Hollylands LARK M3: Vier-Kanal-Funkmikrofon für Profi

Hollylands LARK M3 erweitert kompakte Funkmikrofone um vier Sender, vier unabhängige Spuren und 32-Bit-Float-Aufnahme. Ideal für Podcasts, Interviews und kleine Profi-Produktionen.

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Hollylands LARK M3: Vier-Kanal-Funkmikrofon für Profi

4 Minuten

Hollyland nutzte die IFA 2026, um Besuchern einen ersten Blick auf das LARK M3 zu geben – ein neues drahtloses Mikrofonsystem für anspruchsvollere Aufnahmesituationen mit mehreren Personen.

Bei unserer kurzen Vorführung am Stand zeigte das Unternehmen zunächst das bekannte LARK M2, eines seiner populärsten kompakten Funkmikrofone, bevor es zum kommenden LARK M3 überging. Das neue Modell richtet sich klarer an Interviews, Podcasts, Rundfunk und andere Szenarien, in denen mehrere Personen getrennt und zuverlässig aufgezeichnet werden müssen.

LARK M2 bleibt der kompakte Maßstab

Die Präsentation begann mit dem LARK M2, das Hollyland als eines seiner meistverkauften Funkmikrofonsysteme bezeichnete.

Der Sender ist klein und knopfförmig gestaltet und lässt sich magnetisch tragen, sodass er unauffällig an der Kleidung befestigt werden kann. Hollyland gibt das Gewicht des Senders mit nur 9 Gramm an. Das erklärt, warum das M2 bei Vloggern, Interviewern und Creatorn beliebt ist, die ein möglichst unauffälliges Mikrofon suchen.

Das LARK M2 unterstützt Audio mit 48 kHz/24 Bit und ist in Varianten für Kameras und Mobilgeräte erhältlich.

Im Mittelpunkt der IFA stand jedoch vor allem der kommende Nachfolger.

LARK M3 für anspruchsvollere Produktionen konzipiert

Das LARK M3 führt die kompakte Philosophie von Hollylands bisherigen Systemen fort, ergänzt sie aber um Funktionen für professionellere Workflows.

Der Mitarbeiter hob die Unterstützung für 32-Bit-Float-Aufnahmen, KI-gestützte Rauschunterdrückung und separate Aufnahmespuren hervor.

Hollyland hat inzwischen bestätigt, dass das LARK M3 48-kHz/32-Bit-Float-Aufnahmen unterstützt. Auf Apple-Geräten ist dafür allerdings eine kompatible Aufnahme-App eines Drittanbieters nötig; mit der Standard-Kamera-App des iPhones oder der Sprachmemos-App funktioniert die Funktion nicht.

Zum System gehören außerdem eine dreistufige KI-Rauschunterdrückung, Sprachverstärkung und anpassbare Stimmvoreinstellungen.

Bis zu vier Sender zeichnen vier Personen getrennt auf

Das wichtigste praktische Upgrade ist die Unterstützung größerer Aufnahme-Setups.

Das LARK M3 kann mit bis zu vier Sendern und vier Empfängern arbeiten und damit vier Personen gleichzeitig aufzeichnen.

Entscheidender ist jedoch die Unterstützung für vier unabhängige Aufnahmespuren.

Jedes Mikrofon kann somit auf einer eigenen Audiospur aufgezeichnet werden, statt alle vier Stimmen in einer einzigen Aufnahme zusammenzumischen.

Für Interviews und Podcasts ist das ein großer Vorteil in der Postproduktion. Spricht ein Gast zu leise, ist ein anderer zu laut oder betreffen Hintergrundgeräusche nur ein Mikrofon, lässt sich jede Spur separat anpassen.

Verschiedene Empfängerkombinationen für mehr Flexibilität

Hollyland zeigte am Stand zudem unterschiedliche Paketkonfigurationen.

Ein Setup kombinierte zwei Sender mit Empfängern für den Einsatz an Kamera und Smartphone. So lässt sich dasselbe Mikrofonsystem mit verschiedenen Aufnahmegeräten verwenden.

Die LARK-M3-Plattform ist innerhalb der Grenze von vier Sendern und vier Empfängern auf flexible Kombinationen ausgelegt. Laut Hollylands Support-Dokumentation lassen sich Kamera- und Mobilgeräte-Empfänger in einem Multi-Empfänger-Setup kombinieren.

Das macht das System besonders interessant für kleine Produktionsteams, die denselben Ton auf mehr als einem Gerät aufnehmen müssen.

Vier Mikrofone für Interviews besonders praktisch

Am Stand hob Hollyland insbesondere eine Vier-Mikrofon-Konfiguration für Interviews und Rundfunk hervor.

Der Anwendungsfall liegt auf der Hand: Ein klassisches Funksystem mit zwei Sendern reicht für ein Eins-zu-eins-Interview aus. Bei Podiumsdiskussionen, Gruppeninterviews und Podcasts mit mehreren Personen wird jedoch schnell zusätzliche Hardware nötig.

Mit vier Sendern in einem System soll das LARK M3 solche Situationen bewältigen, ohne dass mehrere separate Funksets erforderlich sind.

Hollyland positioniert das System selbst für Podcasts, Interviews, Videogespräche und andere Content-Produktionen mit mehreren Personen.

Kompaktes System mit professionellem Anspruch

Das LARK M3 behält die kompakte Bauform bei, die das LARK M2 populär gemacht hat.

Laut Hollyland wiegt jeder M3-Sender rund 9 Gramm und bietet zugleich bis zu acht Stunden Betriebsdauer sowie eine Funkübertragung mit großer Reichweite.

Verändert hat sich vor allem die Art der Produktionen, für die das System ausgelegt ist.

Das LARK M2 bleibt eine einfache, leichte Lösung für Creator, die eine oder zwei Personen aufnehmen. Das LARK M3 richtet sich stärker an Interviews, Podcasts und kleinere professionelle Produktionen, bei denen separate Audiospuren und zusätzliche Mikrofone in der Nachbearbeitung viel Zeit sparen können.

LARK M3 erscheint Ende September

Während unserer IFA-Demonstration teilte Hollyland mit, dass das LARK M3 gegen Ende September auf den Markt kommen werde.

Inzwischen hat das Unternehmen als Veröffentlichungstermin den 22. September 2026 bestätigt.

Für Creator, die häufig mehrere Personen gleichzeitig aufnehmen, macht die Kombination aus vier Sendern, vier unabhängigen Spuren und 32-Bit-Float-Unterstützung das LARK M3 zu einem der praktischsten Audio-Upgrades, die Hollyland auf der IFA 2026 zeigte.

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