudem aus Aluminium mit einem um 85 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck.
Die zugrunde liegende Idee ist bedeutsam.
Wenn ein Gerät im Betrieb bereits sehr effizient ist, müssen weitere Umweltverbesserungen zunehmend an anderen Stellen im Lebenszyklus ansetzen.
Produktion und Materialwahl sind dafür die nächsten offensichtlichen Hebel.

Flexible Kühlschränke denken die Tür neu
Bosch stellte außerdem neue Kühl- und Gefrierschränke vor, die bei vertrauten Außenmaßen mehr Flexibilität im Innenraum bieten sollen.
Eine der auffälligsten Änderungen ist das Flex-Door-Konzept.
Statt Türfächer als feste Ablagepositionen zu behandeln, können Nutzer sie je nach Bedarf verschieben.
Eine besonders hohe Flasche muss damit nicht mehr die gesamte Organisation der Tür bestimmen. Die Ablagen lassen sich einfach versetzen, um den benötigten Platz zu schaffen.
Bosch baut außerdem seine Frostmanagement-Technologie aus.
NoFrost ist bereits aus Gefrierschränken bekannt und macht manuelles Abtauen überflüssig. Das neue Kühlschrankkonzept bringt diesen Ansatz unter dem Namen Total NoFrost auch in den Kühlbereich.
Für größere Küchen zeigt Bosch zudem eine sogenannte europäische Side-by-Side-Anordnung.
Statt eines klassischen amerikanischen Side-by-Side-Geräts können ein vollhoher Kühlschrank mit Einzeltür und ein passender Gefrierschrank nebeneinander installiert werden. So entsteht mit zwei separaten Geräten ein ähnlicher optischer Effekt.

VitaFresh trennt Gemüse von Fleisch und Fisch
Die Lebensmittelkonservierung bleibt ein weiterer wichtiger Bestandteil der Bosch-Kühlstrategie.
Die auf der Tour gezeigten Kühlschränke nutzen das VitaFresh-System, das Lebensmittel entsprechend ihren optimalen Lagerbedingungen voneinander trennt.
Obst und Gemüse werden in einem Fach mit höherer Luftfeuchtigkeit gelagert.
Fleisch und Fisch, die von dieser Luftfeuchtigkeit nicht profitieren, erhalten einen separaten Lagerbereich.
Beltran sagte, das System sei darauf ausgelegt, geeignete Lebensmittel bis zu 14 Tage frisch zu halten.
Selbst die Türbeschläge sind für zunehmend schwere Küchenfronten ausgelegt.
Bosch verwendet Scharniere mit hoher Tragkraft, die sowohl schwere Möbelfronten als auch stark bestückte Türfächer unterstützen sollen.
Auch das ist keine Technologie, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.
Es ist Ingenieurskunst, die nach der Installation unsichtbar bleiben soll.

Bosch bietet jetzt für fast jede Küche eine Heißluftfritteuse
Heißluftfritteusen zählen auf der IFA vielleicht nicht zu den technisch anspruchsvollsten Geräten, haben sich in der Küche aber zu einer wichtigen Kategorie entwickelt.
Bosch reagiert darauf mit einer überraschend breiten Produktpalette.
Am oberen Ende steht ein 12-Liter-Modell mit zwei vertikal übereinander angeordneten Schubladen.
Ein anderes Design nutzt eine 10-Liter-FlexDrawer, die entweder als großer Garraum oder geteilt in zwei unabhängige 5-Liter-Zonen betrieben werden kann.
Noch nützlicher wird diese Flexibilität mit der Sync & Match-Funktion von Bosch.
Wenn zwei Lebensmittel unterschiedliche Garzeiten benötigen, kann das Gerät die beiden Zonen so koordinieren, dass beide Gerichte gleichzeitig fertig werden.
Nutzer müssen nicht selbst berechnen, wann sie das zweite Gericht starten sollten.
Bosch zeigte außerdem konventionellere Modelle mit zwei Schubladen sowie ein kleineres Gerät mit rund vier Litern Volumen.
Die Bandbreite verdeutlicht die Strategie: Statt davon auszugehen, dass ein Heißluftfritteusen-Format für alle passt, behandelt Bosch Kapazität und Schubladenkonfiguration als Optionen, die sich an Haushaltsgröße und Kochgewohnheiten orientieren.
Siemens setzt stärker auf Design und Intelligenz
Die zweite Hälfte der Tour widmete sich dem Siemens-Portfolio.
Viele der zugrunde liegenden Themen bleiben ähnlich, Siemens präsentiert sie jedoch anders.
Der Anspruch wirkt sichtbar hochwertiger: klarere Flächen, stärker integrierte Displays, eine ausgeprägtere Designidentität und Künstliche Intelligenz, die Entscheidungen im Alltag erleichtern soll.

Iconic Edition lässt Waschmaschine und Trockner wie ein System wirken
Die Siemens Iconic Edition folgt einer einfachen visuellen Idee.
Waschmaschine und Trockner bleiben zwei separate Geräte. Ihr Design ist jedoch so eng aufeinander abgestimmt, dass sie nebeneinander fast wie ein einziges System wirken.
Die Fronten sind bewusst klar und minimalistisch gestaltet.
Die Waschmaschine verfügt über das i-Dos-System von Siemens zur automatischen Waschmitteldosierung. Flüssigwaschmittel kann im Gerät bevorratet und je nach Verbrauch für etwa 10 bis 20 Waschgänge genutzt werden, statt für jede Ladung manuell abgemessen zu werden.
Ein Vollfarbdisplay bietet Zugriff auf Programme für unterschiedliche Gewebearten und Anwendungsfälle.
Waschmaschine und Trockner können zudem über Home Connect miteinander kommunizieren.
Mit intelligentDry lassen sich Informationen über den Zustand der Wäsche nach dem Waschen nutzen, um den anschließenden Trockenvorgang anzupassen.
Der praktische Nutzen liegt in der Automatisierung.
Statt Nutzer schätzen zu lassen, wie stark eine Ladung getrocknet werden muss, tauschen die Geräte diese Informationen zunehmend selbst aus.

Der Siemens iQ700-Ofen erkennt, was Sie hineinstellen
Künstliche Intelligenz wird in der Küche zunehmend sichtbarer.
Der Siemens iQ700-Ofen verfügt über eine Kamera in der oberen Ecke des Garraums.
Wird ein Gericht eingeschoben, nimmt die Kamera ein Bild auf. Das System nutzt anschließend KI-gestützte Erkennung, um die Speise zu identifizieren.
Bei einer Pizza beispielsweise gleicht der Ofen das Bild mit den visuellen Informationen seiner Erkennungsdatenbank ab. Sobald das wahrscheinlichste Gericht bestimmt ist, empfiehlt er einen passenden Zubereitungsmodus.
Der Nutzer kann den Vorschlag annehmen und dem Ofen den weiteren Garprozess überlassen.
Das System kann mehr als 100 Gerichte erkennen.
Die zentrale Neuerung ist die Personalisierung.
Nutzer können nun eigene Gerichte im Ofen speichern. Das Erkennungssystem ist damit nicht mehr allein auf vordefinierte Rezepte und Lebensmitteltypen beschränkt.
So entwickelt sich die Bilderkennung von einer allgemeinen Küchenhilfe zu einer Funktion, die sich schrittweise stärker an den jeweiligen Haushalt anpassen lässt.

Siemens erweitert die Matt Edition um eine 14-cm-Dampf-Schublade
Der letzte Halt der Tour führte zurück zum Thema Design.
Siemens hat die Matt Edition als Reaktion auf die wachsende Beliebtheit matter Küchenfronten entwickelt.
Statt die Küchenästhetik mit glänzendem schwarzem Glas oder Edelstahlflächen zu unterbrechen, bietet Siemens eine abgestimmte matte Reihe mit Backöfen, Kaffeemaschinen, Kompaktöfen, Kochfeldern und Dunstabzügen.
Die Neuheit für 2026 ist besonders ungewöhnlich.
Siemens hat eine Dampf-Schublade mit einer Höhe von nur rund 14 cm entwickelt.
Sie beansprucht ungefähr die vertikale Höhe einer herkömmlichen Küchenschublade, funktioniert jedoch als eigenständiger Dampfgarer.
Ein Wassertank ist integriert, die Lebensmittel werden in die Schublade gelegt, und das Gerät bietet vollständige Dampfgarfunktionen, ohne den Platz eines weiteren Vollformatofens zu beanspruchen.
Für Küchen, in denen bereits mehrere Einbaugeräte kombiniert werden, kann dieses kompakte Format besonders nützlich sein.
Es passt zudem gut zur übergeordneten Designphilosophie von Siemens auf der IFA: Funktionen ergänzen, ohne dass die Technik die Küche optisch dominiert.

Das smartere Zuhause wird unspektakulärer
Der Rundgang durch die Bosch- und Siemens-Präsentationen macht einen Trend besonders deutlich.
Einige der interessantesten Entwicklungen bei Haushaltsgeräten auf der IFA 2026 zielen nicht mehr darauf, einfach einen weiteren Bildschirm oder eine zusätzliche Vernetzungsfunktion hinzuzufügen, nur weil dies möglich ist.
Die Veränderungen werden praxisnäher.
Ein Waschtrockner nutzt eine Wärmepumpe, um Energieverbrauch und Trocknungstemperaturen zu senken.
Ein Kondensator reinigt sich selbst, damit die Effizienz nicht schleichend unter Flusen leidet.
Ein Bodenreiniger säubert nach der Reinigung auch seine Walze.
Ein Kühlschrank passt seine Innenaufteilung an die darin gelagerten Lebensmittel an.
Eine Heißluftfritteuse koordiniert zwei unterschiedliche Garzeiten.
Eine Waschmaschine teilt dem Trockner mit, in welchem Zustand sich die Wäsche befindet.
Und ein Ofen erkennt das Abendessen und entscheidet, wie es zubereitet werden soll.
Bosch und Siemens verfolgen diese Ideen mit unterschiedlichen Markenpersönlichkeiten.
Bosch betont wiederholt Praxisnutzen, Effizienz und Flexibilität.
Siemens verpackt viele derselben zugrunde liegenden Technologien stärker in Design, Personalisierung und intelligente Automatisierung.
Nach dem Blick auf beide Seiten der Ausstellung wird jedoch klar: Die Richtung ist weitgehend dieselbe.
Haushaltsgeräte werden immer besser darin, kleine Entscheidungen und Wartungsaufgaben zu übernehmen, die früher Nutzer selbst erledigen mussten.
Und auf der IFA 2026 könnte das eine überzeugendere Definition von Smart Home sein, als einfach ein weiteres Gerät mit WLAN zu verbinden.








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