US-Handelspolitik und ihre kurzfristigen Auswirkungen auf Bitcoin

US-Handelspolitik und ihre kurzfristigen Auswirkungen auf Bitcoin

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Änderungen der US-Handelspolitik sorgen für kurzfristige Volatilität bei Bitcoin

Mit der sich wandelnden US-Handelspolitik sieht sich Bitcoin (BTC) neuen Herausforderungen gegenüber, die das Image der Kryptowährung als sicherer Hafen beeinträchtigen könnten. Laut Jag Kooner, Leiter des Derivatehandels bei Bitfinex, könnten steigende Zolldrohungen kurzfristige Turbulenzen auf dem Bitcoin-Markt auslösen. Bislang basierte die Attraktivität von Bitcoin vor allem auf seiner Fähigkeit, als Inflationsschutz und Absicherung gegen weltweite Unsicherheiten zu dienen. Doch zunehmende protektionistische Maßnahmen der USA könnten für neue Volatilität an den Finanzmärkten sorgen – auch im Kryptomarkt.

Kooner betont, dass in früheren Marktzyklen unerwartete Ankündigungen meist zu Aktienverkäufen, einer Aufwertung des US-Dollars und sinkenden Renditen führten. Die aktuelle Situation im Krypto-Sektor unterscheidet sich jedoch deutlich von der Vergangenheit.

ETF-Zuflüsse und institutionelle Akzeptanz stärken Bitcoinkurs

Strukturelle Unterstützung durch ETFs erhöht die Widerstandsfähigkeit

Im Gegensatz zu früheren Marktkrisen wird Bitcoin inzwischen durch starke Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) und eine zunehmende institutionelle Akzeptanz gestützt. Dieser strukturelle Wandel sorgt dafür, dass BTC künftig besser gegenüber breiten Marktschwankungen abgeschirmt sein könnte. Immer mehr Investoren und Unternehmen betrachten Bitcoin als Absicherung gegen Inflation und makroökonomische Unsicherheiten. Sollten erhöhte Zölle die Inflation weiter treiben oder den US-Dollar schwächen, könnte dies die Nachfrage nach Kryptowährungen wie Bitcoin zusätzlich ankurbeln.

„Bitcoin zeichnet sich in diesem Zyklus durch wachsende ETF-Zuflüsse, steigende institutionelle Nachfrage und ein stärkeres Inflationsschutz-Narrativ aus“, sagt Kooner weiter. Viele Unternehmen sehen Bitcoin mittlerweile als nachhaltigen Schutz gegen Wertverlust – insbesondere bei einer weiteren Schwächung des US-Dollars.

Wichtige Auslöser und Kursregionen im Blick

Regulatorische Entwicklungen und neue Rekordwerte

Neben Risiken durch die Handelspolitik richtet sich das Augenmerk des Kryptomarkts verstärkt auf regulatorische Entwicklungen. Insbesondere das bevorstehende GENIUS-Gesetz sowie mehr Klarheit bei der Regulierung könnten die Stimmung am BTC-Markt maßgeblich beeinflussen. Anhaltende Zuflüsse in Bitcoin-ETFs gemeinsam mit transparenter Regulierung gelten als zentrale Faktoren für einen nachhaltigen Kursanstieg.

Technische Analysten betonen, dass ein deutlicher Ausbruch über das bisherige Allzeithoch von 111.000 US-Dollar als Signal für eine neue Aufwärtsphase gelten könnte. Kommt es jedoch zu unerwarteten ökonomischen Schocks, könnte der Kurs auf eine Unterstützungszone zwischen 105.000 und 108.000 US-Dollar zurückfallen.

Mit wachsender institutioneller Beteiligung und einer zunehmenden Auswahl an ETFs ist Bitcoin heute besser gerüstet, geopolitischen Gegenwind zu überstehen, und behauptet seine Bedeutung im sich weiterentwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte.

Quelle: crypto

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