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HiFuture nutzte die IFA 2026, um ein breit gefächertes Portfolio aus zwei Kernbereichen zu präsentieren: Audioprodukten und smarten Wearables. Bei unserem Rundgang über den Messestand zeigte das Unternehmen kompakte Bluetooth-Lautsprecher, größere Party-Modelle, Smartwatches und neue Wearable-Konzepte. Zudem erläuterte HiFuture den Wandel vom OEM-Fertiger zur globalen Verbrauchermarke.
Laut Unternehmensvertreter arbeitete HiFuture zunächst mit OEM-Kunden, bevor das Geschäft mit der eigenen Marke ab 2020 deutlich ausgebaut wurde. Inzwischen verkauft das Unternehmen seine Produkte in mehreren Regionen, darunter Europa, der Nahe Osten, Afrika, Lateinamerika und Südostasien.

Pocket S: Der kompakte Star im Lautsprecher-Portfolio von HiFuture
Zu den ersten gezeigten Produkten gehörte der HiFuture Pocket S, ein besonders kleiner, auf Mobilität ausgelegter Lautsprecher.
Der Vertreter bezeichnete ihn als eines der gefragtesten Kompaktmodelle des Unternehmens und erklärte, dass die weltweiten Verkäufe im vergangenen Jahr bei mehr als 350.000 Einheiten lagen. Diese Zahl stammt aus der Präsentation am Stand und konnte nicht über die öffentlichen Produktseiten von HiFuture unabhängig bestätigt werden. Sie ist daher als Unternehmensangabe zu verstehen.
Die offiziellen Spezifikationen bestätigen jedoch mehrere der auf der IFA gezeigten Details. Der Pocket S bietet IPX7-Wasserfestigkeit, 8 Stunden Wiedergabezeit und Wireless-5.4-Konnektivität. Zudem verfügt er über ein magnetisches Clip-System, mit dem er an Kleidung, Taschen oder anderen geeigneten Oberflächen befestigt werden kann.
Damit eignet er sich vor allem für den entspannten Einsatz im Freien, etwa beim Spazierengehen, Laufen oder auf kurzen Ausflügen, bei denen Mobilität wichtiger ist als maximale Lautstärke.

Passion S bietet mehr Leistung ohne klobiges Gehäuse
Anschließend stellte HiFuture den Passion S vor, ein Modell aus der größeren Passion-Lautsprecherfamilie.
Der Passion S bleibt ein kompakter, tragbarer Lautsprecher, bietet jedoch eine deutlich leistungsfähigere Audioausstattung als der Pocket S. HiFuture nennt eine maximale Ausgangsleistung von 10 W, 10 Stunden Wiedergabezeit und IPX7-Wasserfestigkeit.
Das Unternehmen hebt zudem eine ausgewogene Klangabstimmung und Stereo-Pairing hervor. So lassen sich zwei kompatible Lautsprecher für eine breitere Klangbühne koppeln.
Am Stand betonte der Vertreter, dass der Lautsprecher bei unterschiedlichen Lautstärken eine gute Balance bewahre. Damit positioniert er sich eher als leistungsstarker Alltagslautsprecher denn als reines Ultra-Portable-Modell.

Passion M und Passion X bauen die Designlinie weiter aus
Die Passion-Familie wird durch größere Modelle ergänzt.
Der Passion M folgt derselben Grundidee, ordnet sich aber in einer leistungsstärkeren Kategorie ein. HiFuture führt das Modell offiziell mit 45 W maximaler Ausgangsleistung, einem Zwei-Wege-Lautsprechersystem, DynaBoost-DSP-Verarbeitung und Wireless-6.0-Konnektivität.
Darüber positioniert sich der Passion X, ein größerer Lautsprecher für den Einsatz zu Hause und gesellige Runden.
HiFuture gibt für den Passion X eine maximale Ausgangsleistung von 100 W an und verbaut einen 8000-mAh-Akku. Das Modell unterstützt außerdem TWS-Kopplung und Wireless-5.4-Konnektivität.
Am Stand beschrieb der Vertreter die größeren Passion-Modelle als besonders geeignet für Partys, das Musikhören zu Hause sowie größere Treffen drinnen oder draußen.

Audio ist nur ein Teil des HiFuture-Portfolios
Die zweite große Produktkategorie des Unternehmens sind smarte Wearables.
HiFuture bietet derzeit eine breite Auswahl an Smartwatches für unterschiedliche Zielgruppen an, darunter modisch orientierte Designs, Sportmodelle sowie Uhren für Abenteuer und Outdoor-Einsätze. Zum aktuellen Katalog zählen Modelle wie Ultra3 Pro, Active 2, Zone2 und KidGuard G1.
Die Ultra3 Pro ist beispielsweise als Premium-Smartwatch positioniert und bietet Gesundheitsüberwachung, Sporterkennung und ein Edelstahlgehäuse.
Die Zone2 kombiniert ein 1,96-Zoll-IPS-Display mit kabelloser Telefonie, Gesundheitsüberwachung, IP68-Schutz und mehr als 100 Sportmodi.

HiFuture erprobt auch Wearables ohne Display
Der Standvertreter erwähnte zudem ein neueres Wearable-Konzept namens Layla, das er als in diesem Jahr eingeführtes Produkt ohne Display beschrieb.

Da zum Zeitpunkt der Überprüfung noch keine genauen Produktdetails im öffentlichen HiFuture-Katalog verfügbar waren, beschränken wir uns auf das, was am Stand gezeigt wurde, statt ungeprüfte Spezifikationen hinzuzufügen.
Das Unternehmen zeigte außerdem eine Kinder-Smartwatch und erweitert damit sein Wearable-Portfolio über die üblichen Modelle für Erwachsene hinaus.

Mehr als eine Lautsprechermarke: HiFuture baut sein Consumer-Electronics-Portfolio aus
Auffällig am HiFuture-Stand war weniger ein einzelnes Flaggschiffprodukt als der breite Anspruch, den das Unternehmen in den Bereichen Consumer-Audio und Wearables verfolgt.
Der Pocket S richtet sich an Nutzer, die einen besonders mobilen Lautsprecher suchen. Passion S, M und X bedienen schrittweise größere und leistungsstärkere Hörszenarien. Parallel deckt das Smartwatch-Portfolio von HiFuture Mode, Fitness, Outdoor-Einsatz und Kinder ab.
Der aktuelle offizielle Katalog der Marke bestätigt, dass diese breitere Strategie neben Lautsprechern und Uhren auch Ohrhörer und Kopfhörer umfasst.
Für HiFuture stand auf der IFA 2026 daher weniger die Vorstellung eines einzelnen bahnbrechenden Geräts im Vordergrund, sondern vielmehr der Nachweis, wie schnell das Portfolio der Eigenmarke gewachsen ist.




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