Wer besitzt Bitcoin heute?

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Wer besitzt Bitcoin heute?

River Financials Aufschlüsselung vom 25. August 2025 zeigt, dass private Inhaber weiterhin den Löwenanteil der Bitcoin kontrollieren, während institutionelle Investoren ihre Präsenz durch ETFs, Unternehmens-Tresore und Fonds stetig ausbauen. Die On-Chain-Analyse und öffentlichen Meldungen der Firma liefern eine geschätzte Verteilung des 21-Millionen-BTC-Limits und zeigen, wie sich die verschiedenen Anlegerklassen zueinander verhalten.

Wichtige Zahlen aus Rivers Analyse

River schätzt, dass Privatpersonen etwa 65,9 % des zirkulierenden Bitcoin besitzen, was rund 13,83 Millionen BTC entspricht. Der institutionelle Besitz steigt, bleibt aber eine Minderheit: Fonds und Spot-Bitcoin-ETFs machen etwa 7,8 % (1,63 Millionen BTC) aus, und Unternehmen — einschließlich Unternehmens-Tresoren, die ihre Bestände öffentlich melden — stellen etwa 6,2 % (1,30 Millionen BTC). Regierungen kontrollieren schätzungsweise 1,5 % (306.000 BTC).

Außerdem hebt River zwei besondere Kategorien hervor: Etwa 7,6 % des Angebots (rund 1,58 Millionen BTC) werden Coins zugeschrieben, die aufgrund langer Inaktivität wahrscheinlich verloren sind, und frühe Mining-Muster ordnen Satoshi/Patoshi-Bestände von rund 4,6 % (968.000 BTC) zu. Weitere 5,2 % des Angebots (1,09 Millionen BTC) sind bis zum Erreichen des 21-Millionen-Limits noch nicht geschürft.

Wie River zu diesen Schätzungen gelangt ist

Die Verteilung wird aus mehreren Quellen abgeleitet und ist keine definitive On-Chain-Zählung. River kombiniert öffentliche Regulierungsunterlagen, das Tagging von Verwahrer-Adressen und frühere Blockchain-Forschung, um wahrscheinliche Besitzkategorien abzubilden. Da Verwahrer Kundengelder zusammenlegen können und Wallet-Klassifikationen mehrdeutig sein können, sollten diese Zahlen als fundierte Schätzung und nicht als absoluter Eigentumsnachweis angesehen werden.

Institutionelle Trends und Marktimplikationen

Obwohl Privatanleger weiterhin das Bitcoin-Angebot dominieren, unterstreichen Rivers Daten die wachsende institutionelle Akzeptanz, die vor allem durch das Wachstum von Spot-Bitcoin-ETFs und Unternehmen, die BTC als Bilanzvermögen behandeln, vorangetrieben wird. Zunehmende institutionelle Verwahrung, Berichterstattung und ETF-Zuflüsse erhöhen schrittweise den Anteil der von Fonds und Unternehmen gehaltenen BTC, was Liquiditätsdynamiken, Preisfindung und langfristige Kapitalallokation im Kryptomarkt beeinflussen kann.

Beschränkungen und worauf man als Nächstes achten sollte

Die Schätzungen können sich ändern, wenn neue Meldungen, Verbesserungen beim Verwahrer-Tagging und verfeinerte On-Chain-Analysen die Klassifizierungen aktualisieren. Wichtige Treiber, die es zu beobachten gilt, sind ETF-Zuflüsse, Offenlegungen von Unternehmens-Tresoren und größere Wallet-Bewegungen, die große Bestandsblöcke umklassifizieren könnten. Für Händler, Investoren und politische Entscheidungsträger bietet Rivers Aufschlüsselung nützlichen Kontext darüber, wo sich das Angebot heute befindet und wie sich die institutionelle Teilnahme im breiteren Bitcoin-Ökosystem entwickelt.

Quelle: coindesk

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