Cudy IFA 2026: 5G-Industrie-Router, Wi-Fi 7 und Outdoor

Auf der IFA 2026 präsentierte Cudy ein breites Portfolio von Heim-, Geschäfts- und Industrie-Netzwerken: 5G-Industrie-Router mit SIM-Redundanz, Wi-Fi 7 Access Points für Innen- und Außenbereiche sowie Wireless Bridges und Switches.

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Cudy IFA 2026: 5G-Industrie-Router, Wi-Fi 7 und Outdoor

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Cudy nutzte die IFA 2026, um ein breites Netzwerk-Portfolio für Heim-, Geschäfts- und Industrieanwendungen vorzustellen. Bei unserem Besuch am Stand präsentierte das Unternehmen Mesh-Systeme, Heimrouter, Access Points, Netzwerkswitches und Industrierouter. Besonderes Augenmerk lag auf dem neueren 5G-Industrie-Router und den Wi-Fi-7-Access-Points.

Das 2018 gegründete Unternehmen Cudy hat sich zu einer Netzwerkmarke entwickelt, die sowohl Privatkunden als auch Unternehmen bedient. Das Sortiment reicht von Wi-Fi-Routern und Mesh-Systemen über 4G/5G-Router, PoE-Geräte, Switches und Access Points bis hin zu industrieller Netzwerkausrüstung.

5G-Industrie-Router für anspruchsvolle Umgebungen

Eines der zentralen Produkte der Präsentation war Cudys neuer 5G-Industrie-Router.

Der Vertreter hob die mehreren externen Antennen hervor, die Signalstärke und Stabilität in Umgebungen verbessern sollen, in denen eine zuverlässige Verbindung entscheidend ist.

Beim gezeigten Modell handelt es sich um Cudys IR5G 1.0, einen 5G-AX3000-Industrie-Wi-Fi-Router für den Einsatz in Fahrzeugen, Fertigungsanlagen, maritimen Anwendungen, der Öl- und Gasförderung sowie im Bergbau.

Der Router verfügt über zwei SIM-Steckplätze, die mobile Redundanz ermöglichen. Laut Erklärung am Stand kann eine Mobilfunkverbindung als Primärverbindung dienen, während die zweite als Backup die Verbindung aufrechterhält, falls ein Netz ausfällt.

Der IR5G nutzt zudem mehrere abnehmbare Mobilfunk- und Wi-Fi-Antennen und unterstützt industrielle Montageoptionen wie Hutschienen- und Wandmontage.

Wi-Fi 7 im Fokus von Cudys Access-Point-Portfolio

Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation waren Wi-Fi-7-Access-Points.

Cudy zeigte mehrere Bauformen für Access Points, die für unterschiedliche Installationsumgebungen gedacht sind, darunter Wand- und Deckenmodelle sowie Varianten für den Außenbereich.

Zur aktuellen Wi-Fi-7-Produktreihe gehört unter anderem der AP3600, ein an der Wand oder Decke montierbarer BE3600-Access-Point für Einsatzorte wie Büros, Campusbereiche und andere Umgebungen mit hoher Nutzerdichte.

Für größere Installationen bietet Cudy zudem leistungsstärkere Modelle wie den AP11000, einen Tri-Band-Wi-Fi-7-Access-Point für stark frequentierte Büros, Bahnhöfe, Stadien und Campusumgebungen.

Wand- und Decken-APs für professionelle Installationen

Während der Präsentation am Stand unterschied der Vertreter verschiedene Installationsarten.

Wand-Access-Points sind für Projekte gedacht, bei denen die Netzwerkhardware direkt in die Gebäudestruktur integriert wird. Deckenmontierte APs eignen sich dagegen besser für Räume wie Hotels, Krankenhäuser, Schulen und Büros.

Das spiegelt Cudys übergeordnete Strategie wider, Netzwerkprodukte nicht nur für Privatanwender, sondern auch für gewerbliche und projektbezogene Einsätze anzubieten.

Der AP3600 unterstützt beispielsweise PoE und Multi-AP-Management. Damit eignet er sich besser für professionell verwaltete Netzwerke als ein herkömmlicher eigenständiger Heimrouter.

Outdoor-Wi-Fi 7 erweitert die Abdeckung außerhalb von Gebäuden

Cudy demonstrierte außerdem einen Outdoor-Wi-Fi-7-Access-Point.

Der AP3600 Outdoor ist für die Wand- oder Mastmontage ausgelegt und verfügt über ein IP65-zertifiziertes Gehäuse für den Außeneinsatz. Cudy sieht Einsatzorte wie Parks, landwirtschaftliche Flächen und Parkplätze vor, an denen eine drahtlose Abdeckung über größere Distanzen erforderlich ist.

Unter den eigenen Testbedingungen gibt das Unternehmen eine maximale Reichweite von bis zu 320 Metern an. Zudem werden PoE und 2,5-GbE-Konnektivität unterstützt.

Drahtlose Bridges für längere Punkt-zu-Punkt-Verbindungen

Der Vertreter zeigte außerdem ein drahtloses Bridge-Produkt für Verbindungen über größere Distanzen.

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Access Point kommt eine drahtlose Bridge typischerweise zum Einsatz, um zwei Standorte zu verbinden, wenn das Verlegen von Ethernet- oder Glasfaserkabeln unpraktisch wäre.

Das macht das Produkt für die Verbindung separater Gebäude, abgelegener Einrichtungen oder Außeninstallationen interessant.

Das konkret gezeigte Bridge-Modell wurde während der Präsentation nicht eindeutig benannt. Daher verzichten wir bewusst darauf, ihm zusätzliche Spezifikationen zuzuschreiben.

Cudy erweitert sein Spektrum vom Heimnetzwerk bis zur Infrastruktur

Am Cudy-Stand fiel vor allem die Bandbreite der Einsatzumgebungen auf, die das Unternehmen adressiert.

Klassische Heimrouter und Mesh-Produkte bleiben zwar Teil des Sortiments, doch Wi-Fi-7-Access-Points, industrielle 5G-Router, Switches und Outdoor-Netzwerkhardware zeigen deutlich weitergehende Ambitionen.

Der neue 5G-Industrie-Router setzt auf Verbindungsredundanz und Zuverlässigkeit, während Cudys Wi-Fi-7-Access-Point-Familie Einsatzbereiche von Büros und Hotels bis hin zu Campus- und Außeninstallationen abdeckt.

Auf der IFA 2026 ging es Cudy somit weniger um einen einzelnen Consumer-Router. Vielmehr wollte die Marke zeigen, dass sie zunehmend das gesamte Netzwerkspektrum abdecken möchte – vom Zuhause bis zu professionellen und industriellen Umgebungen.

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